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Full text of "Susanne, Filmserie der BBC"

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Susanne Susanne 

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Susanne 
L e h r e r h e f t 

z u m 

M a g a z i n 

der Filmserie 
de r BBC 

von 

Nana Ochmann 



I n h a I t 

Einleitung 3 

Folge 1 4-8 

Folge 2 9-12 

Folge 3 13-16 

Folge 4 1 7 - 20 

Folge 5 21-24 

Folge 6 25-28 

Folge 7 29-32 

Folge 8 33-36 

Folge 9 37-40 

Folge 10 41-44 

Arbeitsblatter 1-10 45-54 

Artikel aus dem Jugendmagazin j e t z t 

der Suddeutschen Zeitung 55 

Filmdialoge 56 - 63 

Intemet-Adressen 64 



GOETHE JO ni-- E+*±m* 

iNSTiTUTib# nu oei 



almanii.blogspot.com 



Susanne Susanne 

L e h r e r h e f t 



Susanne 

Lehrerheft 

zum Magazin der Filmserie der BBC 



Redaktion: Goethe-lnstitut 

Bereich 51 Dieter Arnsdorf 

unter Mitwirkung von Roland Dittrich 

und Christine Meuer 

Zum Medienpaket "Susanne" gehort: 

• VHS-Kassette "Susanne" 

• Schuler-Magazin zum Film 

• Lehrerheft zum Magazin 

Bei BBC Educational Publishing sind zu beziehen: 
Susanne Teacher's Booklet (Nr. 463228) 
Susanne Video Pack (Nr. 463236) 

Bildnachweis: Tom Berner, Munchen: Titelfotos, Wasser 

Bele Rapp: Zeichnungen S. 46 (Arbeitsblatt 2) 




Dieses Werk folgt der seit dem 1 . August 1998 gultigen Rechtschreib- 
reform. Ausnahmen bilden Texte, bei denen kunstlerische, philologische 
oder lizenzrechtliche Grunde einer Anderung entgegenstehen. 

Das Werk und seine Teile sind urheberrechtlich geschutzt. 
Jede Verwertung in anderen als den gesetzlich zugelassenen 
Fallen bedarf deshalb der vorherigen schriftlichen 
Einwiiligung des Verlages, 

4. 3. Die letzten Ziffern 

2004 03 bezeichnen Zahl und Jahr des Druckes. 

Alle Drucke dieser Auflage konnen, da unverdndert, 

nebeneinander benutzt werden. 

1 . Auflage 

© 2000 Max Hueber Verlag. D-85737 Ismaning 

© 2000 Goethe Institut, D-80637 Munchen 

© 2000 BBC Educational Publishing, London 

Umschlaggestaltung: Nana Ochmann 

Layout: Nana Ochmann 

Druck und Bindung: Schoder Druck, Gersthofen 

Printed in Germany 

ISBN 3-19-021649-5 



almanii.blogspot.com 



Susanne Susanne 

L e h r e r h e f t 

i i 

Das Schuler-Magazin "Susanne" bietet Vorschldge zur Bearbeitung nach dem Sehen des Films 
bzw. der einzelnen Serienteile. Es ist in alien 10 Folgen nach demselben Prinzip aufgebaut. Die 
gleiche Struktur der einzelnen Folgen soli den Schulern einen sicheren Rahmen bieten, in dem 
sie immer wieder neue Inhalte vorfinden. Jede Folge spiegelt sich in unterschiedlichen As- 
pekten auf sechs verschiedenen Seiten wider. Alle sechs Seiten einer Folge haben einen the- 
matischen Schwerpunkt, der jeweils eine Facette der Folge, sei es textlich oder bildlich, he- 
raushebt. Immer neue Aufgabenstellungen vertiefen das Verstdndnis und fuhren den Schuler 
wie mit einem roten Faden zu den wesentlichen Stationen der Filmfolge. Daruber hinaus gibt 
es genugend Anregungen, die den Transfer in die Lebens- und Erfahrungswelt der Schuler er- 
leichtern und moglich machen. Jede Seite hat durch ihren Namen eine eindeutige Aufgabe 
und gibt einen thematischen Impuls. Die Losungen der Aufgaben finden sich immer am Sei- 
tenende. 

Arbeitsbldtter: Zu jeder Folge gibt es ein Arbeitsblatt als Kopiervorlage, das sprach- 
liche Aspekte der Folge thematisiert. Die Losungen fur die Arbeitsbldtter sind immer am Ende 
der jeweiligen Folge. 

e r s t e Seite 

Die erste Seite zeigt ein Zoombild oder Suchbild, das die visuelle Erinnerung der Schuler an- 
spricht. Das Zoombild bietet einen Ausschnitt aus einer Filmsequenz, die wie bei einer Zoomlin- 
se ndher herangeruckt ist. Im Suchbild sieht man eine Teilansicht eines Gegenstandes, den es 
zu erkennen gilt. Im Losungswort wird auf Wichtiges in der jeweiligen Folge hingewiesen, Durch 
freie Assoziationen zum Film "Woran erinnerst du dich noch?" konnen die Schuler subjektive Er- 
innerungsbilder aus der Folge ungeordnet sammeln, Aus dieser losen "Stoffsammlung" kann 
sich dann in Gruppenarbeit der tatsdchliche Inhaltsverlauf ergeben. Auf jeder ersten Seite 
werden immer drei Personen der Folge besonders beleuchtet. Die kleinen Informationstexte zu 
den Personen sind mit einer grammatischen Aufgabe verbunden und geben gleichzeitig Ge- 
legenheit den Ablaut der Folge noch einmal in seinen wesentlichen Inhalten zu wiederholen. 

horen sehen sprechen verstehen 

Auf dieser Seite geht es um Verstehen von Sprache. Der Titel spielt auf die verschiedenen We- 
ge von Spracherwerb an. In Rede und Antwort geht es immer wieder um das Verstdndnis gram- 
matischer Besonderheiten der deutschen Sprache vor allem im Satzgefuge. Der Musiktipp ist 
ein kleinerVersuch die Musikkultur deutscher Jugendlicher nichtganzauszuklammern und aus- 
Idndischen Jugendlichen daruber Anknupfungspunkte zu Deutschland zu bieten. Hier gibt es 
Hinweise auf im Moment aktuelle Gruppen / Sanger und ihre Titel. Durch die Internetadressen 
lassen sich weitere Informationen finden und auf den neuesten Stand bringen. Sprechen oh- 
ne Worte ist einmal als Mutmacher gedacht und zum anderen werden aus dem Film ver- 
schiedene Personen und ihre Mimik vorgestellt, die aus den Filmszenen interpretiert werden 
konnen. AuBerdem geben zwei gdngige Redewendungen Verstdndnisrdtsel auf. 

T h e m a 

Jede Folge hat ein Schwerpunktthema. Variierende AufgaPen bieten verschiedenste Biick- 
winkel an. 

Sprechblasen 

Auf dieser Seite gibt es nur Bilder. Die Sprechtexte dazu konnen die Schuler frei und unabhdn- 
gig vom Filmgeschehen erfinden. Das Dingsbums, ein zusammengesetztes Wort, ist immer ein 
Gegenstand aus der Folge, d. h. spielerische Wortbildungskunde. 

Land und Leute 

In Anlehnung an den Filminhalt kommen hier verschiedenste landeskundliche Themen zur 
Sprache. In der 10. Folge gibt es ein Stddtequiz. 

Moment mal! 

Die letzte Seite hat zwei Aspekt:e Die SchlCisselszene ist der Angelpunkt jeder Folge. "Dein Tipp" 
gibt Gelegenheit sich eigene Gedanken zur Fortsetzung zu machen. "Moment mal" Idsst Raum 
fur eigene Assoziationen, die Wortart spielt dabei keine Rolle. 



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4 



Susanne Susanne 

\ ¥olge L e h r e r h e f t ] Folg f 

Das Boot 

erste Seite MagazinS. 3 

Z i e I : das Wesentliche der Filmfolge in Erinnerung rufen 

I n h a I t 

Thomas lebt mit seiner Mutter in Hamburg. Sein Freund Andi wartet im Hafen 
vergebens auf ihn. Auch Monika, eine Schulfreundia kommt umsonst zu Tho- 
mas. Er fdhrt zusammen mit seiner Mutter zum Bootshaus seines GroSvaters. Hier 
entdeckt er ein altes Boot. Sonja, Thomas' Mutter, will das Bootshaus verkaufen. 
Sie besuchen den GroBvater in seinem Dorf Zarretin im Osten von Hamburg. Er 
schenkt Thomas das alte Boot die Susanne. 

Z o o m b i I d 

Das erste Zoombild ist der Einstieg zum Spielort des Films. Die Hafenanlage und 
die Schiffe zeigen ganz klar eine Hafenstadt. Das Schiff im Vordergrund heiBt 
Hamburg, was im Film gut zu sehen ist. AuBerdem wird der Name Hamburg am 
Ende des Films hdufiger genannt. 
Gruppenarbeit: 

1 . Benennung aller Gegenstdnde, die auf dem Zoombild zu sehen sind. 
Was fdllt besonders auf? Warum ist die Uhr so groB im Bild? 

Uhr = Symbolik fur Zeit, Zeitverstreichen, Zeitdauer; hier speziell fur 
das Warten: Andi wartet. 

2. Was oder wen sieht man nicht auf dem Zoombild? 

3. Darstellung der Szene, die ohne Worte, aber mit viel Mimik und 
vielen Gerduschen ablduft: 

Rollen: Andi, Passanten Requisite: FuBball, groBe Uhr 

Gerdusche: Hupen, Rattern, Stimmenteppich, Schritte etc. 
Naturlich kann Andi seine Gedanken auch laut aussprechen. Jede 
Gruppe kann sich uberlegen, was Andi wohl laut denkt, wdhrend er 
vergebens auf Thomas wartet. 

Losungsworter 

Uberlegungen der Gruppe zu den Losungswortern Boot und Susanne: 

1 . Warum steht das Boot schon so lange unbenutzt im Bootshaus? 

2. Warum heiBt das Boot "Susanne"? Wie wurdet ihr euer Boot nennen? 

Zur Information an die Schuler: Der Name allein reicht nicht, um mit einem Boot 
lossegeln zu konnen, Jedes Boot erhdlt eine Kennnummer dhnlich wie eine Au- 
tonummer, die auf dem Segel steht. 

3. Ist das Boot ein auBergewohnliches (tolles) Geschenk? Wie hdttet ihr an Tho- 
mas' Stelle reagiert? Mochtet ihr auch Bootsbesitzer sein? Wurdet ihr auch 
dafur arbeiten? Warum interessiert ihr euch fur Boote / etwas anderes? 

Wortmaterial: Schiff 

Boot - Dampfer - Fdhre - Frachtschiff - Kahn - Kajak - Kanu - Kreuzschiff - 

Jacht - Paddelboot - Passagierschiff - Ruderboot - Segelschiff - Tanker - 

U-Boot, Was ist ein Kirchenschiff? 

Man kann die verschiedenen Schiffsarten auch malen lassen. 



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Susanne Susanne 

i.Foige L e h r e r h e f t 1Folg f 

Erkldrung zu Folkeboot: 

Ein Folkeboot ist ein sehr robustes und sicheres Segelboot aus Holz (Klinkerbau- 
weise) und spdter auch aus Kunststoff. Ursprunglich in Schweden um 1960 fur 
die Nord- und Ostsee gebaut. Es ist 8,50 Meter lang. 

Woran erinnerst du dich noch? 

In Gruppenarbeit haben die Schuler die Gelegenheit, soviel Szeneneindrucke 
wie mbglich assoziativ miteinander zu erarbeiten. Danach kdnnen sie ver- 
suchen, die ungeordneten Filmerinnerungen in die richtige Reihenfolge zu 
bringen. 

P e r s o n e n : Thomas - Sonja, Thomas' Mutter - GroBvater 

1 . Die Schuler konnen jeweils zu einem Personenbild alles zusammentragen, 
was sie uber diese Person wissen. Alle drei Personen werden anschlieBend im 
Plenum vorgestellt. Die Personenbeschreibungen konnen von den anderen 
Gruppen ergdnzt werden. 

2.Wichtige Informationen der Folge werden in derTextubung noch einmal auf- 
gegriffen und wiederholt. Die Einsetzubung ist gleichzeitig eine Kontrollubung 
zum Verstdndnis des Filminhalts der ersten Folge. 

sehen horen sprechen verstehen Magazin s. a 

Z i e I : uber das Verstehen zum Sprechen zu kommen 

Rede und Antwort 

"Jemandem Rede und Antwort stehen" ist eine gdngige Redewendung. Es be- 
deutet, jemandem ehrlich und offen Auskunft und Rechenschaft geben, Ahn- 
liche Redewendungen sind: Farbe bekennen - Klartext reden - kein Blatt vor 
den Mund nehmen. 

Die Satzschlange: spielerische Ubung zur Wiederholung der Satzkonstruktion, 
der Regeln zur GroBschreibung und Leseubung: Die Satzschlange verdndert 
immer nur originale Filmdialoge. Die Schuler sollen einmal Satzanfang und 
-ende und zum anderen Substantive erkennen lernen, 
Wettspiel: Welche Gruppe findet zuerst die Losung? 

Die Schuler konnen sich vorher die Szenensituation erarbeiten und darstellen 
Oder nachher die Szene mit dem richtigen Dialog nachspielen. 

Musiktipp 

Sabrina Setlur, indischer Abstammung, hat in der Musikszene eine fantastische 
Karriere gemacht. Als "Sister S" ist sie durch ausgefallene Video-Musikclips be- 
kannt geworden. Jetzt hat sie angefangen, eigene Raptexte zu schreiben, die 
das Lebensgefuhl der Jugend von heute ausdrucken: cool, realistisch und 
trotzdem auch romantisch. Das Lied "Du liebst mich nicht" war ein Hit, "frei- 
sein", ihre zweite Single, ist auch schon in den Charts. Unter der Intemetadres- 
se gibt es Infos zur Biografie, den Alben und den Singles, Die Single "freisein", 
gesungen von Xavier Naidoo, passt sehr gut zum Thema "Verabredungen" in 
Folge 1 . 



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Susanne Susanne 

\ Folge L e h r e r h e f t 1Folg f 

Was ist in deinem Land anders? 

Die Frage bezieht sich auf alle zehn Folgen und sollte immer wieder themati- 
siert werden. Sehgewohnheiten konnen geschult werden. Die Aufmerksamkeit 
und die Wahrnehmung sollen auf unterschiedliche Verhaltensweisen, auf an- 
dere Kleidung und Frisuren, auf den Umgang zwischen Mann / Frau etc. in 
Deutschland und dem eigenen Land gelenkt werden. Ober das Erkennen der 
anderen Lebensgewohnheiten und das anschlieBende Gesprdch daruber 
fuhrt der Weg zum Verstehen der fremden Mentalitdt. Gleichzeitig kann es 
auch den Blick fur das eigene Land sensibilisieren. 

Sprechen ohne Worte 

1 . Die drei Gesichter werden genau betrachtet und jede Gruppe gibt Kom- 
mentare zum Gesichtsausdruck ab. AnschlieBend kann die Filmszene noch 
einmal angeschaut werden, so dass die Mimik in den Dialogzusammenhang 
gestellt wird. Szene/Mimik der Mutter: beim GroBvater, der nichts uber die 
Geldangelegenheit horen will. Szene/Mimik des GroBvaters: Gesprdch in 
GroBvaters Kuche mit Thomas. Szene/Mimik von Thomas: im Bootshaus, 
Thomas sieht das alte Boot. 

2. "Ein Gesicht..." und "Ein Blick...": zwei Behauptungen, die die Schuler disku- 
tieren sollen. In welchen Situationen sprechen Augen, sagt der Gesichtsaus- 
druck mehr als Worte? Auch hier bieten sich kleine Szenen zur Demonstration 
an. 

4. Berufe raten: Berufe, fur die Mimik und Korpersprache wichtig sind, konnen 
ebenfalls in einer Pantomime vorgespielt werden. Die Gruppe sucht sich min- 
destens drei Berufe aus, uberlegt, wie man diese pantomimisch darstellen 
kann. Auch beim Raten kann die Gruppe sich die Antworten gemeinsam uber- 
legen. 

3. Gruppenarbeit: Man ist in einem fremden Land, dessen Sprache man 
nicht spricht. Wie erkldrt man ohne Worte, dass man Hunger und Durst hat, Hil- 
fe braucht, auf die Toilette gehen mochte, das Meer sucht, um schwimmen zu 
gehen, einen Blumenladen, den Frisor, ein Fischrestaurant, den Bahnhof, eine 
Disco sucht etc.? Die kleinen Szenen werden vorgespielt und die Klasse soil er- 
raten, worum es sich handelt. 

The ma Verabredung Magazins. 5 

Z i e I : durch interessante Themen den Wortschatz erweitem 

Jedes Thema bietet Stoff zur weiterfuhrenden Diskussion und 
Reflexion, die die Lebenssituation der Schuler miteinbeziehen soil. 

Das Thema der Folge 1 ist Verabredung. Als Einstieg empfiehlt sich, den Begriff 
"Verabredung" und die unterschiedliche Verwendung der Begriffe Termin, Tref- 
fen, Treff, Besprechung, Meeting, Einladung, Begegnung durch Beispiele zu 
kldren. Dazu siehe Arbeitsblatt 1 

1 . Danach konnen die Schuler uberlegen, wie ihr eigener Tagesablauf aussieht. 
Fur die Beschreibung sollten sie moglichst die neuen Begriffe benutzen. 



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Susanne Susanne 

\™ ge L e h r e r h e f t 1Folg f 

2. Jeder nimmt im Laufe eines Tages verschiedene Rollen ein, die sein Ver- 
halten, seine Sprache und auch seine Gefuhle verdndern. Es ist sicherlich in- 
teressant, einmal zu beobachten, wie viele unterschiedliche "Personen" man 
tatsdchlich verkorpert. In den Gruppen konnte man zwei oder drei "Szenen ei- 
ner Verabredung" vorbereiten und sie anschlieBend vorspielen. Die Klasse soil 
herausfinden, in welcher Rolle sich die Darsteller befinden und wie diese Rolle 
sich auf die Sprache und das Verhalten auswirkt. Z. B.: Am Morgen in der Fami- 
lie Tochter / Sohn - in der Schule Schulerin / Schuler - zusammen mit Freunden 
Freundin / Freund - beim Arzt Patientin / Patient - in einem Geschdft Kduferin 
/ Kdufer etc. 

3. Andi ist mit Thomas verabredet, aber der versetzt ihn. Auch Monika kommt 
umsonst zu Thomas. Gruppenarbeit: Man hat eine Verabredung, aber die 
Person kommt nicht.Welche Grunde konnte es dafur geben? Wie soil man sich 
verhalten? Ist euch das auch schon einmal passiert? 

Wortmaterial: eine Verabredung haben, treffen, einhaltea 

verpassen, vergessen 

jemanden versetzen, jemanden sitzen lassen, 
un- / punktlich sein, zu spat kommen 

sich im Park, am Bahnhof, auf dem Petersplatz, 

verabreden im Restaurant/Cafe/in einer Kneipe, auf einen Kaffee, 

fur 8 Uhr, zum FuBball, zum Essen 

4. "Der Weg ist das Ziel" - wie ist dieser Satz zu verstehen? Es ist eine Aufforde- 
rung, sich einmal "unterwegs" umzuschauen, nach rechts und links zu blicken, 
anstatt nur immer geradeaus, direkt auf das Ziel zu starren. Beschreibe deinen 
Weg! Was gibt es Besonderes, was ist immer gleich, was verdndert sich? Fur al- 
tera Schuler ware auch eine eher "philosophische" Diskussion denkbar. 

Sprechblasen Magazin S. 6 

Ziel: freies Sprechen und Schreiben 

Da es sich um einen Film handelt, bieten sich immer wieder Spielszenen an. Ein- 
mal konnen die Schuler ihre eigene, freie Dialogvariante der einzelnen Szenen 
prdsentieren, wobei man die witzigste/originellste von der Klasse prdmieren las- 
sen kann. Oder man stellt dem Originaldialog die erfundenen Dialoge ge- 
genuber. 

Dingsbums soil SpaB machen und anregen, in der fremden Sprache nach 
weiteren Dingsbums / zusammengesetzten Wortem zu suchen. Gruppen- 
spiel: Noch mehr Dingsbums. Dabei lemen die Schuler spielerisch, ohne 
groBartige grammatische Erkldrung, welches Wort dem ganzen Wort den Arti- 
kel gibt, ndmlich das Substantiv, das am Ende steht. Siehe auch Arbeitsblatt 2 
zur 2. Folge. 

Land und Leute: Grenze Ost-West Magazin s. 7 

Ziel: verschiedene Aspekte von Deutschland kennenlernen 

1 . Sammeln vorhandener Informationen uber Ost- und Westdeutschland 

7 

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Susanne Susanne 

\ Folge L e h r e r h e f t 1Folg f 

2. Gruppenarbeit: Jede Gruppe bearbeitet einen Abschnitt und berichtet 
der Klasse moglichst mit eigenen Worten, was darin steht. Durch Nachfragen 
konnen Unklarheiten behoben werden, AnschlieSend wird das passende Bild 
zum Text gesucht und der Text dazu gelesen. 

3. Was seht ihr auf den Bildem? Habt ihr das schon einmal in einem anderen 
Buch gesehen oder vorher schon einmal davon gehort? 

4. freie Assoziationen zu den Begritfen Grenze und Ost - West 

5. negative und positive Bedeutung von Grenze 

Redewendungen: an seine Grenzen stoBen, seine Grenzen sehen, seine 
Grenzen (nicht) kennea bis an seine Grenzen gehen 

Wortmaterial: Grenzen offnen, schlieBen, anerkennen, - Grenzen setzen - 
Grenzkonflikt - grenzenlos - naturliche Grenze - Grenzsituation 

6. kulturelle, geschichtliche, politische Bedeutung der Begriffe Ost und West 
Die Polarisierung von Ost und West besteht nach wie vor. Wo verstecken sich 
Vorurteile, wo sind die Unterschiede in Kultur etc. tatsdchlich vorhandea im 
eigenen Land, eventuell auch auf der ganzen Welt? 

7. siehe auch Folge 9, Land und Leute: Typisch deutsch - Ossis / Wessis 

Moment ma I Magazin S. 8 

Z i e I : SpaG an der Sprache entwickeln / kreatives Schreiben 

Schlusselszene 

1 . Hier sollte man mit den Schulern herausarbeitea warum diese Szene - das 
AufschlieGen des Bootshauses - wichtig ist. Warum ist das die Schlusselszene? 

2. Warum ist ein Buch, ein Film, ein Theatherstuck spannend? Weil etwas pas- 
siert, weil es Aktionen gibt, die Probleme bringen und sie dann auch 
wieder auflosen. 

3. Die Schlusselszene finden: Wo passiert etwas, was den Film weitergehen las- 
st? Welches Ereignis ist so wichtig, dass die Personen darauf reagieren mus- 
sen? 

Moment mal 

Die vorgegebenen Assoziationen beziehen sich auf den Inhalt der 1 . Folge. 

1 . Warum haben Thomas, Monika und Andi im Moment SpaB am Leben? 

2. Warum hast du im Moment SpaB am Leben? Wie oft dndert sich das? 
Warum? Woran liegt das? Erlebnisse, Alter, Geschlecht, soziale Situation etc. 

Arbeitsblatt 1 : Verabredung 

Termin, Verabredung, Treffen, Besprechung, Einladung 
Manchmal sind auch zwei Begriffe moglich: 
Losung: 1 . einem Treffen / einer Beprechung 2. Besprechung / einen 
wichtigen Termin 3. Einladung 4. Verabredung / das Treffen 
5. Verabredung / das Treffen / der Termin 6. einen Termin / ein 
Treffen 7. Verabredung 8. Besprechung 9. Termin, 10. Verabredung 



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Susanne Susanne 

^ Fo| 9 e L e h r e r h e f t 2Folg f 

S i e be n ta u se n d Mark 

e r S t e S e i t e Magazin s. 9 

Z i e I : das Wesentliche der Filmfolge in Erinnerung rufen 

I n h a I t 

Thomas erzdhlt Andi und Monika, warum er sie versetzt hat. Er musste Familien- 
kram erledigen, Beim FuBballtraining mit Andi treffen sie auf Kathrin, ein 
Mddchen aus der Oberstufe, die Windsurf-Champion ist. Im Bootshaus schau- 
en sich Thomas, Kathrin, Andi und Monika das alte Folkeboot "Susanne" genau 
an. Es kann wieder repariert werden, aber das kostet 7000 DM. Thomas' Mutter 
hat kein Geld ubrig. Trotzdem will Thomas mit der Hilfe seiner Freunde versu- 
chen, das Boot fur seinen GroBvater wieder flottzumachen. Ziel ist die Regatta 
und der Pokal in sechs Wochen. 

S u c h b i I d 

Zoombild und Suchbild wechseln in den Folgen miteinander ab. Das Suchbild 
zeigt einen Gegenstand aus der Folge und man muss sein visuelles Geddcht- 
nis aktivieren. Das Boot Susanne wird hier gesucht, um noch einmal auf die en- 
ge Verknupfung mit dem Titel hinzuweisen. 

Losungsworter 

Uberlegungen der Gruppe zu den Losungswortem Pokal und Regatta: 
In welchen Sportarten gibt es Pokale? Was macht man mit einem Pokal? 
Worin liegt sein Wert? Gib drei Erkldrungen zum Wort Regatta, eine davon 
sollte richtig sein. Benutze ein Lexikon. 

aus dem Lexikon: Pokal: 1 . a) (kostbares) kelchartiges TrinkgefaB aus Glas Oder 
Edelmetall mit FuB (und Deckel) b) Siegestrophde in Form eines Pokals bei sportli- 
chen Wettkdmpfen 

Pokal: kostbares TrinkgefaB mit FuB und Deckel. Im 16. Jh. aus it. boccale Krug, 
Becher entlehnt, das uber spdtlat. baucalis tonernes KuhlgefdB, auf griechisch 
baukalis enghalsiges GefdB (wohl dgyptischen Ursprungs) zuruckgeht. 
Regatta: PI. Regatten 1 . Bootswettkampf (Wassersport) 2. schmalgestreiftes Baum- 
wollgewebe (Koperbindung = besondere Webart) Regatta: Aus dem 18. Jh. aus 
dem Venez, ubernommenes Fremdwort, das zuerst nur fur Wettfahrten der Gondeln 
in Venedig gait. Die weitere Herkunft von venez. regata ist ungewiB. 

Woran erinnerst du dich noch? 

Siehe Folge 1 

P e r s o n e n : Monika - Andi - Kathrin 

1 . Was wisst ihr von Andi, Monika und Kathrin? Auch hier konnen die Schuler 
zu den drei wichtigen Personen in der Serie alles zusammentragen, was sie 
bisher uber sie erfahren haben. Alle drei Personen werden anschlieBend wie- 
der im Plenum vorgestellt. Die Personenbeschreibungen konnen von den an- 
deren Gruppen ergdnzt werden. 

2. Die Einsetzubung festigt noch einmal die wichtigsten Informationen zu den 
drei Hauptpersonen, die zusammen mit Thomas die Geschichte um die 
Susanne erleben. 



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Susanne Susanne 

\ Folge L e h r e r h e f t 2 Fo| 9f 

sehen horen sprechen verstehen Magazin s. 10 

Z i e I : uber das Verstehen zum Sprechen zu kommen 

Rede und Antwort 

Siehe auch Folge 1 

Die Satzschlange gibt diesmal die Moglichkeit, zu uberlegen, welche Wdrter 
irm Deutschen groB geschrieben werden. Es Idsst sich eine spielerische Ubung 
anschlieBen, deren Schwierigkeitsgrad gesteigert werden kann: 
1 . a) Gruppen sammeln einmal Substantive und Worter, die immer klein ge- 
schrieben werden. b) Sie stellen thematische Listen zu Substantiven zusammen, 
z. B. alles, was fliegen, gehea fahrea schwimmen ... kann. c) Die Substantive 
sollen mit Artikel genannt werden; d) mit Artikel und Adjektiv. Jede Gruppe be- 
streitet eine Spielrunde, Nur bei jedem Wort, das man groB schreibt, sollen alle 
die Hdnde heben. Minus- und Pluspunkte konnen verteilt werden. Das Spiel soll- 
te sehr schnell gespielt werden. Die Gruppen konnen versuchen, eine eintache 
Regel / Hilfe zur GroB-und Kleinschreibung zu finden. 

Musiktipp 

Thomas D (Thomas Durr) ist im Moment der Star unter den Jugendlichen. Er ist 
ein Mitglied der vielseitigen Stuttgarter Hip-Hop-Gruppe "Die Fantastischen 
Vier", die seit 1992 auf Erfolgstrip ist. Der Titel "thomas d solo" ist sein erstes So- 
lo-Album. Er nimmt uns mit auf eine subjektive musikalische Reise, die bei Musi- 
kern und Musikstilen Station macht, die ihm viel bedeuten. Zu reizvollen, inten- 
siven Texten zum Lebensgefuhl und zu Lebensproblemen im Hier und Jetzt wird 
gerappt gegroovt und gerockt. Es macht SpaB, in diese fantastischen Musik- 
und Textabenteuer einzutauchen. 

Sprechen ohne Worte 

Wie bei alien Folgen werden je drei Gesichter aus der Serie gezeigt, um den 
Gesichtsausdruck zu interpretieren. Die vorgegebenen Vorschldge konnen 
auch durch weitere ergdnzt werden. Siehe Infos Folge 1 Sprechen ohne Worte. 

Was bedeutet: In den Folgen 2-10 werden jeweils zwei Redewendungen 
vorgestellt und zu jeder wird eine richtige und eine falsche Erkldrung ange- 
boten. Eine Idngerfristige Aufgabe fur Gruppen konnte seia mit Hilfe des Wor- 
terbuchs solche Redewendungen z. B. zu Auge / Ohr / Nase / Mund / Kopf / 
Hand / FuB ... herauszusuchen und sie in einem Satz anzuwenden. 

Thema Geld Magazin S. 11 

Z i e I : durch interessante Themen den Wortschatz erweitem 

Jedes Thema bietet Stoff zur weiterfuhrenden Diskussion und 
Reflexion, die die Lebenssituation der Schuler miteinbeziehen soli. 

Uber Geld reden 

1 .Thomas und seine Freunde brauchen 7000 DM. Um den Lernern eine Vorstel- 
lung von der GroBe der Summe zu gebea kann man einen entsprechenden 
Betrag in der Landeswdhrung nennen. Uberlegungen in Gruppen, wie man ei- 
ne solche Summe beschaffen konnte. Zusammen mit den Vorschldgen kann 
man auch daruber sprechen, was es bedeutet, gleichzeitig in die Schule zu ge- 

10 

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Susanne Susanne 

* Folge L e h r e r h e f t 2Folg f 

hen und nebenher zu arbeiten.Vielleicht trifft diese Situation sogar auf einige 
Schuler zu. Der Unterschied dabei ist, dass Thomas und seine Freunde eher zu 
ihrem Vergnugen als aus einer finanziellen Notwendigkeit heraus Geld brau- 
chen. 

2. Mit Geld verbinden sich naturlich immer enorme Wunsche. 2.1. Einmal Mil- 
liondr sein: ... Wenn ich Geld / eine Million / 1000 DM / ... hdtte, dann wurde 
ich ... . Hier lassen sich diese Wunsche / Trdume einmal ganz frei und unab- 
hdngig von den realen Notwendigkeiten und Moglichkeiten aussprechen. 
2.2. Wofur gibst du / gebt ihr im Alltag Geld aus? Was musst du / musst ihr 
kaufen und was leistest du dir / leistet ihr euch? 

3. Zur Diskussion: "Um Geld dreht sich die Welt": Gruppen sammeln Beispiele: 
Was spricht fur / gegen diese These? Was kann man sich fur Geld nicht kau- 
fen? Braucht man Geld, um glucklich zu sein? Keine Geldsorgen und trotzdem 
unglucklich? Geld kann man nicht essen! Geld ist nur Papier! Die Armen wer- 
den immer drmer und die Reichen immer reicher! Ist man mit Geld mehr wert? 
"Erst wenn der letzte Baum gerodet und der letzte Fluss vergiftet, der letzte 
Fisch gefangen, werdet ihr feststellen, dass man Geld nicht essen kann!" India- 
nische Weissagung der Cree. 

4. Wortmaterial: Rate- / Definitionsspiel zu: "Was ist das fur Geld?" Gruppen 
suchen mit Hilfe von Lexika weiter Wortverbindungen mit Geld und formulieren 
eigene Erkldrungen dazu. 

Z. B. Urlaubsgeld / Geldschein. Hinweis auf die verschiedenen Funktionen des 
Wortes am Anfang oder Ende einer Wortverbindung. Anfangsstellung: Geld- 
tasche und Endstellung: Taschengeld. Rechts definiert links. Eine Geldtasche ist 
eine Tasche fur Geld. Taschengeld ist Geld, das man zur freien Verfugung hat. 
Man kann es von den Eltern erhalten oder sich selber verdienen. 

Wortmaterial: Geld ausgeben - beschaffen - borgen - leihen - machen - 
pumpen - sparen - anlegen - uberweisen - umtauschen - verdienen 
Synonyme fur Geld in der Umgangssprache: Kies - Knete - Kohle - Kroten - 
Mduse - Moneten - Piepen - Pinke - Zaster 
(Ursprung meist aus der Gauner- und Zigeunersprache) 

Sprechblasen MagazinS. 12 

Z i e I : freies Sprechen und Schreiben 
Siehe Info Folge 1 

Dingsbums 

Siehe Info Folge 1 . Eine Aufgabe bei wiederholtem Sehen der 2. Folge bzw. al- 
ler Folgen konnte sein, weitere Dingsbums zu finden. Siehe Arbeitsblatt 3. 

Land und Leute: Freie Hansestadt Hamburg - HH Magazin s. 13 

Z i e I : verschiedene Aspekte von Deutschland kennenlernen 

1 . Gruppenarbeit: Mit Hilfe der Karten in Folge 1 (S. 61 ) und am Ende des Ma- 
gazins konnen die Lage, die GroSe von Hamburg und der Name des Flusses 
festgestellt werden. Die Schuler konnten verschiedene Vermutungen uber die 



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Susanne Susanne 

* Folge L e h r e r h e f t 2Folg f 

Stadt auflisten und dhnlich wie Sherlock Holmes aus der Lage etc. bestimmte 
Schlusse Ziehen, die dann spdter mit den Textinformationen verglichen werden. 
Z. B.: Welche Bedeutung hat die Stadt? Hat sie einen Hafen? Welche Schiffe 
konnen diesen Hafen ansteuern? Vielleicht haben die Schuler schon einiges 
von Hamburg gehort, das dann als zusdtzliche Information benutzt werden 
kann, 

2. Gruppenarbeit: Jede Gruppe bearbeitet einen Abschnitt und berichtet der 
Klasse moglichst mit eigenen Worten, was darin steht. Durch Nachfragen kon- 
nen Unklarheiten behoben werden. AnschlieSend wird das passende Bild zum 
Text gesucht und der Text dazu gelesen. 

3. Fragen zum Inhalt: Welches Wappen / Symbol hat eure Stadt? Was ist das 
Wahrzeichen eurer Stadt / Region? 

Welche Waren kommen wahrscheinlich aus eurem Land nach Hamburg? 
Habt ihr schon einmal die Magazine Stern oder Spiegel gesehen? Im In- 
ternet findet man das deutsche Fernsehprogramm unter: http://www.com- 
med.de/sz-fernsehmagazin, www.tagesschau.de und www. heute-journal.de. 
Hier kann man die Sendezeit und die Sendeldnge der Nachrichten von der 
"Tagesschau" und den "Tagesthemen" nachsehen und das ubrige Fernseh- 
programm mit dem eigenen vergleichen. 

Diese Stddte haben alle etwas Besonderes zu bieten. 

Welche Stddte /Flusse kennen die Lerner noch? Was wissen sie daruber? Lage 

auf einer zusdtzlichen Deutschlandkarte zeigen. 

Bonn / ehemalige Hauptstadt der BRD - Baden-Baden / altes Heilbad, Spiel- 

kasino - Bremen / Bremer Stadtmusikanten (Mdrchen) - Flensburg / nordlichste 

Stadt in Deutschland, hier sind alle Verkehrssunder registriert = Verkehrssunder- 

kartei - Freiburg / alte Universitdtsstadt - Heidelberg / Altes Volkslied, auch von 

Elvis gesungen: "MuB i denn, muB i denn zum Stddtele hinaus" und "Ich hab' 

mein Herz in Heidelberg verloren" / Schloss - Jena / bekannt durch die Optik- 

industrie = Zeiss-Werke - Leipzig / besonders Technik- und Baumesse - Weimar 

/ Goethestadt 

Moment ma I MagazinS. 14 

Z i e I : SpaB an der Sprache entwickeln / kreatives Schreiben 

Schlusselszene 

infos siehe 1 . Folge 

Moment mal hat immer einen besonderen Text zu jeder Folge. Analog zu die- 
sem Text konnte in Gruppen ein eigener Satz zum "Leben im Jetzt" 
geschrieben werden. 



Arbeitsblatt 2: Dingsbums 

(zusammengesetzte Worter) zur 2. Folge und ein Teekesselwort (Homonym) 

Losung: 1 . FuBball 2. Fahrradhelm 3.Armbanduhr 4. Halskette 

5. Teekesselwort (Homonym): die Bank (Parkbank / Geldinstitut) 



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Susanne Susanne 

a.Foige L e h r e r h e f t 3Folg f 

G u t e Idee 

erste Seite MagazinS. 15 

Z i e I : das Wesentliche der Filmfolge in Erinnerung rufen 

I n h a I t 

Thomas bringt einen Brief seiner Mutter mit dem Fahrrad zum Makler. Der gibt 
ihm gleich einen neuen Kurierauftrag und zahlt auch dafur. Thomas kommtzu 
spat in den Englischunterricht und bekommt eine Strafarbeit. Aber er hat die 
Idee: ein Fahrradkurierdienst. Alle sind begeistert. Plakate werden entworfen, 
auf denen Kathrins Handynummer steht. Im Bootshaus beginnen sie mit den 
Reparaturarbeiten. Das Handy klingelt: der erste Auftrag! 

Z o o m b i I d 

Das Zoombild zeigt Kathrin, die gemutlich am Gartentisch vor dem Bootshaus 

ihre Einkaufsliste schreibt, wdhrend die anderen drei am Boot arbeiten. Hier 

zeichnet sich zum ersten Mai der Konflikt und der Konkurrenzkampf zwischen 

Monika und Kathrin ab. Er bestimmt wdhrend der ganzen Serie das Verhdltnis 

der beiden zueinander. 

Kathrin - die Altere und in ihrer Position als Windsurf-Champion sofort als Ex- 

pertin anerkannt - macht es SpaB, das Sagen zu haben. Sie genieBt es, von 

Thomas angeschwdrmt zu werden. Nie denkt sie ernsthaft daran, eine engere 

Beziehung zu Thomas einzugehen. 

Monika dagegen muss sich ihre Position erst erkdmpfen. Aber da sie in Thomas 

verliebt ist ist ihr Engagement fur die Sache, d. h. fur ihn, durch fast nichts zu er- 

schuttern. 

Das besondere Verhdltnis Monika / Kathrin konnte hier angesprochen werden. 

Sind Monika und Kathrin Freundinnen? Welche Interessen haben sie? Warum 

helfen sie, die Susanne zu reparieren? 

Gruppenarbeit: Argumentieren Oben. Ziel ist es, dass Kathrin keine Gegen- 

grunde mehr findet und genauso wie die anderen arbeitet. Ausgehend vom 

Originaldialog suchen die Gruppen entweder Argumente fur Monika oder fur 

Kathrin. Bei den anschlieBenden Disputen entscheidet das Plenum, wer das 

Wortgefecht gewonnen hat. 

Originaldialog: Monika: Ich konnte hier oben ein bisschen Hilfe gebrau- 

chen. Kathrin: Ich habe hier etwas zu tun. Monika: Du siehst aber nicht so 

aus, als ob du arbeitest. Kathrin: O.K.WeiBt du, was wir brauchen? Kannst du 

vielleicht die Liste schreiben? Monika: Nein. Kathrin: Dann schreibe ich die 

Liste, und du machst da oben weiter. 

Losungswort 

Uberlegungen der Gruppe zu dem Losungswort Auftrag: 

1 .Was bedeutet der erste Auftrag fur die Freunde? Wer fuhrt die Auftrdge aus? 

Wie sind Kathrin und Monika beteiligt? 2. Welche Berufe sind abhdngig von ei- 

nem Auftrag? z, B. Architekten, d. h. freiberufliche Tdtigkeiten, Firmen, die Wirt- 

schaft insgesamt. 

Wortmaterial: ein geheimer, wichtiger, schwieriger Auftrag (z. B. James 

Bond), jemandem einen Auftrag geben, erteilen oder mit einem Auftrag be- 

trauen, einen Auftrag bekommen, erhalten, ubernehmen, ausfuhren, er- 

13 

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Susanne Susanne 

a.Foige L e h r e r h e f t 3Folg f 

ledigen, erfullen, stornieren, im Auftrag des Prdsidenten, meiner Firma, der 

Universitdt des Zoos etwas in Auftrag geben = etwas bestellen, z. B. Ich 

habe die Geburtstagstorte beim Backer in Auftrag gegeben. 

Woran erinnerst du dich noch? siehe Folge 1 

P e r s o n e n : Andi, Englischlehrer, Makler 

1 . Was wisst ihr von Andi, derm Englischlehrer und dem Makler? Auch hier kon- 
nen die Schuler jeweils zu einer der drei Personen ihre Beobachtungen und Ein- 
schdtzungen zusammentragen. Alle drei Personen werden anschlieSend wie- 
der im Plenum vorgestellt. Die Personenbeschreibungen konnen von den an- 
deren Gruppen ergdnzt werden. Besonders interessant ist in dieser Folge die 
Unterrichtsszene. Wo liegen die Sympathien, warum? Vergleich mit dem ei- 
genen Unterrichtserleben und dem Lehrerverhalten (I?); strenger, gerechter, 
guter, parteiischer Lehrer, 

2. Die Einsetzubung Pezieht sich auf die gdngigsten Verben mit Prdposition: 
antworten auf+A - sich drgern uber+A - beginnen um+Zeit - bezahlen fur+A 
- bitten um+A - sich erinnern an+A - fragen nach+D - sich freuen uber+A 
/auf +A (in der Zukunft) - sich kummern um+A - sich unterhalten mit+D - sich 
wundern uber+A 

Zur Erkldrung der Verben kdnnten sich Gruppen je drei Verben heraussuchen 
und sie entweder ohne Worte oder durch einen kleinen Dialog erkldren. Hin- 
weis auf die unterschiedliche Verwendung bei sich freuen uber / auf. 

sehen horen sprechen verstehen Magazin s. 16 

Z i e I : uber das Verstehen zum Sprechen zu kommen 

Rede und Antwort 

Siehe auch Folge 1 

Die Satzschlange gibt diesmal die Moglichkeit, erst einmal SpaB an diesen ko- 
mischen Unsinnswortern zu haben, die man zum Teil nur sehr schwer ausspre- 
chen kann. Welche richtigen deutschen Wdrter sich herausfinden lassen, kann 
als Gruppen wettbewerb ausgetragen werden. Analog zu dieser Ubung kdnn- 
ten die Schuler einen Satz dhnlich verfremden. Fur die Losungssuche wird ein 
Zeitlimit festgelegt. 

Musiktipp 

Die Hamburger Band Blumfeld sind vier Musiker, die vor allem auf die Aus- 
sage ihrer Texte Wert legen. Sie sind Klassiker der 90er Jahre. Die wunderbar 
lyrischen Texte gleiten auf der eher sanften und rhythmischen Musik dahin und 
versetzen den Zuhorer in eine verzauberte und manchmal rdtselhafte Welt voll- 
er ungewohnter und fremder Bilder, die man genauer betrachten muss. "Old 
Nobody "(99) ist nach "Ich - Maschine"(92) und "L'Etat Et Moi"(94) das 
dritte Album der Band. 

Sprechen ohne Worte 

Wie bei alien Folgen werden je drei Gesichter aus der Serie gezeigt, um den 
Gesichtsausdruck zu interpretieren. Die vorgegePenen Vorschldge konnen 
auch durch weitere ergdnzt werden. Siehe Infos Folge 1 Sprechen ohne Worte 
Was bedeutet: Siehe Info Folge 2 
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Susanne Susanne 

] Folge L e h r e r h e f t 3Folg f 

The ma Arbeit Magazins. 17 

Z i e I : durch interessante Themen den Wortschatz erweitern 

Jedes Thema bietet Stoff zur weiterfuhrenden Diskussion und 
Reflexion, die die Lebenssituation der Schuler miteinbeziehen soil. 

1 . Wie heiBen die Berufe auf den Bildern? Wie wird man Sekretdrin, Koch, Foto- 
grafin und Musiker? Welche Schulbildung und Ausbildung sind notwendig? Ha- 
ben diese Berufe im ndchsfen Jahrtausend eine Zukunft? Alle vier Berufsarfen 
werden sich an neue Techniken anpassen mussen, aber aussferben werden 
diese Berufe nichf. 

2. Viele Berufe sterben aus, andere entstehen neu. Fur die Zukunft sind ganz an- 
dere Qualifikationen gefragt als noch vor einigen Jahrzehnten. Berufswunsche 
werden in Gruppen zusammengestellt. Zu jedem Beruf uberlegen die Schuler, 
welche Qualifikationen notwendig sind (Stichworter). Wo erwirbt man diese 
Qualifikationen? Vorgaben: Schulart, besondere Schulabschlusse, Lehre, Fach- 
schule, Studium, Praktikum, praktische Berufserfahrung. Aktuelle Berufs- 
angebote / Stellenangebote weltweit im Internet heraussuchen. http://www. 
arbeitsamt.de 

3. Der Begriff „ Arbeit" hat sich mit der Geschichte der Menschheit und mit den 
verdnderten Gesellschaftsstrukturen gewandelt. Das Interessante ist, dass die 
Teamarbeit an Anerkennung gewinnt: arbeiten im Team, teamfdhig, Team- 

geist D. h. auch erkennen und anerkennen, dass jeder einzelne einen wich- 

tigen Platz im Team einnimmt. Gruppen uberlegen sich, wo die Stdrken der ein- 
zelnen Gruppenmitglieder liegen, z. B. der eine kann gut schreiben, der ande- 
re gut lesen, sprechen, malen, Szenen spielen .... Jeder gibt, wenn moglich, ein 
Beispiel davon, was er gut kann. 

4. Arbeit wird in der Gesellschaft auch heute noch unterschiedlich bewertet 
oder nicht immer als Arbeit anerkannt. Was ist Arbeit? versteht sich als humor- 
voller Versuch den Blick fur Arbeit kritisch zu schdrfen. 

Gruppenarbeit: Arbeit ist nicht nur eine Tdtigkeit, die bezahlt wird. Bezahlte 
und unbezahlte Arbeit, Liste erstellen, z. B, Hausfrauenarbeit, ehrenamtliche Ar- 
beit, ... Sammelt Adjektive die zu Arbeit passen, z. B. anstrengend, interessant, 
gut, ... (Siehe Wortmaterial). Sucht Berufsbeispiele zu den Adjektiven, z. B. harte 
Arbeit = Maurer / Kumpel. Behauptung: Wenn Arbeit SpaS macht, sind die Ar- 
beitsergebnisse besser! Diskussionsthema fur fortgeschrittenere Schuler. 

5. Spiel: Berufe raten. Gruppen uberlegen sich verschiedene Berufe, die sich 
gut pantomimisch darstellen lassen. Geraten wird nach Zeit. 

Wortmaterial: Arbeit, Tatigkeit, Beschaftigung 

Arbeiter, Angestellter, Beamter, Freiberufler, Akademiker, Lehrling, Praktikant 

Arbeit ablehnen, beenden, unterbrechen, verschieben, verteilen 

Arbeit ist hart, schwer, befriedigend, lohnend, zeitraubend, langweilig, 

unnotig, muhsam, grob, leicht. 

arbeiten heiBt in der Umgangssprache auch: 

schuften, malochen, schinden, ackem, rackern, zupacken, schaffen 



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Susanne Susanne 

a.Foige Lehrerheft 3Folg f 

Sprechblasen Magazin s.is 

Z i e I : freies Sprechen und Schreiben 
Siehe Info Folge 1 und 2 

Land und Leute: Schule und Ausbildung Magazin s. 19 

Z i e I : verschiedene Aspekte von Deutschland kennenlernen 

1 . In dieser Folge sehen die Schuler eine Szene aus dem Englischunterricht in ei- 
nem Gymnasium. Was fdllt euch auf? Was ist anders als bei euch in der Klasse? 
Wie verhalten sich die Schuler, wie verhdlt sich der Lehrer? Siehe auch Perso- 
nenbilder und Text der ersten Seite. 

2. Gruppenarbeit: Jede Gruppe bearbeitet einen Abschnitt und berichtet der 
Klasse moglichst mit eigenen Worten, was darin steht. Durch Nachfragen kon- 
nen Unklarheiten behoben werden. AnschlieBend wird das passende Bild zum 
Text gesucht und der Text dazu gelesen. 

3. Gruppenarbeit: Welche Unterschiede giPt es zu eurem Schulsystem? 
Wurdet ihr in Deutschland zur Schule gehen wollen? Warum? Warum nicht? 

4. Buchstabenspiel: Vorarbeit: Alle 26 Buchstaben des Alphabets auf kleine 
Kdrtchen schreiben. Jeweils eine Gruppe zieht 16 Buchstaben, die in einem 
Quadrat zusammengelegt werden. Aus dem Buchstabenquadrat sollen nun 
so viele Worter wie moglich gebildet werden. Bedingung: Die Buchstaben der 
Worter mussen eine zusammenhdngende Reihe bilden, sei es waagerecht, 
senkrecht, diagonal oder um Ecken herum. Alle Wortarten sind moglich, eben- 
so konjugierte Verben und deutsche Vornamen. Die Schuler konnen sich auch 
eigene Regeln uberlegen. Umlaute sind zwei Buchstaben. Die Spielzeit sollte 
auf 3 Minuten beschrdnkt werden. Die Ldnge des Wortes entscheidet uber die 
Punktzahl: Worter mit 3 Buchstaben = 3 Punkte, mit 4 Buchstaben = 5 Punkte, 
mit 5 Buchstaben = 7 Punkte 

Moment ma I Magazin S. 20 

Z i e I : SpaB an der Sprache entwickeln / kreatives Schreiben 

Schlusselszene 

infos siehe 1 . Folge 

Moment mal hat immer einen besonderen Text zu jeder Folge. Analog zu die- 
sem Text konnte in Gruppen ein eigener Satz zum "Leben im Jetzt" ge- 
schrieben werden. Siehe dazu auch 1 . und 2. Folge. 



Arbeitsblatt 3: Wer kriegt welches Geld? 

Losung: 1 b, 2a, 3i, 4j, 51, 6g, 7f, 8d, 9e, 10m, llh, 12k, 13c 



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*• Fo| 9 e L e h r e r h e f t 4 Fo| 9f 

Liebe macht blind 

erste Seite MagazinS. 21 ■ 

Z i e I : das Wesentliche der Filmfolge in Erinnerung rufen 

I n h a I t 

Der Kurierdienst hat Erfolg. Das bedeutet Geld fur die Reparatur der Susanne. 
Da hat Thomas eine groBere Fahrradpanne. Deswegen mussen sich Andi und 
er Andis Fahrrad fur die Auftrdge teilen. Monika wird der dritte Fahrradkurier. 
Kathrin und Thomas fahren mit Peters Sportwagen zum GroBvater. Sie brau- 
chen mehr Fotos vom Boot. GroBvater schenkt Thomas den alten Kompass der 
Susanne. Er ist wichtig fur die Regatta. Monika ist eifersuchtig auf Kathrin. Andi 
bietet ihr an, mit Thomas zu sprechen. Aber Monika mochte mit ihm alleine fer- 
tig werden. Bei einem Kurierauffrag sieht Thomas zufdllig, wie sich Kathrin und 
Peter in einem StraBencafe streiten. Dabei passt er nicht auf den Weg auf. Er 
sturzt mit dem Fahrrad eine Treppe hinunter. Ein Krankenwagen bringt ihn in die 
Unfallklinik. 

S u c h b i I d 

Der Kompass wird gesucht. GroBvater schenkt Thomas den Kompass, als er ihn 

mit Kathrin besucht. Der Kompass dient dazu, sich genau zu orientieren. Gera- 

de fur diese Folge, wo alle nicht wirklich dahinkommen, wohin sie gefuhlsmaBig 

hin wollen, steht der Kompass symbolisch fur die Suche nach dem richtigen 

Weg. 

Wo ist ein Kompass unbedingt notig? Auf Schiffen - beim Bergsteigen - bei Ex- 

peditionen in den Urwald, in die Wuste, zum Sud- Oder Nordpol 

Wie kann man sich noch orientieren? Es gibt in vielen Mdrchen und Sagen An- 

regungen dazu. Der beruhmte rote Faden der Ariadne ist sprichwortlich ge- 

worden. 

Losungswort 

Uberlegungen der Gruppe zum Losungswort „Unfall": Thomas freut sich uber 
den Streit - warum? Ist der Unfall der Beweis, dass Liebe blind macht? Woruber 
streiten sich Peter und Kathrin? Uberlegt euch einen kleinen Dialog. Gibt es 
wirklich einen Grund fur Thomas, schadenfroh zu sein? 

Wortmaterial: einen Unfall haben, machen, bauen, vermeiden; 

in einen Unfall verwickelt sein, an einem Unfall schuld sein 

Woran erinnerst du dich noch? 

Siehe Folge 1 

P e r s o n e n : Monika - Thomas - Kathrin 

1 . Welche Beziehung gibt es zwischen den dreien? Jeweils eine Gruppe be- 
schreibt die unterschiedlichen Beziehungen der Personen zueinander, gibt ei- 
nen Kommentar dazu ab und uberlegt sich Ratschldge fur die Personen. 

2. Die Einsetzubung bezieht sich vor allem auf Verben, die zum Thema Liebe 
usw. passen: sich verlieben in, verliebtsein in, gern haben, mogen, befreundet 
sein mit, einen festen Freund / eine teste Freundin haben, eifersuchtig sein, sich 
fur jemanden interessieren, zusammen sein mit. Gebrauch und Bedeutung die- 

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Susanne Susanne 

y°'g e L e h r e r h e f t 4Folg f 

ser Verben werden durch den Satzzusammenhang und durch den Filminhalt 
klar. 

sehen horen sprechen verstehen Magazin s. 22 

Z i e I : uber das Verstehen zum Sprechen zu kommen 

Rede und Antwort 

Siehe auch Folge 1 

Die Satzschlange gibt diesmal die Moglichkeit, zu uberlegen, wie ein deutscher 
Satz aussieht. Am Ende der Suche nach Subjekt, Prddikat und Satzergdnzung 
konnten die Gruppen ein eigenes Erkldrungsschema (Wortarten / Satzteile / 
Position im Satz) entwerfen. Siehe Arbeitsblatt 4. 

Musiktipp 

Funf Sterne delux sind vier Musiker aus Hamburg. Dem Hip-Hop haben sie 
sich schon lange verschrieben. Der eingdngige Beat unterstreicht die un- 
glaublich witzigen Texte mit uberraschenden Akzenten. Sie haben der Szene 
auf den Mund geguckt und Rap-Texte aus dem wirklichen Leben geschrie- 
ben, die vor allem spaBig, spontan, banal und deshalb so echt sind. Das Album 
"Sillium" erschien 1998. Unter der Internet-Adresse: http:// Sillium. homepa- 
ges. de gibt es Infos zu der Gruppe und den Mitgliedern, die Songs und Texte 
zum Runterladen und viele weitere Links zur Hip-Hop-Szene. 

Sprechen ohne Worte 

Wie bei alien Folgen werden je drei Gesichter aus der Serie gezeigt, um den 
Gesichtsausdruck zu interpretieren. Die vorgegebenen Vorschldge konnen 
auch durch weitere ergdnzt werden. Siehe Infos Folge 1 Sprechen ohne Worte 

Was bedeutet: Siehe Infos Folge 2 

Thema Liebe / Freundschaft und so weiter Magazin s. 23 

Z i e I : Durch interessante Themen den Wortschatz erweitern 

Jedes Thema bietet Stoff zur weiterfuhrenden Diskussion und 
Reflexion, die die Lebenssituation der Schuler miteinbeziehen soil. 

„ Liebe" ist immer ein Thema. 

Die Bilder von Kathrin und Monika beim "Anstreichen" bieten genugend Stoff, 
um die beiden Mddchen zu charakterisieren. Die Gruppen konnen ihre Ein- 
schdtzung durch die Bilder Kathrin / Thomas und Monika / Thomas ergdnzen. 
Warum "funkt" es nicht zwischen Monika und Thomas? Warum bleibt bei 
Thomas / Monika die Zuneigung nur einseitig? Die Arbeitsgruppen konnen da- 
zu mehrere Grunde suchen. 

Das Liebeskarussell verdeutlicht die verfahrene Gefuhlssituation der vier Ju- 
gendlichen. Die Einsetzubung soli zumindest bei den Teilnehmern Klarheit 
schaffen. Wobei auf die Behauptung "Jungs sind die besseren Freundinnen" in 
einer Diskussion am Beispiel des Films und unabhdngig davon eingegangen 
werden kann. (Die Behauptung stammt aus zwei Artikeln des 
Jugendmagazins Jetzt Nr. 09/23.02.1998 ; S. 20 - 21 : "Jungs sind die besseren 
Freundinnen, Mddchen sind die besseren Freunde". Texte siehe Seite 54 des 



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Susanne Susanne 

V 0| 9 e L~e~h r e r h e f t 4Fo| 9f 

Lehrerhefts. Jetzt ist das Jugendmagazin der Suddeutschen Zeitung und er- 

scheint wochentlich in der Montagsausgabe. 

Intemetadresse: http://www.jetzt.de und E-Mail: Leserbrief@jetzt.de 

Personenquiz 

1 . Jede Gruppe sucht fur ihre Gruppenmitglieder noch mehr charakteristische 
Adjektive. Die anderen TN raten, wer gemeint ist. 2. Was machst du, wenn ...? 
Jede Gruppe uberlegt sich vier Oder mehr Fragen zum Thema. Die besten Fra- 
gen und Antworten kann man als Wandzeitung im Klassenraum aufhdngen. 

3. Wenn man verliebt ist Oder Liebeskummer hat, erlebt man oft ein Wechsel- 
bad der Gefuhle. Welche Adjektive / Substantive / Sdtze beschreiben diese 
Gefuhle? Die Gruppe, die die meisten Ausdrucke gefunden hat, hat gewon- 
nen. Zeit limitieren. Diese Ausdrucke eignen sich auch fur die Wandzeitung. 

4. Assoziationskette zum Begriff Liebe. Die Worter werden notiert und wie in der 
Ubung Wie heiBt das Gegenteil sucht man ein mogliches Gegenteil und even- 
tuell das dazugehorige Verb. 

Wie heiBt das Gegenteil 

Siehe Punkt 4 vom Personenquiz. Unabhdngig vom Thema konnen analog zur 
Ubung weitere Verben / Substantive gesucht werden, z. B. rennen / das Ren- 
nen, bauen / der Bau, spielen / das Spiel, ... 

Liebe-s-kummer 

Erkldrung und Ubung zu einigen Worten mit Fugen-s konnen sich anschlieSen. 
Die Gruppen sammeln zehn zusammengesetzte Worter moglichst mit und oh- 
ne Fugen-s, Lexika helfen dabei. Siehe auch Folge 2, Thema, Punkt 4, 
Wortbildung: Buchladen ist ein Laden, in dem Bucher verkauft werden. 

Das Fugenzeichen-(e)s tritt nach Maskulina und Neutra mit der Flexionsendung-(e)s 
imGenitiv Singular auf. Es steht regelmdBig nach den Suffixen - ling und -tum und dem 
-en substantivierter Infinitive, auBerdem nach einigen Stammendungen, besonders 
den maskulinen und neutralen Institutsbezeichnungen auf -at, und nach den Neutra 
auf -urn; stammabhdngig nach: Bahnhof, Bischof, Friedhof, Leumund, Maulwurf und 
nach vielen Bildungen mit Prdfix Ge- wie Gebiet, Gebirge, Gebot, Gebrauch, Gesicht, 
Gesprdch, Geschdft, Gestein, Gewicht. Zum Teil nach Hilfe und Miete (aber: Hilfestel- 
lung), regelmdBig steht es nach -heit/-keit, -schaft, -ung, -ion, -tat, und nach den 
femininen Wortstdmmen, die auf -at und -ut enden, jedoch nie nach -ur und k (Kul- 
turmagazin, Musikabend) und nach Zusammensetzungen mit den Grundwdrtem 
-ucht, -sicht, -nacht, -sucht, -macht, -furcht, -flucht, -fahrt und nach Gegenwart-, Un- 
schuld-, Geduld-, Einfalt-, Sorgfalt-, Anstalt-, Bibliothek-, Herberg-, Geschicht-. Beispiele: 
Fruhlingsblume, Altertumsforscher, Schlafenszeit, Magistratsbeschluss, Museumswdrter, 
Bahnhofsplatz, Gebrauchsanweisung, Hilfsguter, Mietshaus, Armutsgrenze, Ansichtskar- 
te ... 

Sprechblasen Magazin S. 24 

Z i e I : freies Sprechen und Schreiben 
Siehe Info Folge 1 

Dingsbums 

Siehe Info Folge 1 und 2, siehe auch Arbeitsblatt 2. 



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Susanne Susanne 

V°'g e L e h r e r h e f t 4Fo| 9f 

Land und Leute: Familie Magazins.25 

Z i e I : verschiedene Aspekte von Deutschland kennenlernen 

1 . Ehe man den Text liest, konnte man im Vorgesprdch kldren, was die TN mit Fa- 
milie assoziieren: Assoziationsreihe zum Thema Familie. 

2. Was ist Familie? Wer gehort zur Familie? (Siehe Ubung unten auf der Seite, 
dazu Erkldrung zur Blutsverwandtschaft / angeheirateten Verwandtschaft) Wie 
wichtig ist die Familie? Konnen Freunde auch zur Familie werden? Wie groB ist 
die Familie in eurem Land? Wie viele Mitglieder hat eine Familie mindestens? 
Was ist eine GroBfamilie / Kleinfamilie? 

3. Gruppenarbeit: Jede Gruppe bearbeitet einen Abschnitt und berichtet der 
Klasse moglichst mit eigenen Worten, was darin steht. Durch Nachfragen kon- 
nen Unklarheiten behoben werden. AnschlieBend wird das passende Bild zum 
Text gesucht und der Text dazu gelesen. 

4. Was ist anders als in eurem Land? Welche Unterschiede seht ihr zu euren 
Familien? Wie ist die Stellung der Frau? Heiraten ja / nein? Welche Freiheiten / 
Pflichten haben die Jungen und die Mddchen in eurem Land? Gibt es Unter- 
schiede? Was sind fur euch typisch mdnnliche / weibliche Eigenschaften? Da- 
zu Lied/Text von Herbert Gronemeyer: Wann ist man ein Mann? 
http://csmdl.cs.uni-magdeburg.de/~ballenth/herbert/bochum.html 
Interessierte Gruppen konnten uberlegen, ob sie lieber Mann Oder Frau wdren. 
Die weiblichen TN und die mdnnlichen TN geben Begrundungen zu 

ihrer Wahl. 

Wortmaterial Familie: 

Familiendhnlichkeit, -album, -angelegenheit, -besitz, -betrieb, -bild, 
-buch, -test, -gemeinschaft, -grab, -kram, -kreis, -name, -politik, -schutz, 
-stammbaum, -verhdltnisse 

Moment ma I MagazinS. 26 

Z i e I : SpaB an der Sprache entwickeln / kreatives Schreiben 

Schliisselszene 

infos siehe 1 . Folge 

Moment mal hat immer einen besonderen Text zu jeder Folge. Analog zu 
diesem Text konnte in Gruppen ein eigener Satz zum "Leben im Jetzt" 
geschrieben werden. Siehe dazu auch 1 . und 2. Folge. 



Arbeitsblatt 4: Gewdchshaus 



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Susanne Susanne 

^ Fo| g e L e h r e r h e f t ~~ 5Fo| 9f 

Alles umsonst? ¥ ? * 

e r S t e S e 1 1 e Magazin S. 27 V 

Z i e I : das Wesentliche der Filmfolge in Erinnerung rufen ^ 

Inhalt 

Seine Mutter und Monika holen Thomas im Krankenhaus ab. Er hat Gluck ge- 
habt. Nur sein linker Arm ist leicht verletzt. Aber Andis Fahrrad ist total kaputt, Er 
muss ihm das Rad ersetzen. Es bleibt kein Geld mehr fur die Susanne ubrig. Tho- 
mas' Mutter hat auch Sorgen. Ihr Zeitungsgeschdft geht nicht so gut, deshalb 
will sie das Bootshaus verkaufen. In 14 Tagen muss es leer sein. Jetzt so kurz vor 
dem Ziel sollen Thomas und seine Freunde aufgeben? Monika sucht nach ei- 
nem Ausweg. Sie konnen alle Bootshaussachen auf einem Trodelmarkt ver- 
kaufen. Vielleicht bringt der Gewinn genugend Geld fur das Fahrrad und die 
Susanne. 

Z o o m b i I d 

Die vier Freunde wollen die alten Sachen aus dem Bootshaus verkaufen und 
informieren sich in den vielen Trodelldden. Sie merkea dass sie beim Verkauf in 
diesen Laden nicht soviel Gewinn machen konnen. Die Laden mussen Miete 
und Angestellte bezahlen. Diese Unkosten werden zusdtzlich auf den Preis ge- 
schlagen. Sie entschlieBen sich deshalb, einen eigenen Trodelmarkt im Boots- 
haus zu veranstalten, 

Information an die TN: Es ist in Deutschland durchaus ublich, auf Trodel- und 
Flohmdrkten oder in Second-hand-Laden einzukaufen. Besonders Sammler er- 
hoffen sich sogenannte "Schndppchen", d. h. unerkannte Kostbarkeiten. An- 
dere schdtzen den geringeren Preis von sonst fur sie unerschwinglichen Dingen 

wie Kleidern, Mobeln, Haushaltsutensilien Der Handel mit richtigen An- 

tiquitdten ist ein sehr lukratives Geschdft. "Otto Normalverbraucher" kann sich 
solche alten Kostbarkeiten nicht leisten. Das ist auch der Grund, warum Thomas 
seine alten Bootshaussachen kurzerhand Antiquitdten nennt. Das ruft naturlich 
ganz andere Assoziationen hervor und lockt die Leute eher an. Auf dem Boots- 
haus-Trodelmarkt beschwert sich ein Interessent auch daruber. 

Wortmaterial: der Trodel = Kram; Kleinhandel, Altwaren. Die Herkunft des 
seit dem 15. Jh. bezeugten Wortes fur "Kleinhandel; Kleinkram, Altwaren" ist 
dunkel. Ableitung: trodeln "mit altem Kram handeln" (16. Jh.) dazu der Trod- 
ler "Altwarenhdndler"(l 5. Jh). Unklar ist das Verhdltnis zu dem seit dem 1 6. Jh. 
bezeugten Verb trodeln "unentschlossen sein, zaudern, zogern" (Duden, Her- 
kunftsworterbuch 7) der Trodel = der Kram - die Trodelbude = Jahrmarktsbude 
- Trodelkram = Kram - Trodler = Altwarenhdndler, Altmaterialhdndler, Ge- 
brauchtwarenhdndler, Lumpensammler - trodeln = mit altem Kram handeln 
aber: Trodelei = Langsamkeit - trodeln = langsam arbeiten / gehen / essen / 
fahren ... (aus dem Duden, Die sinn-und sachverwandten Worter, 8) 

Losungswort 

Das Losungswort heiBt Losung. Arbeiten in Gruppen: verschiedene Aufgaben 
um die Worter Losung / losen. 1 . Wie viele Wortverbindungen mit Losung gibt es 
noch? Hilfsmittel Lexika. Zu jedem zusammengesetzten Wort soil dann zur 



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Susanne Susanne 

^ Folge L e h r e r h e f t 5Folg f 

Erklarung ein kleiner Satz gebildet werden. Losungsbuch, -heft, -mittel, -versuch, 
-vorschlag, -wort. 2. In welchen Bereichen muss man immer wieder nach L6- 
sungen suchen? In der Schule, in der Forschung, in der Politik, in der Freund- 
schaft, in der Liebe, in der Ehe, auf Reisen, ... 3. Was kann ich alles losen? Ban- 
der, Fahrkarte, Haare, Knoten, Kreuzwortrdtsel, Mathematikaufgaben, Prob- 
leme, Rdtsel, ein Versprechen, einen Vertrag, ... 

Woran erinnerst du dich noch? Siehe Folge 1 

P e r s o n e n : Mutter - Monika - Thomas 

1 . Welche Neuigkeiten erfdhrt Thomas' Mutter von Monika? Wie denkt Monika 
uber ihre Freundschaft zu Thomas? 

2. Die Adjektive mit den vorgegebenen Endungen erleichtern die Einsetz- 
ubung. Um die Ubung schwieriger zu machen, konnte man die Endungen 
wegstreichen lassen. Die Gruppen formulieren mit Hilfe von eigenen und Bei- 
spielen aus der Ubung die Regeln der Adjektivdeklination. 

sehen horen sprechen verstehen Magazin s. 28 

Z i e I : uber das Verstehen zum Sprechen zu kommen 

Rede und Antwort 

Siehe auch Folge 1 . Die Satzschlange hat die Worter so verdreht, dass man sie 
von ruckwdrts nach vorwdrts lesen muss. Wie schon in Folge 3 macht es SpaB, 
solche Zungenbrecher auszusprechen und sie dann richtig herum zu lesen. TN- 
Wettstreit: Gruppen bereiten analog zu dieser Ubung verschlusselte 5-Satz-Ge- 
schichten vor, die am Ende jeweils mit einer Aktion verbunden sind: z. B. soil 
man das Fenster offnen .... Jede Gruppe bearbeitet nun eine Geschichte und 
beendet sie mit der verlangten Aktion, Signal auch fur die anderen, dass die 
Gruppe fertig ist. AnschlieBend werden die Geschichten vorgelesen. 

Musiktipp 

Die Geschichte der heutigen Formation der Hamburger Band "Die Sterne" be- 
ginnt 1992. Die Musik der vier jungen Musiker erinnert gleichzeitig an Hip-Hop, 
Funk, Soul und Rock a la „Ton SteineScherben".DieTexte von Frank Spilker, San- 
ger und Gitarrist der Gruppe, sind anspruchsvoll, subjektiv, Gedanken zum 
Nachdenken. Mit ihrem vierten Album (1 997): "Von alien Gedanken ..." gingen 
sie 1998 auf groBe Tournee durch die USA. Unter der Internet-Adresse: 
http://www.diesterne.de und www.goethe.de. /sterne/ gibt es didaktisiertes 
Material. 

sprechen ohne Worte 

Wie bei alien Folgen werden je drei Gesichter aus der Serie gezeigt, um den 
Gesichtsausdruck zu interpretieren. Die vorgegebenen Vorschldge konnen 
auch durch weitere ergdnzt werden, Siehe Infos Folge 1 Sprechen ohne Worte 
Was bedeutet: Siehe Infos Folge 2 

T h e m a Aufgeben - Durchhalten Magazin s. 29 

Z i e I : durch interessante Themen den Wortschatz erweitern 

Jedes Thema bietet Stoff zur weiterfuhrenden Diskussion und 
Reflexion, die die Lebenssituation der Schuler miteinbeziehen soil. 

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Susanne Susanne 

^ Folge L e h r e r h e f t 5Folg f 

1 . In Gruppen tragen die TN eigene Erfahrungen zum Thema zusammen. 

2. Argumente und Auswege suchen: Thomas ist bereit aufzugeben. Monika 
mochte weitermachen. Einige Gruppen ubemehmen den Part von Thomas, 
andere den von Monika. 

3. Aufgeben / durchhalten: Was? Wen? Wann? Wo? Stoffsammlung: Sport, 
Schule, Freundschaft, ... 

4. Was braucht man um durchzuhalten? In welcher Situation ist man? Wann ist 
es wichtig aufzugeben? Jede Gruppe uberlegt sich eine Situation und spielt 
beide Varianten (aufgeben / durchhalten) durch. Kleine Rollenspiele mit ein- 
fachen Dialogen. 

5. Braucht man gleich viel Mut zum Durchhalten und zum Aufgeben? Beispiele 
suchen, aus dem eigenen Lebensumfeld, der Landesgeschichte, z. B. Gandhi, 
Kriegsdienstverweigerer, Widerstand, passiver Widerstand, Zivilcourage, De- 
monstrationen, Erpressung, Gewalt, . . , 

6. Gefuhle beschreiben: passende Substantive / Verben / Adjektive sammeln: 

1. Nach dem Durchhalten und 2. nach dem Aufgeben. Zu 1. Selbstvertrauen, 
Anerkennung, Erschopfung, Energie, Freude, Bestdtigung, ... sich anstrengen, 
an seine Grenzen kommen, uberlegen, mude, froh, glucklich, erleichtert, stolz, 
energisch... Zu 2. Stress, Missachtung, Trost, Wendepunkt, ... lernen, erwachsen 
werden, sich nicht unterkriegen lassen, eine Entscheidung treffen . . . deprimiert, 
traurig, unglucklich, feige, ... 

7. Sprichwort: Der Klugere gibt nach. Wie ist das zu verstehen? HeiBt nachge- 
ben nicht auch gleichzeitig aufgeben? 

Die Suche nach einem Ausweg 

In Gruppen konnen die TN eigene Wortrdtsel entwerfen. 1 . Es werden Gegen- 

satzpaare gesucht. 2. Nachdem man sich auf ein Gegensatzpaar geeinigt hat, 

erarbeitet jede Gruppe ihr Rdtsel und entwirft auch ihre eigene Grafik. 

3. Alle Rdtsel werden wiederum in Gruppen gelost. Die Gruppe, deren Rdtsel 

bearbeitet wird, ubernimmt eine Tutorfunktion und kann Hilfestellung und Tipps 

geben. 

geben und halten 

Den Verben mit Vorsilbe auf der Spur: Gruppenarbeit: 1 . Zehn Verben sammeln 

2. Funf mogliche Vorsilben sammeln 3. Im Lexikon die potentiellen neuen Ver- 
ben mit Vorsilbe suchen. 4. Ein Beispiel geben und dieses Verb den anderen 
vorstellen. Siehe Arbeitsblatt 5. 

Sprechblasen Magazin S. 30 

Z i e I : freies Sprechen und Schreiben Siehe Info Folge 1 

Dingsbums 

Siehe Info Folge 1 . Eine Aufgabe bei wiederholtem Sehen der 2. Folge bzw. 
aller Folgen konnte sein, weitere Dingsbums zu finden. Siehe Arbeitsblatt 2. 

Land und Leute: Wirtschaftsland Deutschland Magazin s. 31 

Z i e I : verschiedene Aspekte von Deutschland kennenlernen 



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Susanne Susanne 

^ Folge L e h r e r h e f t 5Folg f 

1. Kldren der Begriffe „Flohmarkt" und „Tr6delmarkt", siehe dazu Informationen 
zum Zoombild / Folge 5 

2. Gruppenarbeit: Sicherlich kennen die TN einige typisch deutsche Pro- 
dukte. Sind diese Produkte teuer? Warum sind sie teuer / billig? Welche ahn- 
lichen Produkte werden im eigenen Land hergestellt? Wie teuer sind sie? Was 
bezahlt man mit dem Preis eines Produkts? Im Preis sind die Kosten fur Arbeit- 
nehmerlohne, Maschinen, Miete, Investitionen und die Gewinnspanne enthal- 
ten.Was verdient ein Arbeitnehmer normalerweise in eurem Land? Was kosten 
Lebensmittel / Autos etc. in eurem Land? Wonach richtet sich der Verdienst? 
Warum kosten Produkte / die Arbeit in anderen Landern unterschiedlich viel? 

3. Gruppenarbeit: Jede Gruppe bearbeitet einen Abschnitt und berichtet der 
Klasse moglichst mit eigenen Worten, was darin steht. Durch Nachfragen kon- 
nen Unklarheiten behoben werden. AnschlieBend wird das passende Bild zum 
Text gesucht und der Text dazu gelesen. 

4. Zur Diskussion: Mensch und Maschine: In Zukunft wird die "Maschine" viele Ar- 
beiten ubernehmen und somit dem Menschen Freiraum schaffen. Aber Raum 
wofur? Wie verdient er dann seinen Lebensunterhalt? Das Computerzeitalter 
hat schon Idngst seine Spuren hinterlassen. Die Jugendlichen wachsen selbst- 
verstdndlich mit dem Computer und dem Gebrauch des Internets auf. Zumin- 
dest haben die meisten davon gehort und es auch schon einmal benutzt. Die 
Elterngeneration steht dieser Technik eher zuruckhaltend und noch dngstlich 
gegenuber. Dies ist eine neue Variante des Generationenkonflikts. Die intelli- 
gente Maschine spukt dhnlich wie der kunstliche Mensch schon lange in den 
Kopfen der Menschen herum. Sie beschdftigt die Menschen heute mehr denn 
je. Ist sie, falls es sie je geben sollte, Fluch oder Segen? In Arbeitsgruppen wer- 
den einmal Bedenken und Angste gesammelt und zum andern die Vorteile, 
die sich ergeben konnen, und Vorstellungen neuer Lebenssituationen. 
5. Spiel: Arbeitsgruppen konnen sich ein kleines Sciencefiction-Szenario uber- 
legen: per Collage oder in einer kleinen Geschichte oder in einem kleinen Sze- 
nenspiel 

Wortmaterial : Betrieb, Firma, Geschdft, Konzern, Laden, Unternehmen; 
Artikel, Erzeugnis, Fabrikat, Marke, Produkte, Ware, Massenware, Massenartikel, 
Markenartikel, Dutzendware, Konsumgut; Anfertigung, Herstellung, Produktion, 
Verarbeitung; anfertigen, herstellen, produzieren, verarbeiten; Gehalt, Lohn, 
Verdienst, Tariflohn (Siehe auch Arbeitsblatt 3 Folge 3) 

Moment ma I MagazinS. 32 

Z i e I : SpaB an der Sprache entwickeln / kreatives Schreiben 
Schlusselszene Siehe infos siehe 1 . Folge 

Moment mal hat immer einen besonderen Text zu jeder Folge. Analog zu die- 
sem Text konnte in Gruppen ein eigener Satz zum "Leben im Jetzt" 
geschrieben werden. Siehe dazu auch 1 . und 2. Folge. 



Arbeitsblatt 5: Das Radio ist an. 

Losung: 1 d/e, 2a, 3q, 4m, 5j, 6n, 7p, 8b, 91, lOo, 
1 1 h, 1 2s, 1 3c, 1 4r, 1 5e/d, 1 6f, 1 7k, 1 8g 

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Susanne Susanne 

6 - Folge L e h r e r h e f t 6 Folge 



Die Beatles bringen's 

erste Seite MagazinS. 33 

Z i e I : das Wesentliche der Filmfolge in Erinnerung rufen 

I n h a I t 

Andi, Thomas und Monika verteilen Handzettel: Der Trodelmarkt findet heute 
im Bootshaus statt. Die Leute sind neugierig, kaufen aber nicht viel. Sie haben 
sich mehr von den "Antiquitdten" versprochen. Als sich zwei Interessenten urn 
eine alte Platte streiten und immer mehr Geld fur sie bieten, wird es spannend. 
Da verlangt Thomas' Mutter 5000 DM fur die Platte. Alle halten den Atem an. Es 
ist die erste Aufnahme der Beatles aus dem Star Club in St. Pauli in Hamburg 
und dazu noch signiert. Die Sammlerin zahlt die 5000 DM in bar. Andi bekommt 
ein neues Fahrrad, und die Susanne wird mit vereinten Krdften weiterrepariert. 
Aber Andi darf nicht mehr mitmachen. Er muss fur die Schule arbeiten und fur 
die Vorauswahl des FuBballclubs trainieren. 

S u c h b i I d 

Der alte Plattenspieler und auch die Schallplatte sind inzwischen Raritdten. Die 
Schallplatte ist von der CD verdrdngt worden. Jede Anlage hat einen CD-Play- 
er, aber keinen Plattenspieler mehr. Warum ist das so? Die Schallplatte kann 
verkratzen, verstauben, zerbrechen, ist anfdlliger fur Schdden. Aber dafur bie- 
tet sie viel mehr Atmosphdre in der Aufnahme, sagen Kenner. Die CD ist hand- 
licher, unkomplizierter, absolut klangperfekt und hat mehr Speicherplatz. 
Wortmaterial: Scheibe, heiBe Scheibe = tolle Musik, Mdrchen-, 

Pop-, Sprech-, Tanzplatte, Single, Langspielplatte 

Losungswort 

Das Losungswort heiSt Beatles-Platte. Uberlegungen der Gruppe: Sind die 
Beatles noch Musik zum Horen und Mogen? Die Musiktipps des Magazins be- 
ziehen sich auf die Musik der Jugend Ende der 90er Jahre, also eher Hip-Hop, 
Punk, Rock, ... . Gruppenarbeit: Die Schuler machen eine Hitparade der 
deutschen Lieder, mit Moderation, Inhaltsangabe der Liedtexte und Infos zu 
den Gruppen (Recherche im Internet). 

Woran erinnerst du dich noch? Siehe Folge 1 

P e r s o n e n : Andi - Mutter - Monika 

1 . Die Schuler konnen alle neuen Informationen zu den drei Personen zusam- 
mentragen. Alle Personen werden anschlieBend wieder im Plenum bespro- 
chen und eingeschdtzt. Alle Gruppen konnen die Personenbeschreibungen 
ergdnzen. 

2. In die Einsetzubung sollen Verben eingesetzt werden. Der Text wiederholt 
noch einmal in geraffter Form den Inhalt der 6. Folge. Ist ein Verb nicht bekannt, 
konnte es durch Mimik oder eine kleine Szene in Anlehnung an die 

Serie erkldrt werden. 

sehen horen sprechen verstehen Magazin s. 34 

Z i e I : uber das Verstehen zum Sprechen zu kommen 
Rede und Antwort: Siehe auch Folge 1 

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%# 



Susanne Susanne 

*■ Folge L e h r e r h e f t 6 Folg f 

Die Satzschlange hat ihre Lieblingsbuchstaben a und w in die Worter hinein- 
gemischt. Das erschwert das Lesen und das Verstdndnis, spornt aber gleichzei- 
tig an, das Wort doch richtig zu erfassen. Die Verfremdung der einzelnen Wor- 
ter ist gut gelungen, es liest sich wie eine Geheimsprache. Die TN konnen sich 
nun gegenseitig verschlusselte Botschaften schreiben. Diese sollen in einer fest- 
gelegten Zeit "geknackt" werden. 

Musiktipp 

Seit das Trio Tocotronic 1993 in Hamburg mit seiner heftigen Punk-Rockmusik 
startete, ist es nicht mehr aus der deutschen Musiklandschaft wegzudenken. In 
ihrem vierten Album "Es ist egal aber. . . " erzdhlen sie Geschichten aus dem All- 
tag und uber Probleme, das Leben kennenzulernen. Text und Musik ergdnzen 
sich perfekt: Ohrenbetdubende Beatschldge oder sanfte Melodik verstdrken 
die Gefuhle von Sehnsucht, Melancholie, Freude, Wut und Fremdheit. DerTitel- 
song "Es ist mir egal aber" hat nur einen vertonten Satz: Es ist mir egal aber so 
will ich's doch nicht haben. 

Sprechen ohne Worte 

Wie bei alien Folgen werden je drei Gesichter aus der Serie gezeigt, um den 
Gesichtsausdruck zu interpretieren. Die vorgegePenen Vorschldge konnen 
auch durch weitere ergdnzt werden. Siehe Infos Folge 1, Sprechen ohne Worte. 

Was bedeutet: Siehe Infos Folge 2 

The ma Versprechen Magazins. 35 

Z i e I : durch interessante Themen den Wortschatz erweitern 

Jedes Thema bietet Stoff zur weiterfuhrenden Diskussion und 
Reflexion, die die Lebenssituation der Schuler miteinbeziehen soil. 

1 . Ausgehend von dem Szenenbild sollen die TN versuchen, das Problem der 
Szene darzustellen: Welche Konsequenzen ergeben sich fur die Freunde dar- 
aus? Das kann szenisch, aber auch durch Sdtze geschehen. 

2. Versprechen macht man meist in einer besonderen Situation, zu besonderen 
Gelegenheiten. Manchmal ist es ganz feierlich oder auch ganz geheim. Wer 
verspricht wem etwas? Sammelt! Z, B. Freunde / Freunde, Eltern / Kinder, Mann 
/ Frau, Soldaten / Staat, Parteien und Politiker / Volk, Geheimbunde, Zeuge / 
Gericht, Priester und Nonnen / Gott, Arbeitgeber / Arbeitnehmer, Werbung / 
Konsumenten, ... 

3. Welche Sdtze gebraucht man, wenn man ein Versprechen macht oder von 
jemandem ein Versprechen haben will? Alle Modalverben und ihre Bedeu- 
tung lassen sich dabei wiederholen: Das musst du versprechen. Er kann 
wdhlen, entweder er verspricht den Mund zu halten oder ... . Du darfst auf 
keinen Fall mit jemandem daruber sprechen. Wenn du mein Freund sein willst, 
dann versprich mir das. Du sollst nie mit jemandem daruber reden. Wenn ihr 
mitmachen mochtet, musst ihr absolutes Stillschweigen versprechen. 

4. Warum hat Andi Versprechen gemacht, die er nicht halten kann? In welcher 
Situation, meint ihr, hat er diese Versprechen gemacht? Wann und warum ver- 
spricht man uberhaupt etwas? Gibt es Versprechen, die nicht gelten? Gibt es 
Situationen, wo man sein Versprechen nicht halten muss? Jede Arbeitsgruppe 

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Susanne Susanne 

6.Foige Lehrerheft 6Folg f 

tragt ihre Ergebnisse und Meinungen ins Plenum. Kleine Szenen konnen die Pro- 

blematik eindrucklich veranschaulichen. 

Wortmaterial: das Versprechen, die Zusage, die Zusicherung, 

das Gelobnis, das Ehrenwort, die Beteuerung 
Eheversprechen, Treueversprechen, Blutsbruderschaft 
versprechen, versichern, beteuern, geloben schworen, 
beeiden, sein Wort / Ehrenwort gebea sich verpflichten, 
einen Eid leisten 

versprechen # Versprechen 

Versprechen hat mehrere Bedeutungen, auf die durch erkldrende Sdtze in der 
Ubung hingewiesen wird. Mit Hilfe von Lexika konnen die Arbeitsgruppen fur 
weitere Worter, die "doppeldeutig" sind, Erkldrungen suchen, z. B. : aushalten, 
trodeln, unterhaltea verstreichen, malen, versetzea bestellen, umgehen, unter- 
stellen, ... Meist handelt es sich um Verben mit Vorsilbe. Substantive mit dop- 
pelter Bedeutung: Gericht, Bank, StrauB, ... Siehe Arbeitsblatt 6. 

Wie viele Worter findest du? 

Wettspiel: Welche Gruppe findet die meisten Worter? Zeit festlegen. Wird ein 
Wort genannt, das auch eine andere Gruppe gefunden hat, mussen die an- 
deren Gruppen dieses aus ihrer Wortsammlung streichen. So verhindert man 
stdndige Wiederholungen. Fur jedes Wort, das am Ende des Spiels noch auf der 
Liste steht, gibt es je nach Ldnge eine vorher festgelegte Punktzahl. Siehe auch 
Folge 3, Land u. Leute, Punkt 4. 

Sprechblasen Magazin S. 36 

Z i e I : freies Sprechen und Schreiben 
Siehe Info Folge 1 

Dingsbums 

Siehe Info Folge 1 . Eine Aufgabe bei wiederholtem Sehen der 2. Folge bzw. al- 
ler Folgen kdnnte sein, weitere Dingsbums zu finden. Siehe Arbeitsblatt 3. 

Land und Leute: Essen und Trinken Magazin s. 37 

Z i e I : verschiedene Aspekte von Deutschland kennenlernen 

1 . Arbeitsgruppen sammeln die Namen der verschiedenen Mahlzeiten und 
uberlegen, was wohl in Deutschland dazu gegessen wird. 

2. Gruppenarbeit: Jede Gruppe bearbeitet einen Abschnitt und berichtet der 
Klasse moglichst mit eigenen Worten, was darin steht. Durch Nachfragen kon- 
nen Unklarheiten behoben werden. AnschlieGend wird das passende Bild zum 
Text gesucht und der Text dazu gelesen. 

3. Arbeitsgruppen suchen sich eine Mahlzeit aus und vergleichen die Essge- 
wohnheiten mit dem eigenen Land. Unterschiede zum eigenen Land benen- 
nen! 

4. Spezialitdten aus Deutschland zusammenstellen: Brote, Wurst und Kdse, 
Kuchen/Gebdck, Misch-, Vollkorn-, Sauer-, Weizen-, Roggenbrote, Semmeln, 
Brotchen, Wecken; Leber-, Geflugel-, Blutwurst, Salami, Bierschinken, Schinken; 



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Susanne Susanne 

* Folge L e h r e r h e f t 6Folge 

Emmentaler, Gouda, Tilsiter, Berg-, Frisch-, Ziegenkase, Brie, Camembert. 

4. Durch die Schnellimbissketten auf der ganzen Welt werden die nationalen 
Essgewohnheiten verwischt. Es entsteht ein internationales, unspezifisches Ge- 
richteangebot. Besonders Jugendliche benutzen diese Lokale zum einen, weil 
sie billig sind, zum anderen bieten sie eine ungezwungene Atmosphdre ohne 
Bedienung/Kellner/Kellnerin. 4.1. Synonyme fur "Restaurant" zusammenstellen 
und eventuell mit Hilfe von Lexika die Unterschiede auf der Speisekarte her- 
ausfinden.4.2. Was macht man in den verschiedenen Lokalen und wozu geht 
man dorthin? 4.3. Zur Diskussion: Fastfood-Ketten: Wie der Name schon sagt, 
geht hier alles schnell, alles ist schon fertig und die Gdste haben es meistens 
auch eilig. Was bedeutet essen, die Zeit fur das Essen? Gemeinsam essen gilt 
auch heute noch als geselliges Zusammensitzen, wo Gesprdche stattfinden. 
Auch fur das korperliche Wohl ist Zeit furs Essen und die Qualitdt des Essens ein 
wichtiger Gesundheitsfaktor. 

Kaum zu glauben, was die Deutschen so alles essen! 

Arbeitsgruppen suchen sich vier Mahlzeiten aus und beschreiben, was die Be- 
griffe fur sie bedeuten: z. B. Berliner ist ein Bewohner der Stadt Berlin usw. Da- 
nach wird versucht, herauszufinden, welche Speise gemeint ist. Jede Gruppe 
kann jeweils drei Moglichkeiten anbieten. 
Wortmaterial : Restaurant, Gaststdtte, Cafe, Bistro, Kneipe, Lokal 

Wirt / Wirtin, Kellner/ Kellnerin, Bedienung, Koch / Kochin, Kuchenhilfe 
bestellen, bezahlen (getrennt / zusammen) servieren 
Speisekarte, Mahlzeiten, Speisen, Menu, Vor-, Haupt-, Nachspeise 
Trinkgeld 

Moment ma I (Magazin S. 38) 

Z i e I : SpaS an der Sprache entwickeln / kreatives Schreiben 

Schliisselszene Siehe Infos 1 . Folge 

Moment mal hat immer einen besonderen Text zu jeder Folge. Analog zu 
diesem Text konnte in Gruppen ein eigener Satz zum "Leben im Jetzt" ge- 
schrieben werden. Siehe dazu auch 1 . und 2. Folge. 



Arbeitsblatt 6: Teekesselwort 

L6sung:das Schloss (Turschloss/Gebdude), das Gericht (Mahlzeit/lnstitution der 
Rechtsprechung), der StrauS (BlumenstrauB/der Vogel), der/die Leiter (Chef/Gerdt mit 
Sprossen), die/das Steuer (Geld fur den Staat/Lenkrad) 

Teekesselspiel: weitere Teekesselworter: der Auflauf (Speise/Menschen- 
menge), der / das Band (Buch /Stoffband), die Birne (Gluhbime/Obst), der Bock 
(Sportgerdt/mdnnliches Tier: Schafbock, Ziegenbock, Gamsbock), der / das Erbe 
(Person/Sache, die man erbt), das Futter (Tiernahrung/Kleiderfutter), der / das Gehalt 
(Inhalt/Lohn), die / der Heide (Landschaft+Pflanze/Nichtchrist), die / der Kiefer (Na- 
delbaum/Unter- und Oberkiefer des Kopfes), das Horn (Tierhorn/Musikinstrument), die 
Messe (Ausstellung/Gottesdienst), der Rost (Belag durch Oxidieren auf Eisen/ Grill), 
der Schimmel (Pilz/weiBes Pferd), der / die See (Binnensee/Meer), der Stock (Etage, 
Geschoss/Knuppel, Rute), der / das Tau (Feuchtigkeit/Seil) 



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Suscmne Susanne 

Y° lge L e h r e r h e f t 7Fo| 9f 

Sie liebt mich, sie liebt mich nicht. 

erste Seite MagazinS. 39 

Z i e I : das Wesentliche der Filmfolge in Erinnerung rufen 

I n h a I t 

Zu drift arbeiten Thomas, Monika und Kathrin hart im Bootshaus. Andi fehlt 
ihnen. Er hatte sich wie alle hundertprozentig fur die Susanne engagiert. Sie 
sind fast fertig fur die Regatta, trotzdem gibt es noch eine Menge Kleinigkeiten 
zu tun. Die Idee von Kathrin, die Susanne mit einer "60er-Jahre-Party" zu feiera 
finden alle prima. Aber Andi darf nicht kommen. Beim Zeitungskauf lemt Andis 
Vater die Mutter von Thomas kennen. Sie gibt ihm einen ungewohnlichen Tipp. 
Wdhrend Monika alleine die Susanne repariert, machen Kathrin und Thomas 
einen Segelausflug mit Peters Boot. Monika fuhlt sich von den beiden ausge- 
nutzt, als sie von dem Segeltrip erfdhrt. Sie verldsst wutend und enttduscht das 
Bootshaus. Kathrin hat noch etwas anderes zu tun und am Ende steht Thomas 
ganz allein da. 

Z o o m b i I d 

Thomas und Monika arbeiten zusammen im Boot. Das ist das erste Mai, dass 
man sie so eng miteinander arbeiten sieht. Es scheint Hoffnung fur Monika zu 
geben. Doch Thomas ist auch jetzt nicht bei der Sache, da seine Gedanken 
meistens um Kathrin kreisen, Er weiB das, als er zu Monika sagt: "Sag es nicht." 
Monika: "Sag was nicht? "Thomas: "Andi kann das aber besser." Kathrin hat die 
Idee, die Susanne mit einer Party zu feiern, und zwar im Bootshaus. Alle sind Feu- 
er und Flamme. Nur Andi darf nicht kommen und ohne Andi macht die Party 
nur halb soviel SpaB. 

Parties / Feste haben naturlich nicht immer einen DJ. Normal ist, dass man 
Musik spielt, die die Gdste zum Teil auch selber mitbringen. Es ist auch ublich, 
dass die Gdste kleine Snacks bzw, einen Salat oder sonstige frische Sachen 
zum Partybuffet beisteuern. Manchmal wird das auch vorher abgesprochen. 
Eine Party steht und fdllt naturlich mit der Musik und den "richtigen" Leuten wie 
bei Thomas: Ohne Monika und Andi ist die Party fur ihn ein Flop. 
Uberlegungen der TN: Wie organisiert ihr eine Part?. Wann ist die Party ein Er- 
folg / ein Flop? 

Losungswort 

Das Losungswort heiSt Enttduschung. Warum ist Monika so enttduscht? Sie 
kennt die Reaktionen von Thomas doch inzwischen. Warum ist das MaB fur sie 
jetzt voll? Uberlegungen der Gruppe: Wann ist man enttduscht? Woruber ist 
man enttduscht? Was geht einer Enttduschung voraus? 
Wortmaterial: Enttduschung: bittere, harte, groBe, schmerzliche, schwere; 

Desillusion, Desillusionierung, Emuchterung, Frustration, 

umgangssprachlich: der Frust, die kalte Dusche, der 

Katzenjammer 

Enttduschung # Uberraschung 

enttduscht sein uber, frustriert sein uber, unzufrieden sein 

uber / mit 



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Susanne Susanne 

] Folge L e h r e r h e f t 7Folg f 

jemandes Hoffnungen, Erwartungen nicht erfullen, 
Vertrauen nicht enttauschen, 

Woran erinnerst du dich noch? 

Siehe Folge 1 

P e r s o n e n : Monika - Thomas - Kathrin 

Siehe Folge 6 Punkt 1 

In die Obung sollen Konjunktionen eingesetzt werden. DerText wiederholt noch 
einmal in geraffter Form den Inhalt der 7. Folge. Wiederholung der bis jetzt be- 
kannten Konjunktionen im Gruppen-Wettstreit: Analog der Einsetzubung - 
sprachlicher Hintergrund ist die 7. Folge bzw, 1.-7. Folge - werden drei bis vier 
Konjunktionen vorgegeben. Jetzt sollen die einzelnen Gruppen so schnell wie 
moglich Sdtze formulieren. Punkte werden vergeben, die Zeit wird nach vor- 
heriger Absprache beschrdnkt. 

sehen horen sprechen verstehen Magazin s. 40 

Z i e I : uber das Verstehen zum Sprechen zu kommen 

Rede und Antwort 

Siehe auch Folge 1 

Die Satzschlange hat alle Vokale durch ein x ersetzt. Wie in fast alien Rede-und- 
Antwort-Ubungen ist der Text schwer zu lesen. Aber auch das macht naturlich 
SpaB. Jetzt heiBt es zu zeigen, ob man die Worter richtig erkennen bzw. verste- 
hen kann, um den richtigen Vokal einzusetzen. Gruppenwettbewerb: Die Grup- 
pe, die den Dialog zuerst vollstdndig wiederhergestellt hat, ruff: Stop! Entdeckt 
eine andere Gruppe einen Fehler, kann diese Gruppe weitermachen und 
Punkte fur sich gewinnen. 

Musiktipp 

Vega ist das Debutalbum von Veronika Tomasevic und Tim Neumann. Beide 
sind multikulturell: Veronikas Muttersprache ist Spanisch und Tim ist Halb-Ceylo- 
nese. Sie leben in Langen (Hessen) und sangen und rappten zuerst in einem 
Jugendzentrum und dann auf Partys. Ihre Musik beschrdnkt sich nicht nur auf 
Hip-Hop, sondern hat Ankldnge an Jazz genauso wie Elemente einer an- 
spruchsvolleren Schlagermusik. Ihre Texte spiegeln Eindrucke und Erfahrungen 
aus ihrem Lebensumfeld wider: Liebe, Freundschaft, Beziehungen, der alltdg- 
liche Rassismus. 

Sprechen ohne Worte 

Wie bei alien Folgen werden je drei Gesichter aus der Serie gezeigt, um den 
Gesichtsausdruck zu interpretieren. Die vorgegebenen Vorschldge konnen 
auch durch weitere ergdnzt werden. Siehe Infos Folge 1, Sprechen ohne Worte. 

Was bedeutet: Siehe Infos Folge 2 

The ma sich engagieren Magazin s.4i 

Z i e I : durch interessante Themen den Wortschatz erweitem 

Jedes Thema bietet Stoff zur weiterfuhrenden Diskussion und 
Reflexion, die die Lebenssituation der Schuler miteinbeziehen soil. 



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Susanne Susanne 

7Folge L e h r e r h e f t 7Folg f 

1 . In Gruppen tragen die TN Meinungen uber das Titelbild dieser Themenseite 
zusammen.Was hat "sich engagieren" mit dem Bild zu tun? Was verstehen die 
TN unter "sich engagieren"? Warum engagiert man sich, wofur und wozu? Wer 
engagiert sich? (Gruppen / Organisationen / Einzelpersonen) Sie sollen dazu 
ein oder zwei Beispiele geben. Wie die Beispiele prdsentiert werden, kann jede 
Gruppe fur sich entscheiden. Alles ist moglich: Sdtze, Worter, ein Dialog, 

eine Szene, Pantomime 

2. Den acht Anworten aus den Wortkombinationen konnen die TN noch wei- 
tere aus ihrer Lebenswelt hinzufugen. Jede Arbeitsgruppe sucht sich zwei Ant- 
worten aus und uberlegt, was die Menschen tun, die sich fur diese Themen en- 
gagieren. 

3.Wenn man sich fur etwas engagiert, ist man auch meistens daruber besser in- 

formiert als andere. Was sollte man wissen, wenn man sich z. B. fur die Meere 

engagiert? Wo findet man uberall Informationen? Wie beschafft man Informa- 

tionen? Muss man Informationen prufen? 

4. Eine Welt ohne Engagement - kann man sich das vorstellen? Was ware an- 

ders? Eine Aufzdhlungsreihe mit "kein", z. B. kein Widerstand, keine Aufkldrung, 

keine Demonstrationen, keine Popmusik?!, ... 

Tausend und ein Wort 

Diese Ubung ist eine gute Wortschatzubung. Die TN sollten dabei immer die 

Moglichkeit haben, ein Lexikon zu benutzen, um eventuelle Wortschopfungen 

zu kontrollieren. Kann eine Gruppe ein neues Wort nicht erkldren oder findet 

eine andere Gruppe einen Fehler, gibt es Minuspunkte. 

Wortmaterial: engagieren = l.jmdn.fur eine Tdtigkeit engagieren 

(Schauspieler/in, Sdnger/in, Trainer/in, Lehrer/in, Zirkus, ...) 

2. sich binden, sich einsetzen, 

sich politisch, emotional engagieren 

sich militdrisch, finanziell / geschdftlich engagieren 

Sprechblasen Magazin S. 42 

Z i e I : freies Sprechen und Schreiben 
Siehe Info Folge 1 

Dingsbums 

Siehe Info Folge 1 . Eine Aufgabe bei wiederholtem Sehen der 2. Folge bzw. 
aller Folgen konnte sein, weitere Dingsbums zu finden. Siehe Arbeitsblatt 2. 

Land und Leute: Auslander in Deutschland Magazin s. 43 

Z i e I : verschiedene Aspekte von Deutschland kennenlernen 

1 . Eine Assoziationsreihe zum Begriff Auslander im Plenum. Gruppen uberlegen: 
Was ist anders an Ausldndern? Woran erkennt man Auslander? Wie ist die Kon- 
taktaufnahme? Ist sie eher vorsichtig, unkompliziert oder spielen Vorurteile 
eine Rolle? Kennt ihr Auslander? Erzdhlt von ihnen. 

2. Gruppenarbeit: Ein Szenario: Stellt euch vor, ihr reist demndchst nach 
Deutschland. Wie stellt ihr euch euren Aufenthalt in Deutschland vor? Woruber 
sprecht ihr mit den Deutschen? Was wollt ihr wissen? Was wollt ihr in Deutsch- 
land machen? Mochtet ihr dort auch leben? Welche Bedingungen muss man 

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Susanne Susanne 

^ Folge L e h r e r h e f t 7Folg f 

dafur erfullen? Am Ende dieser Ubung lieSe sich aus alien Antworten eine 
Collage zusammenbauen, die man entweder vertonen (Horspiel) oder als 
Kurzszenen prdsentieren kdnnte. 

3. Gruppenarbeit: Jede Gruppe bearbeitet einen Abschnitt und berichtet der 
Klasse moglichst mit eigenen Worten, was darin steht. Durch Nachfragen kdn- 
nen Unklarheiten behoben werden. AnschlieBend wird das passende Bild zum 
Text gesucht und der Text dazu gelesen. 

4. Vergleich mit dem eigenen Land: Warum leben und arbeiten Ausldnder in 
eurem Land? Sind sie akzeptiert? Was ware, wenn alle Ausldnder das Land ver- 
lassen wurden? 

5: Text : Karl Valentin, Die Fremden (Text und viel Material zum Thema Ausldn- 
der: www.goethe.de/z/50/alltag/meinung/ausl01.htm) Siehe Arbeitsblatt 7. 

Das eine braucht das andere 

Die Ubung kann beliebig erweitert werden. Es bleibt viel Platz fur eigene Ideen 

der Paarbildung. Die Welt bietet viele Beispiele fur ein Ganzes, das immer aus 

zwei voneinander abhdngenden Teilen besteht. 

Wortmaterial: Vorurteile, Rassismus, Sundenbock, Schwarzer Peter 

Vorurteile habeajmdn.zum Sundenbock stempeln, 
einen Sundenbock suchea jmdm. den Schwarzen Peter 
zuschieben 

Moment mal MagazinS. 44 

Z i e I : SpaB an der Sprache entwickeln / kreatives Schreiben 

Schliisselszene Siehe Infos siehe 1 . Folge 

Moment mal hat immer einen besonderen Text zu jeder Folge. Analog zu 
diesem Text konnte in Gruppen ein eigener Satz zum "Leben im Jetzt" ge- 
schrieben werden. Siehe dazu auch 1 . und 2. Folge. 

Arbeitsblatt 7: Alles dreht sich um Ausldnder 

Diskussion uber die Ausspruche mit schon fortgeschritteneren TN 

Losung: 1. Fremd ist der Fremde nur in der Fremde. (Karl Valentin) 

2. Stell dir vor, du musst fluchten und siehst uberall: Ausldnder raus! 

Nr. 90 186 Klaus Staeck (1986) 

3. Ausldnder, lasst uns mit den Deutschen nicht allein. Dazu: S.43, 
Absatz 1 (Graffiti, Postkarten Hias Schaschko, Munchen) 

4. Dein Christus ein Jude. Dein Auto ein Japaner. Deine Pizza 
italienisch. Deine Demokratie griechisch. Dein Kaffee brasilia- 
nisch. Dein Urlaub karibisch. Deine Zahlen arabisch. Deine 
Schrift lateinisch, Und dein Nachbar nur ein Ausldnder? 
(Plakataktion der Initiative gegen Ausldnderfeindlichkeit) 

Texte und Infos unter : http:www.goethe.de/z/50/alltag/meinung/ausl01.htm 



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Susanne Susanne 

* Folge L e h r e r h e f t 8Folge 

A I I e s k I a r ? ! 

erste Seite Magazin S. 45 

Z i e I : das Wesentliche der Filmfolge in Erinnerung rufen 

I n h a I t 

Zufallig trifft Monika Peter am Schultor. Sie informiert ihn uber den Segelausflug 
von Kathrin und Thomas mit seinem Schiff. Bis in die Nacht hinein arbeitet Tho- 
mas allein an der Susanne. Seine Mutter findet ihn schlafend im Boot. Endlich 
reden sie miteinander uber ihre Sorgen. Thomas erzdhlt, dass er sich Monika ge- 
genuber nicht nett verhalten hat, Auch seiner Mutter wird klar, wie wenig Zeit 
sie fur ihn hatte. Die Party startet mit heiBer Beatles-Musik, Thomas freut sich 
uber sein Schiff. Kathrin gefdllt es auch. Da taucht Peter auf und macht sich 
uber die Susanne lustig. Er fordert Thomas zum Wettsegeln heraus. Thomas 
nimmt die Wette von Kathrin und Peter an. Uberraschend kommen Andi und 
Monika doch noch zur Party, Thomas ist uberglucklich. Wettsegeln ja, aber nicht 
ohne Monika und Andi, 

Z o o m b i I d 

Monika und Andi tanzen zusammen auf der Party. Beide haben Thomas mit 

ihrem Kommen wirklich uberrascht, doch er kann es nicht so richtig genieBen, 

Er ist nicht ganz bei der Sache, Das Wettsegeln beschdftigt Thomas. Langsam 

wird ihm klar, wie wichtig Monika und Andi fur ihn sind. Er merkt endlich, welche 

falschen Hoffungen er sich gemacht hat. 

Gruppenarbeit: Darstellung der Szene: Der Dialog kann entweder sinngemdB 

frei ubernommen oder von den TN spontan neu erfunden werden. 

Rollen: Andi, Monika, Thomas, Peter und Kathrin, Partygdste 

Requisite: nicht notwendig 

Gerdusche: langsame Tanzmusik 

Losungsworter 

Uberlegungen der Gruppe zu den Losungswortem Wrack und Museum: 
Wrack (-s) kommt aus dem Niederdeutschen und bedeutet zerstortes, 
schrottreifes Schiff / Flugzeug / Auto; ein menschliches Wrack: Er ist nur noch 
ein Wrack = ein gebrochener Mensch. Was heiBt das, wenn Peter die Susanne 
ein Wrack nennt? 

Museum (Museen) kommt aus dem Lateinischen und bedeutete ursprunglich 
Studierzimmer. Museum: Galerie, Kunstgalerie, Gemdldegalerie, Pinakothek, 
Sammlung, Kunstsammlung, Glyptothek (Sammlung von geschnittenen Stei- 
nen) 

Sucht Wortverbindungen mit dem Wort Museum, 
z. B, Museumsbau / Schiffsmuseum 
Museum-s-schiff, -direktor, -fuhrer, -kauf, -katalog, -meile, -raub, -stuck, -wdrter 
Altertums-, Geschichts-, Schiffs-, Stadt-, Technik-, Valentinmuseum 
Siehe Info zum Fugen-s Lehrerheft S. 18: Liebeskummer. 

Woran erinnerst du dich noch? 

Siehe Folge 1 




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Susanne Susanne 

f Folge L e h r e r h e f t 8Folg f 

P e r s o n e n : Thomas - Kathrin - Peter 

Siehe Folge 6, S. 24, Personen, Punkt 1 

1 . Kathrin steht immer auf der Seite des Gewinners. Was meint sie eigentlich 
damit? Sucht schlagfertige Antworten auf Peters Provokationen. 

2. In die Ubung sollen Verben eingesetzt werden. Der Text wiederholt noch ein- 
mal in geraffter Form die wesentlichen Aussagen und den Inhalt der 8. Folge. 

sehen horen sprechen verstehen Magazin s. 46 

Z i e I : uber das Verstehen zum Sprechen zu kommen 

Rede und Antwort 

Siehe auch Folge 1 und 2 

Die Satzschlange hat alle GroBbuchstaben vertauscht. Wie schon in Folge 2 ist 
die deutsche GroB- und Kleinschreibung das Thema. Die TN konnen durch 
Leseexperimente erkennen, dass die GroBschreibung auch eine Lesehilfe ist. In 
der Gruppe werden Texte gelesen, in denen einmal alle Worter klein geschrie- 
ben sind und zum anderen die richtige GroBschreibung angewandt ist. Da- 
nach wird beurteilt welche Texte einfacher zu lesen sind. Die Erfahrungen wer- 
den im Plenum besprochen. 

Musiktipp 

"Kinderzimmer Productions", das sind Quasi Modo (Sascha Klammt) und Textor 
(Henrik von Holtum) aus Ulm. Ihre Freundschaft begann im Sandkasten. Bis heu- 
te haben sie sich auch in ihrer Musik eine ungehemmte Fantasie aus Kinder- 
zimmertagen bewahrt. Ihrem Hip-Hop fugen sie immer wieder unerwartete 
und spannende Elemente hinzu. Dabei gehen sie schon fast uber das Genre 
hinaus. "Die hohe Kunst der tiefen Schldge" ist ihr drittes Album. Die wilde Hip- 
Hop-Mischung voll mit Zitaten (das sind Liedpassagen anderer Musiker, denen 
man dadurch seine Reverenz erweist) ist nie monoton, sondern voller Uberra- 
schungen. Ihre Lust am Experimentieren merkt man den variationsreichen Lied- 
ern an. Anspruchsvolle Texte, denen man neugierig zuhort, verbinden sich mit 
raffiniertem Beat. Ein Album, das wirklich SpaB macht. 

Sprechen ohne Worte 

Wie bei alien Folgen werden je drei Gesichter aus der Serie gezeigt, um den 
Gesichtsausdruck zu interpretieren. Die vorgegebenen Vorschldge konnen 
auch durch weitere ergdnzt werden. Siehe Infos Folge 1, Sprechen ohne Worte. 

Was bedeutet: Siehe Infos Folge 2 

Thema Erwartungen Magazin s. 47 

Z i e I : durch interessante Themen den Wortschatz erweitern 

Jedes Thema bietet Stoff zur weiterfuhrenden Diskussion und 
Reflexion, die die Lebenssituation der Schuler miteinbeziehen soil. 

1 . In Gruppen sammeln die TN ihre Erwartungen zum Filmgeschehen der 8. Fol- 
ge und trennen dabei die, die eingetroffen sind, von denen, die nicht einge- 
troffen sind, z. B. Thomas tanzt endlich mit Monika und sie reden miteinander. 
Oder Andi verliebt sich auf dem Fest. 



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Susanne Susanne 

* Folge L e h r e r h e f t 8Folg f 

2. Wie hottest du an Thomas' Stelle auf dem Fest reagiert? Was dndert sich da- 
bei am Ausgang der Folge? Jede Gruppe uberlegt sich eine Variante und stellt 
sie szenisch dem Plenum vor. 

3. Alles bedeutet w a r t e n : 

erwarten, abwarten, zuwartea verharren, ausharrea sich anstellea Schlange 
stehen, stehen, sich die FuBe in den Bauch stehen, von einem FuB auf den an- 
deren treten, auf gluhenden Kohlen sitzen, 

Gruppenarbeit: Die TN uberlegen, wie man wartet und eventuell in welcher 
Situation, an welchem Ort und worauf / auf wen man wartet. Ein Lexikon hilft, 
die Bedeutungen zu finden. Die Erkldrung der jeweils drei Verben kann auf die 
verschiedenste Weise prdsentiert werden, durch einen Text, einen Dialog, eine 
Szene, Pantomime, . . . 

4. Erwartungen und Enttduschungen hdngen oft zusammen. In welchen Situa- 
tionen hat man Erwartungen: Geburtstag, Party, Ferien, Treffen mit der Freun- 
din / dem Freund, Kinobesuch, Ausflug, Wochenende, ... 
Gruppenarbeit: Jede Gruppe sucht sich einThema aus und listet in einer lin- 
ken Spalte die Erwartungen, in einer rechten die moglichen Enttduschungen 
auf. Z. B. erwartet man an seinem Geburtstag, dass eine gute Stimmung 
herrscht, es auch fur die anderen ein besonderer Tag ist, man im Mittelpunkt 
steht, einem die Wunsche von den Lippen abgelesen werden, es Geschenke 
gibt, etc. Man ist enttduscht, wenn kein Fruhstuckstisch gedeckt ist, der Bruder 
nicht sofort gratuliert, es nur einen Anruf am Morgen gibt, keinen BlumenstrauB 
gibt, etc. Warum ist man enttduscht? Die Gruppe uberlegt, ob es einen Zu- 
sammenhang zwischen Enttduschung- und zu hohen Erwartungen gibt. Resul- 
tate konnen im Plenum verglichen werden. 

Wortmaterial: 

erwarten: 1 . warten auf, rechnen mit, spekulieren auf, reflektieren auf 

2. hoffen, vermuten, etwas erwartet jmdn., etwas ist zu er- 
warten = etwas steht bevor, mit etwas sicher rechnen, 
etwas ist noch zu erwarten = etwas steht noch aus 

3. Erwartungen erfullen, entsprechen, enttduschen, haben, 
setzen auf, ubertreffen 

4. dngstliche, falsche, frohe, ubertriebene Erwartung 

Sprechblasen Magazin S. 48 

Z i e I : freies Sprechen und Schreiben 
Siehe Info Folge 1 

Dingsbums 

Siehe Info Folge 1 . Eine Aufgabe bei wiederholtem Sehen der 2. Folge bzw. 
aller Folgen konnte sein, weitere Dingsbums zu finden. Siehe Arbeitsblatt 2. 

Land und Leute: Musik in Deutschland Magazin s. 49 

Z i e I : verschiedene Aspekte von Deutschland kennenlernen 

1. Musik als Zeitspiegel: Jede Musikrichtung ist die Reaktion / Gegenreaktion 

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Susanne Susanne 

V°'g e L e h r e r h e f t ~ 8Folg f 

auf gesellschaftliche Ereignisse bzw. Zustande. Deutsche Zeitgeschichte an- 
hand der jeweiligen aktuellen Musik und ihrer Texte. 60er bis in die 80er Jahre: 
Studentenrevolte, Proteste gegen den Vietnamkrieg, Generationenkonflikt 
nach den Zeiten des deutschen Wirtschaftswunders, kalter Krieg, Kapitalismus 
contra Kommunismus, Atomenergie, Umweltprobleme, die Grunen, Fall der Ber- 
liner Mauer, Ende der DDR. 90er Jahre: Ruckzug in die eigene Befindlichkeit, 
Standort Deutschland ist zu teuer, Arbeitslosigkeit, Europa ... 
Gruppen uberlegen: Kennt ihr diese Musikrichtungen? Vielleicht habt ihr eine 
Ahnung, wann Protest-, Rock-, Pop, Punkmusik, Hip-Hop, Techno, Rap d i e 
Musik war? Die Ergebnisse werden im Plenum zusammengetragen. 

2. Gruppenarbeit: Jede Gruppe bearbeitet einen Abschnitt und berichtet der 
Klasse moglichst mit eigenen Worten, was darin steht. Durch Nachfragen kon- 
nen Unklarheiten behoben werden. AnschlieSend wird das passende Bild zum 
Text gesucht und der Text dazu gelesen. 

3.Vier Cover von drei deutschen Musikgruppen und einem Einzelinterpreten. In 
den Musiktipps findet ihr Bands der 90er Jahre und ihre Titel. Konnt ihr euch et- 
was unter den Bandnamen vorstellen? Versteht ihr die Titel? Was assoziiert ihr 
zu den Titeln? Ober die Band "Die Sterne" gibt es unter http://www. goethe. 
de./sterne/ didaktisierte Seiten und viel Information. 

4. Wann ist Musik "super, toll, abgefahren" fur die TN? Istes nurdie Musik, die ge- 
rade "in" Oder "trendy" ist? Welche Titel hat dein Lieblingsalbum?Wie sieht das 
Cover aus? Wovon handelt der Text? Wie ist die Musik dazu? Jede Gruppe ei- 
nigt sich auf einen Titel und stellt diesen und die Musik vor. 

Wortmaterial: 

Musik: auflegen, horen, komponieren, machen, mixen, schreiben, spielen, studieren 

coole, elektronische, fetzige, rockige, groovige, heiBe, klassische, 

melancholische, moderne, umwerfende, schrage, 

Die Musik ist ein Hammer. Musik liegt in der Luft. Das ist Musik in meinen Ohren 
Text: authentischer, bildhafter, einfacher, harmloser, jugendlicher, kritischer, 

langweiliger, lyrischer, nachdenklicher, politischer, sozialkritischer, witziger 

Wortbildung: Musikstuck, Musikfilm ... / Computermusik, Filmmusik, ... 

Moment mal MagazinS. 50 

Z i e I : SpaB an der Sprache entwickeln / kreatives Schreiben 

Schliisselszene Siehe Infos siehe 1 . Folge 

Moment mal hat immer einen besonderen Text zu jeder Folge. Analog zu 
diesem Text konnte in Gruppen ein eigener Satz zum "Leben im Jetzt" ge- 
schrieben werden. Siehe dazu auch 1 . und 2. Folge. 

Arbeitsblatt 8: Stimmungsbild 

Texte/Gedichte schreiben 



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Susanne Susanne 

9. Foige L e h r e r h e f t 9 - Fo| 9 e 

i i 

Stunde der Wahrheit 

erste Seite Magazin S. 51 

Z i e I : das Wesentliche der Filmfolge in Erinnerung rufen 

I n h a I t 

Endlich ist die Susanne fertig. Glucklich lassen Thomas, Monika und Andi sie 
langsam ins Wasser. Jetzt geht's urns Wettsegeln mit Peter und Kathrin. Natur- 
lich machen Monika und Andi mit. Der Sonntag ist der groBe Tag nicht nur der 
Regatta, sondern auch fur das Wettsegeln. Gerade an diesem Tag verschldft 
Thomas. Er kommt fast zu spat zum Wettsegeln. AuBerdem haben sie den Kom- 
pass fur die Regatta im Bootshaus vergessen. Andi holt ihn. Dort trifft er Thomas' 
Mutter und GroBvater. Die beiden sind ein letztes Mai im Bootshaus, um den 
Kaufvertrag zu unterschreiben. Als Andi von dem Wettsegeln erzdhlt, ist der 
GroBvater ganz begeistert. Das Wettsegeln muss er unbedingt sehen. 

Suchbild 

Das Suchbild zeigt den Vertrag zum Verkauf des Bootshauses. Damit verab- 
schieden sich der GroBvater und auch Thomas' Mutter von einem Teil ihrer Ver- 
gangenheit. Ein Vertrag besiegelt eine Entscheidung / eine Vereinbarung offi- 
ziell und macht sie rechtskrdftig. Wer kann / darf einen Vertrag abschlieBen und 
unterschreiben? Wann macht man einen Vertrag? Arbeits-, Ausbildungs-, Ehe-, 
Erb-, Kauf-, Lander-, Miet-, Partner-, Schul-, Versicherungsvertrag 

Losungswort 

Uberlegungen der Gruppe zum Losungswort „Wettsegeln": 
In welchen Sportarten gibt es Wettkdmpfe? Normalerweise segeln mehr als 
zwei Boote um die Wette. Was machen die Zuschauer bei Wettkdmpfen? Wie 
kann man seinen Favoriten / seine Mannschaft anfeuern? Welche interna- 
tionalen Wettkdmpfe kennt ihr? Sind Wettkdmpfe spannend? 

Wortmaterial: Wette = Glucksspiel 

eine Wette abschlieBen, anbieten, annehmen, eingehen, gewinnen, verlieren 

wetten, dass ... , etwas wetten; z. B.: Ich wette zehn Mark / einen Kuchen 

wetten auf, auf ein Pferd, auf einen Boxer, auf Sieg, . . . 

Was gilt die Wette? (Was bekomme ich, wenn ich Recht habe?) 

um die Wette lesen, singen, ... 

Ich gehe jede Wette ein! (Ich mache jede Wette! Ich bin uberzeugt, dass .... 

So haben wir nicht gewettet! (So war es nicht vereinbart, so geht es nicht.) 

Wettbewerb, -eifer, -fahrt, -kampf, lauf, -rennen, -rudem, -rusten, segeln, 

-spiel, -streit, -schwimmen 

etwas wettmachen = etwas ausgleichen 

z. B. Die schlechte Note mache ich leicht wieder wett. 

Woran erinnerst du dich noch? 

Siehe Foige 1 

P e r s o n e n : Thomas - GroBvater - Monika 

Siehe Foige 6, S. 24, Personen, Punkt 1 




2. Der Text wiederholt noch einmal in geraffter Form die wesentlichen 



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Susanne Susanne 

V 0| 9 e L e h r e r h e f t ~ 9Fo| g e 

Aussagen und den Inhalt der 9. Folge. In die Obung sollen Adverbien eingesetzt 
werden. Gruppenarbeit: Wettspiel nach Zeit: Der Unterschied zwischen Adjek- 
tiven und Adverbien soil zuerst gekldrt werden. Die Adverbien aus dem Kasten 
werden mit den dazugehorigen Adjektiven verglichen. Woran erkennt man, ob 
"gut" ein Adjektiv oder Adverb ist? 1st das moglich, wenn "gut" alleine steht? Zu 
jeder Wortart soil ein Beispiel gegeben werden. Wo gibt es eine unregelmdBi- 
ge Adverbbildung? 

sehen horen sprechen verstehen Magazin s. 52 

Z i e I : uber das Verstehen zum Sprechen zu kommen 

Rede und Antwort 

Siehe auch Folge 1 und 2 

Die Satzschlange hat die Vokale e und a verschlungen. Die Gruppe, die zuerst 
den Text wiederhergestellt hat uberlegt sich einen eigenen Satz, in dem die 
Vokale o, u und a fehlen. Erst dann kann die Gruppe "Stop!" sagen und den 
Dialog in verteilten Rollen vorlesen. AnschlieBend stellt sie ihren Ratesatz dem 
Plenum vor. 

Musiktipp 

Die toten Hosen sind funf Musiker, die seit 1982 als Punk-Band mit 
nachdenklichen, kritischen Texten eine enorme Karriere machen. 1988 kam 
der Durchbruch in die deutschen Charts mit dem Album "Ein kleines biBchen 
Horrorshow". Mit den Rolling Stones und U2 haben sie auch schon zusammen 
gespielt. In alien deutschsprachigen Ldndem, in Europa, den USA, Sudamerika, 
Japan und Australien waren sie inzwischen auf Tournee. Ihre Starke ist, ihre Live- 
Shows in eine Riesenparty umzuwandeln. Sie sind bekannt fur ihre Vorliebe fur 
unkonventionelle, spontane Auftritte ohne groBe Technikmaschinerie in psy- 
chiatrischen Kliniken, Klostern, Gefdngnissen und sogar bei ihren Fans zu Hou- 
se, auf deren Parties. Das Album "Kauf mich" erschien 1993 mit vielen provo- 
kantenTiteln uber Konsumrausch, Ausldnder, Liebe und Zwischenmenschliches. 
Das neue Album "Wir warten auf das Christkind" erschien 1998. Internet: 
www.tote-hosen.de 

Sprechen ohne Worte 

Wie bei alien Folgen werden je drei Gesichter aus der Serie gezeigt, um den 
Gesichtsausdruck zu interpretieren. Die vorgegePenen Vorschldge konnen 
auch durch weitere ergdnzt werden. Siehe Infos Folge 1, Sprechen ohne Worte. 

Was bedeutet: Siehe Infos Folge 2 

The ma Wettkampf Magazin s. 53 

Z i e I : durch interessante Themen den Wortschatz erweitern 

Jedes Thema Pietet Stoff zur weiterfuhrenden Diskussion und 
Reflexion, die die LePenssituation der Schuler miteinbeziehen soil. 

1 . Wetten abschlieBen dhnlich wie im Wettburo: Wer wird gewinnen? Die 
Gruppe einigt sich vorher, worum gewettet wird, z. B. ein deutsches Lied show- 
mdBig prdsentieren. Begrundungen geben, warum man glaubt, dass Thomas 



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Suscmne Susanne 

^■ Fo| g e L e h r e r h e f t ~ 9Fo| g e 

und Monika oder Peter und Kathrin gewinnen. 

2. Es ist nicht nur ein Wettkampf mit den Booten, sondern auch zwischen Tho- 
mas und Peter. Motivationen, die dahinter stehen, sind, sich zu messen, sich zu 
produzieren, Starke zu demonstrieren. Fruher waren das die Reitturniere, die Du- 
elle, heute sind es Kdmpfe zwischen Gangs oder das BloBlegen von 
Schwdchen unter Freunden. (Siehe Artikel aus "Jetzt") Warum hat Thomas die 
Herausforderung Peters angenommen? Warum will Peter mit Thomas um die 
Wette segeln? Wer will sich was beweisen? 

3. Hast du / habt ihr schon einmal einen Wettkampf gemacht, wo das sport- 
liche Motiv eigentlich nicht wichtig war? Was war der wirkliche Grund dafur? 
Wie beurteilst du dein / euer Verhalten heute? Muss man sich immer auf eine 
Provokation einlassen, um sein Gesicht zu wahren, oder gibt es auch andere 
Wege? 

Worterwettstreit 

Dazu kann jede Gruppe auf Karten ein eigenes Worterwettstreit-Spiel machen. 
Die Worter von drei bis vier Sdtzen werden alle einzeln auf Karten geschrieben. 
Nun versucht man so viele Sdtze wie moglich neu zusammenzusetzen. Alle 
Worter konnen mehrfach benutzt werden. Die Karten mit den doppelten Wor- 
tern werden als Duplikate gekennzeichnet. Interessant ist eine Statistik, die 
zeigt, welche Worter wie oft gebraucht werden. 

Wortmaterial: Siehe Wortmaterial zum Losungswort Wettsegeln. 

Sprechblasen Magazin S. 54 

Z i e I : freies Sprechen und Schreiben 

Siehe Info Folge 1 

Dingsbums 

Siehe Info Folge 1 . Eine Aufgabe bei wiederholtem Sehen der 2. Folge bzw. 
aller Folgen konnte sein, weitere Dingsbums zu finden. Siehe Arbeitsblatt 2. 

Land und Leute: Typisch deutsch Magazin s. 55 

Z i e I : verschiedene Aspekte von Deutschland kennenlernen 

1 . Eine Assoziationskette: Was ist typisch deutsch fur euch? Gruppenarbeit: Was 
ist typisch fur eurer Land? Ein Vergleich: Gibt es Ahnlichkeiten zu Deutschland 
oder ist in eurem Land alles ganz anders? 

2. Seht euch die Bilder auf Seite 55 des Magazins an. Was findet ihr typisch 
deutsch an diesen Bildern? Welche anderen Bilder zu typisch deutsch habt ihr 
noch im Kopf? Macht eine Collage dazu. (Bildmaterial aus dem Internet: 
htt://www.gok.de/cgi-bin/home.pl?d oder www.100deutschejahre.de oder 
www.fwu.de) Falls kein Material vorhanden ist, konnen die Gruppen je drei Bild- 
beschreibungen ihrer "Typisch-deutsch-Bilder" vorbereiten. 

3. Gruppenarbeit: Jede Gruppe bearbeitet einen Abschnitt und berichtet der 
Klasse moglichst mit eigenen Worten, was darin steht. Durch Nachfragen kon- 
nen Unklarheiten behoben werden. AnschlieBend wird das passende Bild zum 



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Susanne Susanne 

9. Foige L e h r e r h e f t 9 Fo| 9 e 

i i 

Text gesucht und der Text dazu gelesen. 

4. Ein Klischee wird man so schnell nicht wieder los. Nicht nur jede Nation 
sondern auch Menschengruppen, Tiere, Ptlanzen, sogar manchmal Dinge 
bleiben von Klischees nicht verschont. Was ist ein Klischee? Konnen Klischees 
auch gefdhrlich sein? Versucht eine Definition zu geben (ohne Lexika). Wie 
entsteht ein Klischee? Uberlegt euch eine Theorie mit Beispielen! Klischee 
kommt aus dem Franzosischen: l.a) Stereotypie b) Druckstock fur die 
Reproduction 2. a) unschopferische Nachbildung, "billiger" Abklatsch, 
Nachahmung b) eingefahrene, uberkommene Vorstellung c) abgedrosche- 
ne Redewendung. 

Wortmaterial: 

Sauberkeit: Saubermann = Moralprediger, Sduberungsaktion 
sauber machen: sdubern, aufrdumen, abstauben, bursten, fegen, 
kehren, reinigen, polieren, putzen, schrubben, spulen, staubsaugen, 
waschen, wischen 

Ordnung: Benehmen, Disziplin; Ordnung machen, in Ordnung bringen 
= aufrdumen; Ordnung schaffen = eingreifen; in Ordnung = okay; 
Besserwisserei = Wichtigtuerei; Besserwisser = Angeber 

Zusatzmaterial uber Deutsche und Deutschland im Kaleidoskop "Alltag 
in Deutschland" http:www.goethe.de/z/50/alltag/deindex.htm 

Was passt zusammen? 

Satz- bzw. Textzusammenhdnge erkennen. Diese Ubung Idsst sich mit be- 
liebigen Texten wiederholen. Sie ist eine einfache Lernzielkontrolle zum Ver- 
stdndnis des Textes. Je nach Auswahl der Satzfragmente kann sie auch eine 
kurze Wiederholung des Inhalts sein. 

Moment ma I MagazinS. 56 

Z i e I : SpaB an der Sprache entwickeln / kreatives Schreiben 

Schliisselszene Siehe infos siehe 1 . Folge 

Moment mal hat immer einen besonderen Text zu jeder Folge. Analog zu 
diesem Text konnte in Gruppen ein eigener Satz zum "Leben im Jetzt" 
geschrieben werden. Siehe dazu auch 1 . und 2. Folge. 



Arbeitsblatt 9: Typisch Mensch! 

Losung: Bunt wie ein PapageL dumm wie eine Kuh, storrisch wie 

ein Esel, fleiBig wie eine Ameise, stark wie ein Bar, Idstig 
wie eine Fliege, flink wie ein Wiesel, schlau wie ein Fuchs, 
langsam wie eine Schnecke, grau wie eine Maus, frei 
wie ein Vogel, rot wie ein Krebs, platt wie eine Flunder, 
feige wie ein Kojote, dngstlich wie ein Hase, kalt wie eine 
Hundeschnauze 



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Susanne Susanne 

i o.Foige L e h r e r h e f t " 10Fo | 9 e 

D e r P o k a I 

erste Seite Magazin S. 57 

Z i e I : das Wesentliche der Filmfolge in Erinnerung rufen 

I n h a I t 

Das Wettsegeln ist im vollen Gange. GroBvater beobachtet die Fahrt der Boo- 
te mit einem Fernrohr. Die Susanne bekommt eine Gewinnchance, als Kathrin 
und Peter sich um das Steuer streiten und dabei einen Fehler machen. Die 
Susanne liegt vorn. Alle feuem die Susanne an. Doch da lost sich die Schnur 
eines Segel und die Susanne verliert an Fahrt. Peter und Kathrin segeln an 
Thomas und Monika vorbei und gewinnen. Thomas ist enttduscht. Die Jury ver- 
teilt die Regattapreise. Aber diesmal gewinnt die Susanne. Thomas erhdlt den 
Pokal fur das besterhaltene Boot. Auch Andi strahlt, er ist in der FuBballmann- 
schaft. GroBvater zieht nach Hamburg zu seiner Familie. Zusammen machen 
sie eine Segelpartie auf der Susanne. Thomas ist der gluckliche Kapitdn. 

Suchbild 

Das Suchbild zeigt das Fernrohr. Gruppenarbeit: Wie in einer Sportreportage im 
Radio, in der die Zuhorer die Vorgdnge nicht sehen konnen, beschreiben die 
Gruppen die Ereignisse beim Wettsegeln. Naturlich kann auch der erste Kuss 
von Thomas und Monika kommentiert werden. Um die Reportage "ganz echt" 
erscheinen zu lassea konnen die Gruppenmitglieder Atmo-Gerdusche (das 
sind alle Umgebungsgerdusche) machen, d. h„ sie spielen die Zuschauer 
(GroBvater, Mutter, Andi), die Thomas und Monika anfeuern. Die beste Repor- 
tage kann auf Kassette aufgenommen werden. (Sie kann auch fur andere zu- 
gdnglich gemacht werden) 
Wortmaterial: anfeuern: 1 . anheizen, Ofen, den Kessel 

2. anspornen, mitreiBen 
Die Fans feuerten die Mannschaft lautstark, durch Zurufe an; sie feuert seinen 
Mut an, die Spieler werden zu immer groBeren Leistungen angefeuert. 

Losungswort 

Uberlegungen der Gruppe zum Losungswort Mannschaft: Wo gibt es uberall 
Mannschaften? Oft hat eine Mannschaft je nach Personenzahl und Sportart 
einen speziellen Namen. Gebt drei Beispiele (Lexika), 
Wortmaterial: Mannschaft: Gemeinschaft, Bruderschaft, Gruppe, 

Kollegium, Ensemble, Equipe, Team, Crew, Kollektiv, Brigade, Partie, 
Korps, Schiffsbesatzung, Duo, Trio, Quartett, Quintett, Sextett, Septett, Elf, 

Braintrust; Heimmannschaft, Gastmannschaft; Abteilung, Anhdnger, Bande, 
Herde, Menge 

Woran erinnerst du dich noch? 

Siehe Folge 1 

P e r s o n e n : Monika - Thomas - Andi 

1 . Siehe Folge 6 Punkt 1 

2. Der Text wiederholt noch einmal in geraffter Form die wesentlichen Aus- 
sagen und den Inhalt der 10. Folge. In die Ubung sollen Substantive eingesetzt 
werden. Gruppenarbeit: Wettspiel nach Zeit vor der Einsetzubung: Mit den Sub- 

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Susanne Susanne 

] °- Fo ' ge L e h r e r h e f t 10 Fo| 9 e 

stantiven im Kasten soil aus dem Filminhalt jeweils ein Satz gebildet werden. 
Wortbedeutung vorher abkldren. 

sehen horen sprechen verstehen Magazin s. 58 

Z i e I : uber das Verstehen zum Sprechen zu kommen 

Rede und Antwort 

Siehe auch Folge 1 und 2 

Die Satzschlange hat die Worter mitten im Wort getrennt, so dass der Wortan- 
fang und das Wortende nicht mehr richtig zu erkennen sind. Die Gruppe, die 
zuerst den Text wiederhergestellt hat, uberlegt sich einen neuen Dialog zwi- 
schen Kathrin und Peter mit einem uberraschenden Ausgang. Das Plenum 
wdhlt die originellste Idee aus. 

Musiktipp 

Herbert Gronemeyer, einer der erfolgreichsten deutschen Musiker mit interna- 
tionalem Ruhm, begann seine Karriere schon wdhrend der Schulzeit. Er schrieb 
Theaterkompositionen fur das Schauspielhaus Bochum unter der Leitung von 
Peter Zadek. Als Schauspieler hat er in einigen Theater-, Fernseh- und Filmpro- 
duktionen, z, B. in "Das Boot" von Wolfgang Petersen, mitgespielt. Seit seinem 
groGen Erfolg mit dem Album "Bochum" (1984) konzentriert er sich auf die Mu- 
sik. Einer seiner groBten Hits ist der Song "Manner", eine selbstironische, liebe- 
volle Hymne auf das starke Geschlecht. Er komponiert seine Musik und schreibt 
seine ansprechenden, klaren Texte immer selber. Er schreibt wie er spricht: 
unkonventionell, lyrisch, nachdenklich uber zwischenmenschliche, politische 
Themen.Text und Musik Pilden dabei ein gleichberechtigtes Ganzes. Eines der 
ursprunglichsten Erlebnisse von Musik sind fur ihn genauso wie fur sein Publikum 
seine Live-Auftritte. Sein neustes Album "Bleibt alles anders" erschien im April 
1998. http://www.groenemeyer.de 

Sprechen ohne Worte 

Wie bei alien Folgen werden je drei Gesichter aus der Serie gezeigt, um den 
Gesichtsausdruck zu interpretieren. Die vorgegebenen Vorschldge konnen 
auch durch weitere ergdnzt werden. Siehe Infos Folge 1, Sprechen ohne Worte. 

Was bedeutet: Siehe Infos Folge 2 

T h e m a Gewinnen und verlieren Magazin s. 59 

Z i e I : durch interessante Themen den Wortschatz erweitern 

Jedes Thema bietet Stoff zur weiterfuhrenden Diskussion und 
Reflexion, die die Lebenssituation der Schuler miteinbeziehen soil. 

Zum Schluss ein Happy End fur alle Beteiligten. Wie im richtigen Leben waren 
einige Hurden zu nehmen. Ruckschau: Welche Schwierigkeiten mussten 
Thomas, Monika und Andi meistern? Was ware gewesen, wenn sie sich anders 
verhalten hdtten? Hypothesen. 

Alle rennen nach dem Gluck, das Gluck rennt hinterher. (Bert Brecht) 

Was ist denn Gluck? Eine Glucksammlung: Vielleicht schreiben die TN dazu 

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Susanne Susanne 

™™9 e L e h r e r h e f t 10Fo| 9 e 

auch ein kleines Gedicht, analog dem Arbeitsblatt 8. Oft liegt das Gluck direkt 
vor unserer Nase, aber wir sehen es nicht Oder nicht mehr, Glucksvorstellungen 
sind geprdgt von der Werbung, von Geld, von Besitz, Dabei bleibt das "kleine 
Gluck" auf der Strecke. Tipps zum Glucklichsein im Alltag uberlegen. Alle zehn 
"Moment mal" sind gute Beispiele fur Glucksmomente im Alltagsleben. 

Punkte fur die Hauptpersonen 

Sympathie, Aussehen, Erfolg: Alle drei beeinflussen uns in der Beurteilung unse- 
rer Mitmenschen. Sind wir ehrlich, so ist uns jemand, der gut aussieht, auch mei- 
stens sympathisch. Anerkennung und Sympathie wiederum stdrken das Selbst- 
bewusstsein, das man neben anderem zum Erfolg braucht. Warum findet ihr je- 
manden sympathisch / unsympathisch? 

Stellt einen Kriterienkatalog auf. Diskutiert im Plenum, wieweit Sympathie und 
Antipathie durch Werbung, Tradition, Vorurteile beeinflusst werden. 

Wortmaterial: 

Sympathie, Zuneigung; Aussehen, duBere Erscheinung, 

Erscheinungsbild, Anschein; Erfolg, Durchbruch, Effekt 

Ergebnis, Resultat 

Sympathie erobern, genieBen, gewinnen, verscherzen; 

viel, wenig, groBe, geringe Sympathie 

Sympathie fur jemanden haben, zeigen. 

Ihre ganze Sympathie gehdrt ihm. 

Bei aller Sympathie, aber das ist falsch. 

Aussehen: verfuhrerisch, bleich, bluhend, gesund, gut, hdsslich, 
krdnklich, ubel / nicht ubel, umwerfend, verboten, vertrauenswurdig 

Erfolg haben: ein Kassenschlager sein, brillieren, gldnzen, reussieren 

jemanden nicht riechen / ausstehen konnen; die Chemie stimmt 
zwischen den beiden nicht; das ist mir nicht geheuer = das sagt mir 
nicht zu, ist mir nicht sympathisch 

Sprechblasen Magazin S. 60 

Z i e I : freies Sprechen und Schreiben 
Siehe Info Folge 1 

Dingsbums 

Siehe Info Folge 1 . Eine Aufgabe bei wiederholtem Sehen der 2. Folge bzw. 
aller Folgen konnte sein, weitere Dingsbums zu finden. Siehe Arbeitsblatt 2. 

Land und Leute: Deutschlandquiz Magazin s. 6 1 

Z i e I : verschiedene Aspekte von Deutschland kennenlernen 

1 . Gruppenarbeit: Die Gruppen tragen alles zusammen, was sie von Deutsch- 
land wissen: Stddtenamen, Hauptstadt, ehemalige Hauptstadt, Flusse, Gebirge, 
eventuell Produkte und ihre Herstellungsorte, Nachbarldnder, ... 
Welches ist die groBte, zweitgroBte, drittgroBte Stadt in Deutschland? Seht 
euch dazu die Karte und die GroBe der Stadtfldchen an. Im Plenum entsteht 
ein erstes Bild Deutschlands. 



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Susanne Susanne 

™™9 e L e h r e r h e f t ~ 10Fo| 9 e 

Dazu auch S. 13, 2. Folge des Magazins: Diese Stddte haben alle etwas Beson- 
deres zu bieten. (Siehe Arbeitsblatt 10 und Materialien aus dem Internet 
unter: http://www.statistik-bund.de, http://www.falkonline.de/go_travelcen- 
ter.html 

2. Gruppenarbeit: Die Wahrzeichen von Stddten sind meistens Gebdude, 
groB, hoch, alt: Turme, Kirchen, Schlosser und Bauten mit besonderer Architek- 
tur, z. B. das Giympiazeltdach in Munchen. Welche anderen Wahrzeichen in 
Deutschland und in der ganzen Welt kennt ihr? Jedes dieser Wahrzeichen hat 
eine eigene Geschichte. Erfindet eine kurze Geschichte zu dem Wahrzeichen, 
das euch am besten gefdllt oder am meisten beeindruckt. 

Moment ma I MagazinS. 62 

Z i e I : SpaB an der Sprache entwickeln / kreatives Schreiben 

Schliisselszene Siehe Infos siehe 1 . Folge 

Moment mal hat immer einen besonderen Text zu jeder Folge. Analog zu 
diesem Text konnte in Gruppen ein eigener Satz zum "Leben im Jetzt" ge- 
schrieben werden. Siehe dazu auch 1 . und 2. Folge. 

Dein Tipp 

"Dein Tipp" ist gleichzeitig auch ein Tipp fur das Goethe-lnstitut. Uber jede Re- 
aktion und jedes Feedback, uber kritische Anmerkungen und Anregungen 
freuen wir uns, sehen wir doch daran, dass mit den Materialien gearbeitet wird. 
Interessante TN-Arbeiten und Ideen kann man auf diesem Wege auch ande- 
ren zur Verfugung stellen, Teilnehmer- und Lehrermeinung sind fur weitere Pro- 
jekte dieser Art gleichermaBen wichtig. 



Arbeitsblatt 10: Stadtebekanntschaften 

Wie heiBen die Stddte? 

Vier Stddte, die man unbedingt besuchen sollte. 
Kurztexte beschreiben und erzdhlen von: 
Losung: 1. Berlin, 2. Munchen, 3. Dresden, 4. Frankfurt am Main 

Wahrzeichen der Stddte (Magazin S. 61 / Folge 10) 

Berlin - Brandenburger Tor (4) 

Dresden - Dresdner Zwinger (7) 

Frankfurt - Skyline (5) 

Hamburg - Michaeliskirche / Michel (6) 

Hannover -Expo 2000(1) 

Koln - Kolner Dom (2) 

Munchen - Frauenkirche (3) 



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Susanne Susanne 

\ Folae Arbeitsblatt 1 1Fo ' g f 



Verabredung 



Termine - Treffen - Besprechungen - 
Verabredungen - Einladungen 

Aber was ist was? 

Thomas hat einen vollen Terminkalender: Er hat 

urn 10 Uhr ein Treffen mit der Schulerzeitungsgruppe, 

um 13 Uhr einen Termin beim Zahnarzt, 

um 15 Uhr eine Besprechung mit dem Englischlehrer, 

um 1 6.30 Uhr eine Verabredung mit Andi und 

um 20 Uhr eine Einladung zu einer Geburtstagsparty. 

Seine Mutter hat nur zwei Termine: 

einen Frisortermin und einen Termin beim Rechtsanwalt. 



Was passt: 
Termin, Treffen, Besprechung, Verabredung Oder Einladung? 

1. Nach einem in Brussel reiste der AuBenminister 

zuruck nach Berlin. 

2. Thomas' Mutter hat eine wichtige mit dem Makler. 

3. Der Bundesprdsident bedankt sich fur die nach 

Japan. 

4. Thomas hat die mit Andi vergessen. 

5. Die mit dir klappt nicht. Ich habe ganz ver- 
gessen, dass ich heute einen beim Arzt habe. 

6. Wenn Sie sich fur die Stelle interessieren, machen Sie bitte einen 

mit unserem Personalchef aus. 

7. Wir machen am Samstag ein Fest. Kommst du? Schade, aber gerade 
am Samstag habe ich schon eine 

8. Jeden Montagvormittag haben wir im Buro eine 

uber die Planung der Woche. 

9. Mein Frisor ist total ausgebucht. Er hat diese Woche keine 
mehrfrei. 

10. Sie hat jeden Tag eine und immer mit einem 

anderen Typ. 



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Susanne 
2. Folge 



Arbeitsblatt 2 



Susanne 

2. Folge 

I 



DINGSBUMS 



Dingsbums heiBt alles und nichts. 

"Gib mir mal das Dingsbums ruber", hdrt man dfter. 

Dingsbums sagt man meistens, wenn einem das richtige Wort nicht einfdllt. 

Aber ob man verstanden wird, ist nicht immer sicher. 



Wie heiBen die folgenden 4 DINGSBUMS richtig? 

Du findest alle Dingsbums-Worter in der 2. Folge von "Susanne" 
Vielleicht entdeckst du noch mehr - sieh dir den Film noch einmal an. 






Das Teekesselwort 

(Homonynn) 

ist ein Wort mit zwei ver- 

schiedenen Bedeutungen. 

Zeichne Oder schreibe 

die jeweilige Bedeutung 

in das Kdstchen. 

Benutze ein Lexikon. 



die 
Bank 



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Susanne 
3. Folge 



Arbeitsblatt 



Susanne 
3. Folge 



Wer kriegt welches Geld? 

Jeder bekommt Geld fur die getane Arbeit oder seine Leistung. 

Doch es gibt viele unterschiedliche Namen dafur. 

Wer bekommt was? 



1 . 


Ein Angestellter/ 
eine Angestellte 


2. 


Ein Arbeiter/ 
eine Arbeiterin 


3. 


Ein Jugendlicher/ 
eine Jugendliche 


4. 


Ein(e) alte(r) Arbeiter/in, 
ein alter Angestellter, 
eine alte Angestellte 


5. 


Der Staat 


6. 


Ein Matrose 


7. 


Ein Soldat/ 
eine Soldatin 


8. 


Ein Arzt/eine Arztin 
ein Rechtsanwalt/ 
eine Rechtsanwdltin 


9. 


Ein Schauspieler/ 
eine Schauspielerin 


10. 


Ein alter Beamter/ 
eine alte Beamtin 


11. 


Ein Kellner/ 
eine Kellnerin 


12. 


Ein Hausbesitzer/ 
eine Hausbesitzerin 


13. 


Eine Behorde, ein Amt 



bekommt 



a. 


einen Lohn 


b. 


ein Gehalt 


c. 


eine Gebuhr 


d. 


ein Honorar 


e. 


eine Gage 


f. 


einen Sold 


g. 


eine Heuer 


h. 


ein Trinkgeld 


i . 


ein Taschengeld 


J. 


eine Rente 


k. 


eine Miete 


1. 


die Steuer 


m . 


eine Pension 



Was machen die Leute in ihrem Beruf? 

Finde richtige Erklarungen. 

Z. B.: Ein Gemuseverkdufer verkauft Gemuse. 

Aber nicht immer ist die Erkldrung so einfach! 



Gemuseverkdufer, Ingenieur, Autoverkdufer, Zauberer, StraBenverkdufer, 

Hutmacher, Vorarbeiter, Souffleuse, Leiter, SpaBmacher, FuBballtrainer, 

Programmierer, Kunsthandwerkerin, Alleinunterhalter, Fahrradkurier 



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47 



Susanne 

4. Folge 

I 



Arbeitsblatt 4 



Susanne 
4. Folge 



Gewdchshaus 



Pflanzen brauchen Wasser. GieSt man sie, dann wachsen sie. 
Satze "wachsen", wenn man sie mit Worten "gieBt". 
Der kurzeste Satz hat nur drei Worte. Je mehr Satzteile du hin- 
zufugst, desto Idnger wird der Satz. Versuch es und tulle das 
Gewdchshaus mit Sdtzen. 



Die Katze schldft. 

Die Katze schldft im Korbchen. 

Die graue Katze schlaft im Korbchen. 

Die graue Katze schlaft im Korbchen am Ofen. 

Die graue Katze schlaft immer im Korbchen am warmen Ofen. 

''Am Morgen schlaft die graue Katze immer im Korbchen am warmen Ofen? 

'Am Morgen schldft die graue Katze immer zusammen mit dem Hund im Kbrbchefr 

am warmen Ofen. 

Das Mddchen spielt. 



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Susanne 
5. Folge 



Arbeitsblatt 5 



Susanne 

5. Folge 

I 



Das Radio ist an 



In der Umgangssprache sagt man machinal 

"Das Radio ist an." 

und meint: " Das Radio ist a n g e s t e 1 1 1 ." 

Die Vorsilbe ubernimmt dabei gleichzeitig die Bedeutung 
des dazugehorenden Verbs. 

Welches Verb gehort zu welcher Vorsilbe? 



1 . Der Computer ist an. 

2. Der Fingernagel ist ab. 

3. Ist das Fenster zu? Es zieht. 

4. Sind alle Kerzen aus? 

5. Du bist schon auf? 

Es ist doch erst sechs Uhr morgens. 

6. Ist der letzte Bus schon durch? 

7. Das Stuck Kuchen ist leider schon weg. 

8. Im November waren alle Blatter ab. 

9. Ich hatte das Buch in einer Nacht aus. 

10. Meine Lieblingsschuhe sind jetzt wirklich durch. 

1 1 . Die Bdckerei hat schon um sieben Uhr auf. 

12. Ist die Tur richtig zu? 

1 3. Wir Ziehen um. Alle Bilder sind schon ab. 

14. Ich hab etwas vergessen 
und jetzt ist der Brief schon zu. 

15. Es ist heute sehr kalt. Hoffentlich ist die Heizung an. 

16. Bei dem Wetter hast du keine Jacke an 
und keine Mutze auf? 

1 7. Sie ist diese Woche jeden Abend aus. 

18. Ist der Kamin an? Es riecht nach Rauch. 



a.abgebrochen 

b.abgefallen 

c.abgehdngt 

d.angeschaltet 
e.angestellt 
f.angezogen 
g.angezundet 



h. aufgemacht 
i. aufgesetzt 
j. aufgestanden 

k. ausgegangen 
I. ausgelesen 
m.ausgemacht 



n.durchgefahren 
o.durchgelaufen 

p.weggegessen 

q.zugemacht 
r. zugeklebt 
s. zugesperrt 



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49 



Susanne 
6. Folge 



Arbeitsblatt 6 



Susanne 
6. Folge 



Das Teekesselwort (Homonym) 

Das Teekesselwort ist ein Wort mit zwei verschiedenen Bedeutungen. 
Zeichne Oder schreibe die jeweilige Bedeutung in das Kdstchen. Benutze ein Lexikon. 

Spiel 

Zwei Spieler suchen sich ein Teekesselwort aus. Jeder ubemimmt eine Bedeutung des 
doppeldeutigen Wortes. Erdffnet wird das Ratespiel mit einer ersten Information. 
Das Teekesselwort ist z. B. Hahn (l.Wasserhahn / 2. Tier): Mein Teekessel gldnzt (1). Mein Teekessel kann ge- 
hen (2). Nun sind die Mitspieler an der Reihe, das Teekesselwort durch Fragen und Kombinieren zu 
finden. Fragen nach dem Material, dem Aussehen, dem Nutzen, den Gewohnheiten, ob Lebewesen Oder 
Ding, helfen viele Informationen zusammenzutragen.Wer das Wort richtig errdt, sucht sich einen Partner 
und das Spiel beginnt von vorne. Es gibt viele Teekesselworter. Vielleicht entdeckt ihr noch mehr. 



das 
Schloss 



das 
Gericht 




der 

StrauS 




der/die 
Leiter 




50 



die/das 
Steuer 



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Susanne 

7. Folge 

I 



Arbeitsblatt 



Susanne 

7. Folge 

I 



Alles dreht sich um das Thema Ausldnder 



Welche Worter gehoren zu welcher Aussage? 
allein - Ausldnder - Deutschen - Fremde - ist - Nachbar - musst - uberall 



Fremd 



der 



nur in der Fremde. 

(aus : Die Fremden, Karl Valentin) 



Stell dir vor, du 

Ausldnder raus! 



fluchten und siehst : 

Nr. 90 186 Klaus Staeck (1986) 



Ausldnder, lasst uns mit den 



nicht 

(Graffiti, Postkarte Hias Schaschko, Munchen) 



Verstehst du die dritte Aussage? Wie konnte das gemeint sein? Finde eine Textstelle 
auf der Seite 43, Land und Leute: Ausldnder in Deutschland, die passen konnte. 



Dein Christus ein Jude. Dein Auto ein Japaner, Deine Pizza italienisch. 
Deine Demokratie griechisch. Dein Kaffee brasilianisch. 

Dein Urlaub karibisch. Deine Zahlen arabisch. Deine Schrift lateinisch, 
Und dein nur ein ? 

(aus einer Plakataktion der Initiative gegen Ausldnderfeindlichkeit) 



Welche Dinge aus deinem tdglichen Leben kommen aus einem anderen Land? 



Vielleicht kennst du zum Thema Auslander ahnliche Aussagen? 

Schreibe sie hier auf: 



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Susanne Susanne 

* Folge Arbeitsblatt 8 8Folg f 

Stimmungsbild 

Viele Liedertexte handeln von Liebe, Trauer, Freude, 

Enttduschung, Wut, Begeisterung, Langeweile, Angst, Feigheit 

Durch Vergleiche und Bilder konnen wir die verschiedenen 
Stimmungen und Emotionen nachempfinden und verstehen. 

In seinem Gedicht 

" Vergnugungen " 

beschreibt Bertolt Brecht*, 

was Vergnugen fur ihn bedeutet. 

Verg nugungen 

Der erste Blick aus dem Fenster am Morgen 

Das wiedergefundene alte Buch 

Begeisterte Gesichter 

Schnee, der Wechsel der Jahreszeiten 

Die Zeitung 

Der Hund 

Die Dialektik 

Duschen, Schwimmen 

Aite Musik 

Bequeme Schuhe 

Begreifen 

Neue Musik 

Schreiben, Pflanzen 

Reisen 

Singen 

Freundlich sein. Bertolt Brecht 

Schreib dein eigenes Gedicht 

oder deinen eigenen Text zu deinem Lieblingslied.. 

Beschreib, was z. B. Liebe, Trauer, Freude, Enttduschung, Wut, 

Begeisterung, Langeweile, Angst oder Feigheit fur d i c h bedeuten. 



'Bertolt Brecht (1898 - 1956) ist einer der wichtigsten deutschen Schriftsteller, Lyriker, Dramatiker und Regisseure 
des 20. Jahrhunderts. Sein kritisches und politisches Denken spiegelt sich in seinen Theaterstucken, Gedichten 
und Texten wider. Das epische Theater und der Verfremdungseffekt sind wichtige Stilmittel seiner Theaterstucke. 
Wdhrend des Naziregimes war er im Exit 1948 kehrte er nach Ostberlin zuruck. 

52 

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Susanne Susanne 

9Foige Arbeitsblatt 9 9Folg f 

Typisch Mensch! 

Typisch Mensch: 

Tiere bekommen Eigenschaften, die typisch menschlich sind. 

Welche Eigenschaft gehort zu welchem Tier ? 



dngstlich - bunt - dumm - feige - fleiSig - flink - frei - grau - 
kalt - langsam - Idstig - platt - rot - schlau - stark - storrisch 



wie ein Papagei 

wie eine Kuh 

wie ein Esel 

wie eine Ameise 

wie ein Bar 

wie eine Fliege 

wie ein Wiesel 

wie ein Fuchs 

wie eine Schnecke 

wie eine Maus 

wie ein Vogel 

wie ein Krebs 

wie eine Flunder 

wie ein Kojote 

wie ein Hase 

wie eine Hundeschnauze 



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Susanne Susanne 

ip.Foige Arbeitsblatt 10 10Fo| 9 e 

Stddtebekanntschaften 
Wie heiBen die Stadte? 

Du findest die Stadte und ihre Wahrzeichen auf Seite 61 des Magazins. 



Diese Stadt lebt von den Kontrasten: Der alten Geschichte Ost-West, 
uber die langsam Gras wdchst und der neuen Geschichte, die von 
Neubauten fur das ndchste Jahrtausend erzdhlt. Alles soil groBer und 
prdchtiger sein als vorher. Ein neues Zentrum fur Politik und Kultur ent- 
steht. Das BrandenburgerTor, das den Osten vom Westen trennte, ist jetzt 
weit offen. Dort findet jedes Jahr die Love-Parade statt. Tausende von 
Menschen demonstrieren, dass es fur die Liebe keine Grenzen gibt. Sie 
ist auch als Filmstadt bekannt. Auf derm Festival einmal im Jahr erhalten 
die Sieger einen Bdren, das Wappentier dieser Stadt. 



2 = 



Dies ist eine Stadt mit sudlichem Flair. Die vielen StraBencafes und Bier- 
gdrten laden fast das ganze Jahr dazu ein, jeden Sonnenstrahl zu ge- 
nieSen und auszunutzen. In den Turmen eines der drei Stadttore ist das 
Museum des Komikers und Theatermachers Karl Valentin. Viel Zeit 
braucht man, um alle technischen Ausstellungsstucke des Deutschen 
Museums zu bewundem. Die runden Turme der Frauenkirche mitten im 
Zentrum sind schon von weitem gut sichtbar. Aber der hochste Turm ist 
der Olympiaturm. Von dort sieht man das beruhmte Zeltdach des 
Olympiastadions, die ganze Stadt und bei Fohnwind die Alpen^ 



3 = 



Die vielen Prachtbauten dieser Stadt erinnem noch heute an die ehe- 
malige Konigsstadt von einst. Goethe, Schiller und viele andere groBe 
Kunstler wohnten hier. Mozart spielte sein Kronungskonzert am konig- 
lichen Hof zum ersten Mai. Im Zwinger, einem der bekanntesten Bau- 
werke, fanden die Festlichkeiten des Konigshofes statt. Ein "Blaues 
Wunder" (die beruhmteste Brucke der Stadt) kann man hier ebenso er- 
leben wie eine nostalgische Flussfahrt mit einem Schaufelraddampfer. 
Ein Kuriosum ist das heimliche Wahrzeichen, das moscheeartige Ge- 
bdude der ehemaligen Zigarettenfab rik Ye nidze. 



4 = 



! Sie liegt mitten in Deutschland und ist die dlteste Messestadt der Welt. 
Superlative gehoren zu ihrer Geschichte. In der Paulskirche trat das erste 
frei gewdhlte deutsche Parlament zusammen. Goethe wurde hier ge- 
boren und verbrachte einen groBen Teil seines Lebens in der Stadt. Die 
ersten grunen Politiker regierten hier, wo die Protestkultur und die Finanz- 
welt eng nebeneinander existieren. Die Banken mit ihren gigantischen 
Hochhdusern und eine ausgefallene Architektur haben heute das 
Stadtbild geprdgt. Das brachte ihr den Namen Manhattan Deutsch- 
54 .lands ein. Aber auch als Jazz City ist sie bekannt. 



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Susanne 



L 



Artikel aus : j e t z t Jugendmagazin der Suddeutschen Zeitung 
Nr. 9/ 23.2.1998, Seite 20 -21 



Susanne 

I 



JUNGS SIND DIE BESSEREN FREUNDINNEN 



Jungs geben nicht nur die besseren 
Ratschiage in puncto Jungs. Man kann 
auch sonst viel von ihnen lernen. 

Meine beste Freundin ist ein Mann. 
Klingt sonderbar, ich weiB. Aber es ist 
so. Und er ist nicht mal schwul. Dafur ist 
er FuSballer. Ein Sport, der mich fruher 
ziemlich genervt hat. Heute bin ich 
froh, dass ich jemanden kenne, der mir 
die Abseitsfalle erkldren kann, ohne 
auf mich herabzublicken, Uberhaupt 
habe ich durch meinen besten Freund 
eine Menge neuer Sachen gelernt. Mit 
ihm ist es so wie in Platons Dialog "Das 
Gastmahl Oder von der Liebe" be- 
schrieben: "Schon ware es, Agathon, 
wenn die Weisheit ein Ding ware, das 
aus dem Volleren in den Leereren von 
uns flieSt, so oft wir einander begeg- 
nen". Zum Beispiel, wenn ich gerade 
Liebeskummer habe. Frauen konnen 
einen da vielleicht besser bemitleiden 
Oder gemeiner uber den Ex-Freund Id- 
stern, den sie sowieso nie leiden konn- 
ten, aber mein bester Freund kann mir 
echte Ratschiage geben. 
So gesehen haben er und ich eine 
"Platonische Beziehung". Platon ver- 
glich die Ideen, zu denen sich zwei 
Freunde (egal welchen Geschlechts) 
gegenseitig inspirieren, mit gemeinsa- 



men Kindern, die besonders schon und 
wertvoll, weil unsterblich sind. Warum 
das ausgerechnet mit meinem Freund 
besser funktioniert als mit alien bisheri- 
gen Freundinnen, weiB ich nicht so ge- 
nau. Vielleicht, weil keiner von uns bei- 
den stur seinen Kopf durchsetzen will, 
und wir einfach zu unterschiedlich sind, 
um miteinander konkurrieren zu kon- 
nen. Wenn wir zusammen sind, will kei- 
ner besser sein als der andere, Wir er- 
gdnzen uns einfach prima: Er hilft mir, 
mich beim Weggehen zu stylen, dafur 
muss er sich beim Warten nicht mehr 
langweilen und dart schon mal die Lip- 
penstiftfarbe bestimmen, Auch beim 
Federballspielen sind wir schon aufein- 
ander abgestimmt. Manner spielen 
ndmlich immer freiwillig gegen den 
Wind - wahrscheinlich, weil sie da ganz 
unauffdllig angeben konnen, Diese 
kleinen Unterschiede sind es, die aus 
meinem Freund eine bessere Freundin 
machen, Wir wissen beide, dass wir un- 
terschiedliche Vorlieben haben, Aber 
kein ubertriebenes Harmoniebedurfnis 
zwingt uns dazu, nur Dinge zu tun, von 
denen wir beide sowieso schon begei- 
stert sind. Mein Freund und ich zeigen 
uns gegenseitig ganz unvoreingenom- 
men die Dinge, die uns wichtig sind, 



Dabei entdeckt jeder von uns ganz 
neue Seiten an sich: Er beginnt in 
kitschigen Liebesfilmen zu heulen, ich 
amusiere mich uber die Rasenmdher- 
szene in seinem Lieblings-Horrorfilm, er 
kocht, ich hole Bier, er Idstert bei Ge- 
burtstagskaffeekrdnzchen. Dieser Rol- 
lentausch macht SpaB, und gemein- 
sam ist uns nichts peinlich. 
Wenn es sein muss, konnen wir aber 
auch ganz extrem Pdrchen spielen. 
Das ist praktisch, wenn nervige 
Manner in der Ndhe sind, die neue 
Freundin vom Ex auftaucht Oder in 
sudlichen Urlaubsldndem. Schade ist 
nur, dass ich wohl uberhaupt nie einen 
anderen Mann kennen lernen werde, 
wenn ich mit meinem besten Freund 
unterwegs bin. Auf viele Manner wirkt 
das abschreckend, sie bemerken ein- 
fach die feinen Unterschiede nicht. 
Und, ehrlich gesagt: Ich ware schon 
eifersuchtig, wenn er sich in ein ande- 
res Mddchen verlieben wurde und 
dann nicht mehr so viel Zeit fur mich 
hdtte. Das darf er einfach nicht. Sonst 
konnte ich ja vielleicht nicht mehr be- 
haupten: Jungs sind die besseren 
Freundinnen, 

Josefine Kohn 



MADCHEN SIND DIE BESSEREN FREUNDE 



Mddchen machen dich nicht nur zum 
besseren Menschen. Sie bringen dich 
auch mit den richtigen Mddchen zu- 
sammen. 

Da stand ich also. Die eine hatte mir 
mein bester Freund weggeschnappt, 
die andere dachte, ich sei ihre groBe 
Liebe furs Leben, und bei der dritten 
ging es eh nur um Sex, den wir eigent- 
lich schon viel fruher hinter uns hdtten 
bringen sollen. Und was hatte ich da- 
von? Nichts, auBer groBem Frust? Von 
wegen, ich lernte noch ein viertes 
Mddchen kennen. Sie hatte zu dieser 
Zeit auch nicht gerade Gluck mit den 
Mdnnem. Genau genommen war ihr 
Ex-Freund der neue Schwarm meiner 
Ex-Freundin - und umgekehrt. So fan- 
gen Romanzen in Filmen an, aber bei 
uns war es anders. Wir wurden einfach 
beste Freunde und halfen uns, die je- 
weils andere Hdlfte der Menschheit 
verstehen zu lernen. Ich mochte das 
Ganze nicht auf einen Liebskummer- 
Notdienst reduzieren, Den hatte ich 
dieser Zeit zwar dringend notig, aber 
das war eben nicht alles. Seitdem ich 
eine beste Freundin habe, bin ich ir- 
gendwie verdndert: Ich koche abends 
Drei-Gdnge-Menus, wdhrend ich fruher 
fast tdglich Fastfood in mich hineinfraS. 
Im Kino kdmpfe ich in "Fruhstuck bei 



Tiffany" mit den Trdnen, und fur meine 
beste Freundin suche ich sogar neue 
Klamotten aus, obwohl ich Einkaufs- 
bummel eigentlich hasse. Eine selfsa- 
me Entwicklung: Ich liebe es mittlerwei- 
le auch, einfach mal so richtig 
schwach zu sein - obwohl ich das gar 
nicht von meiner besten Freundin ge- 
lernt haben kann. Meine Freundin liebt 
es, die Zundkerzen ihres Autos selbst 
auszuwechseln. Das kann sie auch 
nicht von mir gelernt haben. 
Ich mochte auf keinen Fall ganz ohne 
Tabus mit meiner besten Freundin zu- 
sammenleben wie Ruby und ihr Mitbe- 
wohner in Martin Millars Roman"Ruby 
and the stonage diet". Bei den beiden 
geht es soweit, dass sie ihre Bettge- 
schichten austauschen. Das wurde mir 
seltsam vorkommen. Aber immerhin su- 
che ich fur meine Freundin die Abend- 
garderobe aus - obwohl es manchmal 
leichter ist, einfach zu 
warten, als endlose Diskussionen uber 
Rock Oder Hose zu fuhren. 
Sicher konnen auch Mdnnerfreund- 
schaften etwas Schones sein. Es ist 
manchmal gut, mit Leuten unterwegs 
zu sein, denen man beim Bayern-Spiel 
in der Sudkurve nicht jede einzelne 
Spielszene erldutern muss. Aber leider 
beschrdnken sich, wenn ich mit Jungs 



losziehe, so gut wie alle Gesprdche auf 
sogenannte Mdnnerthemen. Am mei- 
sten hasse ich es, dass sich selbst unter 
den besten Freunden eine gewisse Ri- 
valitdt entwickelt, sobald nur 
irgendwo eine Frau auftaucht. Es sind 
meist nur kleine Boshaftigkeiten, miese 
Scherze, die allerdings ihre Wirkung 
nicht verfehlen; ndmlich, einen in 
den Augen der Frau als Trottel da- 
stehen zu lassen, Mal abgesehen da- 
von, dass man, wenn man mit mehre- 
ren Mdnnern unterwegs ist, gar nicht 
ndher an Frauen herankommt. Jeder 
noch so ehrlich und nett gemeinte 
Satz wird dann als Anmache missver- 
standen. 

Dafur genieBe ich es umso mehr, mit 
meiner besten Freundin unterwegs zu 
sein. So komme ich auch mit anderen 
Mddchen viel besser ins Gesprdch. 
Und einige dieser Bekanntschaften 
sind zumindest vielversprechend. 
Meine beste Freundin amusiert sich an 
solchen Abenden nur uber mich und 
droht mir, ich solle ihr spdter ja nicht 
mit diesem Liebeskummer-Gequatsche 
kommen. Vielleicht habe ich es auch 
deswegen noch nie mit einer dieser 
Frauen versucht. 

Michael Bremmer 



55 



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Susanne 



F i I m d i a I o g e 

aller 10 Folgen der Filmserie "Susanne" 



Susanne 



F o I g e 1 



Sonja: 

Thomas: 

Sonja: 
Hoffmann: 
Thomas: 
Sonja: 



Andi: 
Monika: 
Andi: 
Monika: 

Andi: 

Monika: 

Andi: 

Sonja: 

Thomas: 

Sonja: 

Thomas: 

Sonja: 

Thomas: 

Sonja: 

Thomas: 

Hans: 

Sonja: 

Hans: 



Sonja: 

Thomas: 

Hans: 

Sonja: 

Hans: 

Sonja: 

Hans: 
Sonja: 

Hans: 
Sonja: 

Hans: 



Sonja: 



Hans: 



Thomas: 

Hans: 

Thomas: 



Hans: 

Thomas: 

Hans: 

Thomas: 
Hans: 

Thomas: 
Hans: 
Thomas: 
Hans: 



Beeil dich! Mach die Tur auf. Thomas. Thomas, mach 

die Tur auf. 

liiih! Eine Ratte: eine groGe, fette, eklige Rafte! 

Thomas?! Heir Hoffmann, das ist mein Sohn, Thomas. 

Guten Morgen, Thomas, 

Hallo, 

Herr Hoffmann ist Makler. Er verkauft Hduser. Du weiSt, 

dein GroSvater und ich wollen das Bootshaus verkau- 

fen, 

Thomas! 

Ist jemand da? 

Meinst du Thomas? 

Nein. Eh ... ja. Ich habe hier ein paar Geschichts- 

bucher fur ihn. 

Du brauchst ihn nicht zu suchen. Er ist nicht hier. 

Er wollte heute Nachmittag kommen. 

Er wollte mit mir trainieren. Typisch. 

Hier, das ist sie. Das war meine Schule. 
Ja, ja. 

Und da ist der Backer. Nee, da war er. Wo ist er denn? 
Mama! 

Da, da ist er, da ist der Backer. Siehst du ihn? Da, siehst 
du ihn? 

Sieh auf die StraBe, Mama. 
Auf die StraBe? Wieso denn? 
Ja. Mama. 

Schon, dass ihr mal kommt! 

Tut mir Leid, Vater. Unter der Woche ist es schwierig. 
Das Geschaft ist immer voll. Ich kann nicht weg, 
Mochtest du Milch, Sonja? Schlimm, Ich weiB nicht 
mal, ob meine eigene Tochter Kaffee mit Oder ohne 
Milch trinkt. 

Schon gut, danke, Vater. 
Danke. 

Nehmt euch bitte Kuchen, ja? 
Wir waren heute am Bootshaus. 
Oh.ja. 

Es ist sehr alt und schmutzig. Niemand kummert sich 
darum. 

Ja, das ist schade. 

Wir sollten es vielleicht verkaufen. Vielleicht konnten 
wir noch gutes Geld dafur bekommen. 
Brauchst du Geld? 

Nein, nein. Aber du weiBt ja: Ein Geschaft braucht im- 
mer Geld. 

Und was soil ich mit meinem Teil des Geldes machen? 
Ich brauche kein Geld. Deine Mutter ist tot, und ich le- 
be einfach. 

Du konntest auch in das Geschaft investieren. Ich ha- 
be ein paar Zahlen mitgebracht. Ich kann dir alles er- 
kldren. 

Nein, danke, es geht schon, Kannst du mir ein bisschen 
Gemuse aus dem Garten holen? Mein Rucken macht 
mir Probleme. Thomas und ich konnen uns die Zahlen 
ansehen. Und wann darf ich mit meinem Enkel spre- 
chen, he? Geht es gut, Thomas? 
Ja, mir geht's gut. 
Und die Schule? 

Die Schule ist O.K. Wir haben viel zu tun, aber ...es ist 
O.K. Mama hat schon einen Preis fur das Bootshaus. 
Heute waren wir da. Mit einem Makler. 
Seid ihr hineingegangen? 
Ja. Ich habe dein Boot gesehen. 
Die Susanne! Sag mal, interessierst du dich fur Boote, 
Thomas? 

Fur Boote? Nein, eigentlich nicht. Ich hor' lieber Musik. 
Und fur junge Damen!? Komm mal mit! Komm, ich zei- 
ge dir was. 
Echt schon. 

Was? Das Boot? Oder GroBmutter? 
Das ist GroBmutter? 

Ja. Das Boot hat ihren Namen. Wir waren sehr gluck- 
lich miteinander. Wir haben Preise gewonnen. Aber 
nach dem Krieg kam die Grenze zwischen Ost- und 
Westdeutschland. Wir waren im Osten, und das Boot 



war im Westen. Jetzt ist GroBmutter tot. Und ich bin ein 

alter Mann. 
Thomas: Na, nicht sooo alt. 

Hans: Du interessierst dich nicht fur Boote, 

Thomas: Warum? 

Hans: Du konntest sie wieder flottmachen, 

Sonja: Du hast eine Menge Gemuse, Papa. Wie in alten Zei- 

ten. 
Hans: Die alten Zeiten dauern hier viel longer. Wir konnten 

nicht so viel kaufen wie ihr im Westen, Thomas. 
Sonja: Wir mussen wirklich gehen. Papa, Thomas hat morgen 

Schule. 
Hans: Na gut. Dann nehmt dds Gemuse mit. Frisches Gemu- 

se ist gut fur junge Manner. Das hier nicht vergessen. 
Sonja: Nein, das ist fur dich. Versprichst du mir, dass du es liest, 

ja? 
Hans: Ich weiB nicht, ob ich verkaufen soli. Ich habe ge- 

dacht, Thomas will das Boot haben. 
Sonja: Der will kein Boot. 

F o I g e 2 

Sonja: Du willst das Boot nicht, oder? 

Thomas: Hast du die Susanne eigentlich mal gesegelt? 

Sonja: Das war nicht moglich. Als ich Kind war, konnten wir 

nicht von Ostdeutschland nach Hamburg fahren. 

Thomas: Und spdter, mit Papa? 

Sonja: Wann hatte ich denn Zeit zum Segeln? 

Thomas: Du warst doch noch Jung. 

Sonja: Als wir Jung waren, hatten wir ein Baby. 

Andi: Wo warst du gestern? 

Thomas: Gestern? 

Andi: Papa war echt sauer. Ich soli fur das Probetraining 

uben. Das ist echt wichtig. Also, wo warst du gestern? 
Zu Hause warst du nicht, 

Thomas: Ach, nirgends. Familienkram. 

Andi: Familie? Du besuchst doch nie deine Familie. Oder ist 

dein Vater aus Amerika zuruck? 

Thomas: Mein Vater kommt nicht zuruck. 

Andi: Gestern hat dich noch jemand vermisst. 

Monika: Ich mach' mal das Fenster auf. 

Thomas: Monika. Hallo. Andi hat mir gesagt, dass du gestern bei 

mir warst? Mit ein paar Buchern? 

Monika: Ich habe sie Melanie gegeben, 

Thomas: Oh. O.K. 

Monika: Soli das eine Entschuldigung sein? 

Thomas: Ja, hab' ich vergessen. Ich musste zu meinem GroSva- 

ter. 

Monika: 'Es tut mir Leid, Monika.' 

Thomas: Es tut mir Leid, Monika. Es tut mir Leid. 

Andi: Ich wuBte gar nicht, dass du einen GroSvater hast. 

Thomas: Also, ich habe einen GroSvater. Und ich habe ihn ge- 

stern besucht. Und er hat mir sein Boot geschenkt. 

Andi: Dein GroSvater. den du nie siehst, hat dir ein Boot ge- 

schenkt? 

Thomas: Ja. Ein altes Folkeboot. Man muss es reparieren. Kann 

einer von euch segeln? 

Monika: Klar kann ich segeln. Ich komme doch aus Hamburg. 

Andi: In der Oberstufe ist doch ein Mddchen, die ist Se- 

gelchampion. Wie heiBt die noch? 

Thomas: Sie heiSt Kathrin. 

Andi: Mit der kannst du doch uber das Boot sprechen. 

Monika: Nicht notig. Ich gehe in die Bibliothek und lese etwas 

uber Folkeboote. Ich kann es dir zum Bootshaus brin- 
gen. Heute Abend? Sechs Uhr? 

Thomas: O.K, Monika. Es ist an der ElbstraSe Nummer neun, die 

erste Einfahrt gleich rechts hinter der Brucke. 

Monika: Aber diesmal musst du wirklich kommen! 

Andi: Nee, Monika ist echt nett, 

Thomas: Sie ist in Ordnung. 

Andi: Sie ist mehr als in Ordnung. 

Thomas: Vielleicht geht sie ja mit dir aus. Frag sie doch mal. 

Andi: Sie mag dich. 

Thomas: Sie war sauer auf mich! 

Andi: Weil sie dich mag. Monika hat was verpasst. 

Thomas: Monika interessiert mich nicht. Mich interessiert eine 
andere, wenn du's unbedingt wissen willst, klar? 



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Susanne 



L 



aller 



F i I m d i a I o g e 

10 Folgen der Filmserie "Susanne" 



Susanne 



j 



Kathrin: Peter? Alles in Ordnung? 

Peter: Kaputt! 

Kathrin: Was ist kaputt? Dein Kopf? Dein Bein? 

Peter: Meine Sonnenbrille! 

Thomas: Eh, hallo. 

Kathrin: Hallo. 

Thomas: Ha-hast du einen ... FuSball gesehen? 

Peter: Euer bloder FuBbdll hdt meine Sonnenbrille kaputt ge- 

macht. Die hat vierhundert Mark gekostet. 

Andi: Vierhundert Mark. 

Thomas: Fur 'ne Sonnenbrille. 

Kathrin: Ohne Boot durft ihr eigentlich gar nicht hier im Jdcht- 

hafen sein. 

Thomas: Stimmt. 'Tschuldigung. 

Andi: Aber Thomas hat ein Boot. Ein altes Folkeboot. 

Kathrin: Stimmt dds? 

Thomas: Das stimmt. 

Monika: Thomas. Ist das schon. Das ist ja Wahnsinn. 

Andi: Die Susdnne. 

Moniko: Die ist echt toll. Guck mal, ich hdb' ein Buch uber Fol- 

keboote. Mit ganz vielen Bildern, Wo ist Thomas? 
Thomas: Ich bin hier. Hallo, Monika. 

Monika: Oh, hallo. Diesmal bist du ja wirklich dd. 

Kathrin: Hallo 

Monika: Hallo. 

Thomas: Kathrin hat sich die Susanne einmal angesehen, Sie 

weiB alles uber Boote. 
Monika: Super! 

Thomas: Was meinst du? 

Andi: Sieht ziemlich kaputt aus. 

Kathrin: Nee, die ist in Ordnung. Man muss viel reparieren. aber 

das meiste konnt ihr selbst machen. 
Andi: Verstehe, 

Kathrin: Aber dds kostet eine Menge Geld. 

Sonja: Siebentausend Mark? Mochtest du einen Scheck Oder 

lieber Bargeld? 
Thomas: Bar ist O.K. Ach, komm, Mama. 

Sonja: Siebentausend Mark, fur die Reparatur eines alten 

Bootes! Du hast keine Ahnung von Booten. 
Thomas: Ich bin ja nicht allein. Da sind ja noch Andi und Moni- 

ka und ... ein Mddchen, die Kathrin. Sie weiB alles uber 

Boote. 
Sonja: Und wo soil das Boot liegen? Dein GroSvater und ich 

wollen das Bootshaus verkaufen. 
Thomas: Ich weiB nicht. Ein bisschen Geld konnen wir auch be- 

schaffen. 
Sonja: Das glaube ich erst, wenn ich es sehe. Du fdngst im- 

mer Sachen an, die du ddnn nicht zu Ende bringst. 
Thomas: Was zum Beispiel? 

Sonja: Modellflugzeuge. 

Thomas: Modellflugzeuge! Da war ich zehn Jahre alt! 

Sonja: Ach, Vater. 

Thomas: Ich hab' gar nicht erwartet, ddss du hilfst. 

Sonja: Sieben Mark funfzig. 

Thomas: Papa wurde helfen. 

Sonja: Moment mal! Ich wollte dich auch anrufen, ich brau- 

che dringend eine Antwort. 
Hans: Sonja? Was war dds? 

Sonja: Ach, nichts, Vater. Das war Thomas, der ist gerade 

weggegdngen. 
Hans: Ach, wie schade. Ich wollte doch mit ihm sprechen, 

wegen der Susanne. 
Sonja: Ich bin sicher, dass er die Susanne nicht haben will, Va- 

ter. Ganz sicher. 
Hans: Ja. Das habe ich mir auch geddcht, Gut. Also, donn 

sehe ich eigentlich keinen Grund, das Bootshaus nicht 

zu verkaufen. 
Sonja: Du wirst verkaufen? Phantastisch! Dann spreche ich 

gleich morgen fruh mit dem Makler. 

Thomas: Hallo. Entschuldigt, ddss ich so spat komme. 

Andi: Und, wie ist es geldufen? 

Thomas: Nicht so toll. Meine Mutter will mir das Geld nicht lei- 

hen. Sie denkt, ich gebe zu schnell auf. 

Andi: Und deine Reaktion ist aufzugeben? 

Monika: Wir konnten doch versuchen, irgendwie Geld oufzu- 

bringen. 



Thomas: 



Kathrin: 
Thomas: 
Kathrin: 

Thomas: 
Kathrin: 
Thomas: 



Kathrin: 

Thomas: 

Andi: 

Monika: 

Thomas: 



Tja, siebentausend Mark? Das ist zu schwierig. Wir sind 
nur vier Leute. Wir haben keinen Pfennig. Wir haben 
keine Zeit. Und meine Mutter will das Bootshaus ver- 
kaufen. 

Dann willst du dds hier auch nicht? 
Kathrin! Was ist das? 

Im August ist eine Regatta auf der Elbe. Dds wdre toll 
gewesen. Schade ... 
Jd, schade! 
Ich geh'dann mal. 

Also, O.K. Danke, Kathrin. Warte mal. Nein, wartet mal. 
Hier, der Pokal. Mein GroBvater hat ihn gewonnen. Vor 
vielen Jahren. Mit meiner GroBmutter. Auf der Susanne. 
Auf meinem Boot. Nein, wir werden das Geld beschaf- 
fen. Und den Pokal gewinnen. 
Siebentausend Mark? 
Siebentausend Mark. 
Im August? 
In sechs Wochen? 
Ja, im August! In sechs Wochen! Fur GroBvater! 



F o I g e 3 



Thomas: Wo sind meine Schuhe? 

Sonja: Wo hast du sie denn hingetan? 

Thomas: WeiB ich doch nicht, Oder? 

Sonja: Nimm das fur mich mit, Thomas. 

Thomas: Da ist keine Briefmarke drauf. 

Sonja: Nein, bring ihn direkt zu Herrn Hoffmann. Ich ruf ihn an 

und sage ihm, dass du kommst, 

Thomas: Ich bin schon spat dran. 

Sonja: Ja, dann beeil dich besser. 

Monika: Und hast du schon 'ne gute Idee, woher das Geld 

kommt? 

Andi: Im Lotto gewinnen? 

Moniko: Wie wdr's mit Auto waschen? 

Andi: Wir brauchen siebentausend Mark. Das sind viele Au- 

tos. 

Moniko: Mit dem konnten wir onfangen. 

Andi: James Bond? 

Makler: Ja? 

Thomas: Von meiner Mutter. 

Makler: Ah, ja. Mein Gott, das ging aber schnell. 

Thomas: Ich bin auf den Radwegen gefdhren. Dds ist schneller 

als durch den Verkehr. 

Makler: Und wohin fdhrst du jetzt? 

Thomas: Zur Schule. 

Makler: Du heiGt doch Thomas, Oder? 

Thomos: Stimmt. 

Makler: Fdhrst du durch Altona? 

Thomas: Tschus. 

Makler: Tschus. 

Lehrer: Andi, what will you be doing this summer? 

Andi: Er ... I will playing football by FC St Pauli youth team. 

Lehrer: Listen, Andi, I will be playing football in FC St Pauli's 

youth team. 

Andi: I will be pldying football by St Pauli youth team. 

Lehrer: In St Pauli's youth team, Andi, du solltest weniger on 

FuBball und mehr an deine Hdusdufgaben denken. All 
right then, Monika. What will you be doing this sum- 
mer? 

Monika: I will be going sailing this summer. 

Lehrer: How interesting. Sailing where? 

Monika: Sailing on the River Elbe. 

Lehrer: O.K. Very good, Moniko. Thdt's a good example. Now, 

refer to the next chapter and answer the questions on 
where to stay. And Thomas, what about you? 

Thomas: Eh. 

Lehrer: 250 words on, 'What I will do this summer' pleose, in 

English, on my desk by next week. And don't be lote 
dgdin. 

Thomas: Sorry, Herr Zickler. 

Monika: Das ist 'ne Superidee. 

Andi: Besser als Auto waschen. 

Thomas: Der Makler gibt uns Arbeit. Und wir konnen Plakate 

aufhdngen. Kathrin! 

Kathrin: Hi. 



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Susanne 



L 



aller 



F i I m d i 

10 Folgen der 



alog 

Filmserie ' 



e 

Susanne" 



Susanne 



j 



Thomas: Was hdltst du von einem Fahrradkurier? Um Geld zu 

beschaffen? 
Kdthrin: Klar Egal was. Hauptsache Geld. 

Andi: Hast du ein Fahrrad? 

Kathrin: Aber ich kann's nicht machen. Fahrrad fahren trainiert 

die falschen Muskeln fur das Windsurfen. 
Monika: Wir mussen alle helfen. 

Kathrin: Ja, ja, naturlich. ... O.K. Ihr konnt meine Telefonnummer 

auf dem Plakat benutzen. 
Thomas: Echt? Hey, das ist toll, Oder? Danke, Kathrin, 

Andi: Frau Brendler. wir mochten bitte ein Plakat in ihrem La- 

den aufhangen. 
Thomas: Wir grunden einen Fahrradkurierdienst. 

Andi: Damit wollen wir die Susanne wieder aufs Wasser brin- 

gen. 
Sonja: Du hast also deine Meinung gedndert? Du mochtest 

dds Boot behalten? 
Thomas: Das will ich dir seit gestern sdgen. 

Sonja: Also, dds ist deine Sdche. Aber du musst fertig sein, 

wenn wir das Bootshaus verkaufen. GroBvater ist ein- 

verstanden. Wir verkaufen. 
Thomas: Wann habt ihr das besprochen? 

Sonja: Gestern Abend. Am Telefon. 

Thomas: Aber wir wollen im August die Regatta segeln. 

Sonja: Tut mir Leid. Wenn wir einen Kaufer gefunden haben, 

muss das Boot aus dem Bootshaus verschwinden. 
Thomas: Kannst du unser Plakat aufhangen? 

Sonja: Eine Karte im Fenster kostet zwei Mark pro Woche. 

Thomas: Mama! 

Sonja: Schon gut ... wenn es das Boot aus dem Bootshaus 

bringt. 

Moniko: Ich konnte hier oben ein bisschen Hilfe gebrauchen. 

Kathrin: Ich habe hier was zu tun. 

Moniko: Du siehst aber nicht so aus, als ob du drbeitest. 

Kathrin: OK, weiBt du, was wir brauchen? Kannst du vielleicht 

diese Liste schreiben? 
Monika: Nein. 

Kathrin: Dann schreibe ich die Liste, und du machst da oben 

we iter. 
Thomas: Gestern war hier eine Ratte. 

Andi: Echt, 'ne Ratte? 

Thomas: Ja, mit 'ner Sonnenbrille fur vierhundert Mark. 

Andi: Ich mag keine Ratten. Ich hasse sie. 

Thomas: Die schleichen sich von hinten an, und ddnn springen 

sie dir in den Nacken. 
Andi: Hast du mich ... 

Kathrin: Hallo. In Ihr Buro in St. Pauli? Ja, konnen wir machen. 

Die Adresse? OK. Wir sind in zehn Minuten da. 
Andi: Ja. ich fahr' los. 

Thomas: Hey, 



F o I g e 4 



Kathrin: 
Thomas: 
Monika: 

Thomas: 

Monika: 
Thomas: 
Monika: 
Thomas: 
Monika: 
Kathrin: 

Thomas: 

Sonja: 

Thomas: 

Sonja: 

Thomas: 

Sonja: 

Thomas: 

Sonja: 

Thomas: 

Sonja: 

58 



Thomas, wir haben einen neuen Job. 

Was mussen wir hier noch machen? 

'Ne ganze Menge. Aber es ist so schwer, nur nach 

dem Buch zu arbeiten. 

Vielleicht sollten wir meinen GroBvater besuchen. Der 

hat 'ne Menge alte Photos. 

Echt? Das wurde total helfen. 

Das Dumme ist nur, dass er in Zarentin wohnt. 

Das ist zu weit zum Radfahren. 

Ich frage mal meine Mutter. Vielleicht fdhrt sie uns hin. 

Das ware echt toll. 

Jetzt fahr endlich los! 

Mama, was gibt's zu essen? 

Geh sofort vom Sofa runter. 

Keine Angst, das meiste ist eh auf der Jeans. 
Geh sofort unter die Dusche. 

Ich bin total fertig. 

Ich bin auch total fertig. Manche Leute arbeiten den 
ganzenTag. 

Konnen wir am Wochenende GroBvater 
besuchen. Er muss uns was Ober das Boot erzahlen, 
Du kannst ihn anrufen. 
Ich muss aber die Fotos sehen. 
Ich hab' keine Zeit. AuBerdem haben wir ihn gerade 



besucht. Er will uns nicht immer sehen. 

Er will seine Ruhe. 
Thomas: Wieso, wir sind doch seine Familie. Wir sind alles, was er 

hat. 
Sonja: Geh unter die Dusche. 

Andi: He, wo ist dein Rad? 

Thomas: Kaputt. Ich muss es richtig reparieren. Ich kann viel- 
leicht ein paar Tage nicht mitarbeiten. 

Andi: Mist, ich schaffe es nicht alleine. 

Thomas: Ich muss mein Rad erst reparieren. 

Andi: Wir konnen uns meins teilen. 

Monika: Morgen. 

Thomas: Monika! 

Andi: Monika! 

Monika: Eine Fahrt vom Hafen zum Rathaus - dds sind funfund- 

zwanzig Mark. Bitte sehr. 

Andi: Das hier ist nicht die Buchhaltung. Das sind meine Ma- 

theaufgaben. 

Monika: Mathe? Das war doch fur gestern. 

Andi: Deshalb muss ich mich ja auch beeilen. 

Monika: Und wie Iduft's hier? 

Thomas: Fertig. 

Monika: Gut. Ich bin fix und fertig. Drei Jobs an einem Nachmit- 

tcg. 

Thomas: Ach, Mist! 

Monika: Was machst du denn? 

Thomas: Ich versteh's nicht. 

Monika: Ich glaube, du hast was vergessen. 

Kathrin: Wir haben keine Farbe mehr. 

Monika: Kein Problem. 

Thomas: Was brauchen wir noch? 

Kathrin: Ich hab' meine Liste. Die kann ich zur Bootshandlung 

mitnehmen. 

Monika: Konnen die auch liefern? 

Kathrin: Das geht schon in Ordnung. Ich kann mir bestimmt Pe- 

ters Auto leihen. 

Thomas: Peters Wagen. 

Hans: Dann woll'n wir mal sehen. Die sind alle von der Susan- 

ne. Da mussen auch welche von der Kabine dabei 
sein. Und den braucht ihr auch, wenn ihr den Pokal 
gewinnen wollt. 

Kathrin: Er ist wunderschon. 

Thomas: Danke, GroBvater. 

Hans: Segelst du duch, Kathrin? 

Kdthrin: Ja. Also, ich surfe. Windsurfen. 

Thomas: Kathrin ist Champion. Und sie kann uns helfen, die Su- 

sanne zu reparieren. 

Hans: Windsurfen, was ...? 

Kathrin: Wenn Sie mal nach Hamburg kommen, zeige ich Ih- 

nen, wie es geht. 

Hans: Ich komme nicht oft nach Hamburg. 

Thomas: Guck mal, Kathrin, die Susanne auf der Elbe. Wir gehen 

jetzt, GroBvater. 

Hans: Ja. Und gruBe deine Mutter, Thomas. 

Thomas: Mach' ich. Sie arbeitet wirklich viel. Sie wollte so gem 

kommen. 

Hans: Naturlich. 

Thomas: Der Garten sieht jetzt schon aus. 

Hans: Hier. Gib sie deiner Freundin. Junge Damen freuen sich 

immer uber Blumen. 

Thomas: Was? Eh, OK, Opa. Nur ... sie ist nicht meine Freundin. 

Thomas: Fur dich. Von GroBvater. 

Kathrin: Danke. 

Thomas: Und von mir. 

Monika: Thomas. 

Thomas: Hallo. 

Monika: Hallo. Ich habe ein paar Ideen fur die Susdnne. 

Thomas: Hm-hmm. 

Monika: Und ein pddr Fragen an deinen GroBvater. 

Thomas: So. 

Monika: Hast du mit deiner Mutter gesprochen? Wann kann sie 

uns fahren? 

Thomas: Ach ... 

Monika: Wie? 

Thomas: Kathrin hat mich gefahren, mit Peters Auto. 

Monika: Interessant. Und hast du ein paar Fotos mitgebracht? 



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Susanne 



L 



aller 



Filmd 

10 Folgen der 



i a I og e 

Filmserie "Susanne" 



Susanne 



Thomas: Jede Menge. Du kannst kommen und sie dir ansehen, 

wenn du willst. 

Andi: Er denkt einfach nicht nach. 

Monika: 1st schon gut. 

Andi: Kathrin interessiert sich uberhaupt nicht fur ihn. Sie hat 

einen Freund. 
Monika: Und er hat ein Auto. 

Andi: Mochtest du. dass ich mal mit ihm spreche? 

Monika: Danke, Andi. Mit Thomas werde ich allein fertig. 

1st das dein GroBvater? 
Thomas: Ja. Als er Jung war. 

Monika: Warum hat er aufgehort, die Susanne zu segeln? 

Thomas: Die Susanne war in Hamburg. Er war in Ostdeutsch- 

land. 
Monika: Du hast deinen GroBvater sehr gerne, ne? 

Thomas: Ja. Er hort mir zu. Er hat Zeit fur mich. 

Monika: Siehst du ihn oft? 

Thomas: Nicht oft genug. 

Monika: Hey. das sieht gut aus. Hat dein GroBvater einen Film- 

projektor? 
Thomas: Wir brauchen keinen. Wir Cberspielen das auf Video. 

Monika: Gute Idee. 

Sonja: Andi ist am Telefon. Du sollst einen Kurierjob machen. 

Es ist dringend. 



F o I g e 5 



Monika: Wie geht es ihm? 

Sonja: Ich weiB nicht. Der Arzt hat mich gebeten zu warten. Er 

muss jeden Augenblick hier sein. Er ist manchmal so ... 
dumm. Ich finde Krankenhduser deprimierend! Mich 
wundert gar nicht, dass er einen Unfall hatte. Er war to- 
tal ubermudet. Dauemd hat er gearbeitet - entweder 
an dem bidden Boot Oder auf dem bidden Fahrrad. 

Monika: Ich habe auch an dem Boot gearbeitet. Ich bin nicht 

blod. 

Sonja: Nein. Du weiBt, dass Thomas nicht genug Geld hat, um 

das Boot zu reparieren. 

Monika: Er mochte das Boot fur seinen GroBvater reparieren. 

Sonja: Er ist seinem GroBvater nicht sehr nahe. 

Monika: Er spricht sehr viel uber ihn. 

Sonja: So? Wenn er dir so viel erzdhlt, musst du eine gute 

Freundin von ihm sein. 

Monika: Ich weiB nicht. 

Sonja: Thomas! Komm, wir gehen nach Hause. Danke. 

Thomas: Mama! 

Sonja: Nach oben. 

Thomas: Ich muss sofort zum Bootshaus gehen. Wir haben viel 

zu tun. 
Sonja: Thomas, du bleibst hier. Keine Boote. Keine Diskussio- 

nen. Nach oben. 

Andi: Du lebst also noch! 

Monika: Schon, dass du wieder da bist. 

Thomas: Das mit deinem Fahrrad tut mir wirkiich Leid. 

Monika: Was hat dein Vater gesagt? 

Andi: Frag lieber nicht! 

Thomas: Ich besorge das Geld fur ein neues, Andi. 

Andi: Woher willst du denn funfhundert Mark nehmen! 

Monika: Funfhundert Mark? So viel Geld haben wir doch gar 

nicht. 
Thomas: Ich krieg' das Geld schon. Wenn ihr meint, dann kon- 

nen wir die Susanne eben nicht reparieren. 
Monika: Vielleicht gibt es noch irgendeinen anderen Weg. 

Thomas: Nein. wir mussen anfangen, das Bootshaus auszurau- 

men. Bis spdter. 

Monika: Wir konnen doch jetzt nicht einfach aufhoren. 

Andi: Was konnen wir denn sonst tun? 

Monika: Kein James Bond. 

Andi: Vielleicht ist er auf geheimer Mission! 

Kathrin: Hi. 

Andi: Hallo. 

Monika: Hallo, 

Andi: Will deine Mutter nicht irgendwas davon haben? 

Thomas: Willst du? ... Hier. Nimm das. Es ist das Kuriergeld. 

Andi: Danke. 

Thomas: Es ist nicht genug, aber ich gebe dir jede Woche was 



Andi: 
Monika: 
Thomas: 
Monika: 

Kathrin: 

Monika: 

Kathrin: 

Andi: 

Andi/Monika: 

Andi: 

Thomas: 

Kathrin: 

Monika: 
Thomas: 
Andi: 

Monika: 
Thomas: 
Monika: 
Andi: 

Monika 
Thomas: 
Monika: 

Kathrin: 

Thomas: 

Monika: 
Andi: 
Thomas: 
Kathrin: 

Monika: 
Thomas: 

Kathrin: 

Monika: 

Kathrin: 

Andi: 

Thomas: 

Monika: 

Andi: 

Thomas: 

Andi: 

Kathrin: 

Monika: 
Kathrin: 



Thomas: 



zuruck 

Danke. 

Du schmeiBt das doch nicht alles weg? 

Meine Mutter will es jedenfalls nicht. 

Leute bezahlen Geld fur sowas. 

Ich kann da nicht reingehen. 

Warum nicht? 

Da ist Peters Auto. Wir hatten Streit. 

Das ist toll. Das ist wie in einem Film. 

Wie in einem James-Bond-Film! 

Was meint ihr, was er gekauft hat? 

'ne neue Sonnenbrille! 

Wahrscheinlich irgendwas fur sein Boot. Dafur gibt er 

immer Geld aus. 

Vielleicht mochte er ja was fur die Susanne ausgeben. 

Guck dir mal die Preise an. 

Wow! Dann kannst du mir auch ein besseres Fahrrad 

kaufen. 

Kommt, wir gehen. 

Guck dir mal diese Preise an. 

Ja, aber wir kriegen nur ein Viertel davon. 

Der Laden kostet ja auch was. 

Genau. Und wir haben unseren eigenen Laden. 

Im Bootshaus? 

Es liegt zentral. Es ist sauber. Und wir haben viele Sa- 

chen zu verkaufen. 

Aber wer will denn die alten Klamotten von Thomas' 

Mutter kaufen? 

Nicht Klamotten. Wir nennen es ... Antiquitdten. O.K. Ein 

Plattenspieler, wieviel? 

Zwanzig Mark. 
Zwanzig Mark, O.K. 
Er hat keine Nadel. 

Wer bezahlt denn zwanzig Mark fur einen Plattenspie- 
ler ohne Nadel? 
OK,zehn! 

Zehn, O.K. Ein wunderschoner Hut. O.K. Ein wunder- 
schoner Lampenschirm. 
Zwanzig Pfennig. 

Nein, zehn Mark. Die 70er Jahre sind wieder in Mode. 
Was weiBt du denn schon? 
Halt. Monika hat recht.Zehn Mark. 
Na also, jetzt geht's los. Platten. 
Wie teuer? Eine, zwei Mark das Stuck. 
Hey! Rock'n'Roll! 

Die sind in einem ziemlich guten Zustand, wenn man 
bedenkt, wie alt die sind. 

Hier steht was drauf. Tony Sheridan and the Beat Bro- 
thers. 

Eine Mark, zwei Mark. Das ist die reinste Zeitverschwen- 
dung. 

Willst du nicht helfen, Andis Fahrrad zu bezahlen? 
Ich bin gekommen, um an der Susanne zu arbeiten, 
nicht, um Kaufladen zu spielen. Wenn das Geld nur fOr 
das Fahrrad ist, was soil ich dann hier? 
Kathrin. 



F o I g e 6 



Andi: Riesen-Ausverkauf! Moderne Antiquitdten! 

Thomas: Kommt zum Bootshaus! Morgen um zehn Uhr dreiSig. 

Monika: Billige Sachen fur jeden! 

Thomas: Moderne Antiquitdten! Riesen-Ausverkauf! Kommt zum 

Bootshaus morgen. 
Andi: Antiquitdten! Antiquitdten! Mochten Sie Antiquitdten 

kaufen? 

Thomas: Kann ich dich mal was fragen? 

Monika: Was? Billige Sachen fur jeden! 

Thomas: Ich habe ein Problem mit einem Mddchen. 

Monika: Ja? 

Thomas: Ich mag sie wirkiich sehr. Aber ich weiB nicht, wie ich 

es ihr sagen soil. 
Monika: Und wer ist dieses Mddchen? 

Thomas: Sie ist toll. Und sie hat mir sehr geholfen, 

Monika: Geholfen? Vielleicht, weil sie dich auch mag. 

Thomas: Ich glaube schon. Nur ... ich glaube, sie hat einen 

Freund. 



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59 



Susanne 



L 



Filmd 

aller 10 Folgen der 



i a log 

Filmserie ' 



e 

Susanne" 



Susanne 



j 



Monika: 
Thomas: 

Andi: 

Lehrer: 
Thomas: 

Lehrer: 

Thomas: 

Lehrer: 

Thomas: 
Lehrer: 



Monika: 
Thomas: 
Andi: 

Thomas: 
Kathrin: 
Thomas: 
Kathrin: 
Thomas: 

Kathrin: 
Peter: 

Kathrin: 

Sonja: 

Hans: 

Sonja: 

Hans: 

Sonja: 

Hans: 

Sonja: 

Hans: 
Sonja: 

Hans: 
Sonja: 



Andi: 



Mann: 

Thomas: 

Mann: 

Thomas: 

Mann: 

Kathrin: 

Andi: 

Sonja: 

Andi: 

Sonja: 

Thomas: 

Sonja: 

Thomas 

60 



Kathrin? Ich kann dir nicht helfen, Thomas. Nicht mit 

Kathrin. 

Kommt zum Bootshaus! Morgen zehn Uhr dreiSig. An- 

tiquitdten! 

Mochten Sie nicht ein paar Antiquitdten kaufen, Herr 

Zickler? 

Warum? 

Ich brauche Geld. Ich habe Andis Fahrrad kaputtge- 

fahren. Er braucht ein neues. 

Und wie geht es dir jetzt? 

Bin wieder topfit. 

Verstehe. Kannst du mir sagen, warum du dann dei- 

nen Aufsatz nicht geschrieben hast, Thomas? 

Oh. 

Du musst einiges nachholen. Wenn du dich nicht mehr 

ins Zeug legst, muss ich mal mit deiner Mutter spre- 

chen. Und du, Andi, machst deine Matheaufgaben 

entweder zu spat oder gar nicht. Ich will diese Woche 

noch mit deinem Vater sprechen. 

Herr Zickler war echt unfair, 
Und was sagt dein Vater dazu? 
Keine Ahnung. Ich hoffe, er Idsst mich weiter trainieren. 
Bald sind die ersten Spiele. 
Kathrin! Hallo, 
Hallo. 

Du hast dein Handy im Bootshaus vergessen. 
Stimmt. Danke. 

Wir haben einen Verkauf organisiert, ndchsten Sams- 
tag. Kommst du? 
Mal sehen. 

Kathrin! Komm schon! Schule ist aus. Du kannst die Kin- 
der jetzt allein lassen! 

Peter, ich rede, mit wem ich will. Danke fur die Einla- 
dung, Thomas. Bis morgen dann. 

Herr Hoffmann sagt, der Verkauf des Bootshauses ist in 

zwei Wochen perfekt. 

Ich hore, Thomas hat sich in den Kopf gesetzt, mit der 

Susanne die Regatta zu segeln. 

Vater, wurdest du die Susanne bitte vergessen. Thomas 

kann sich das Boot nicht leisten, Schluss aus. 

Kann es sich nicht leisten? Ich denke, er hat kein Inter- 

esse mehr. 

Die Reparatur kostet siebentausend Mark. So viel Geld 

hat Thomas nicht, 

Geht in Ordnung. Ich kann ihm meinen Teil des Geldes 

geben. Dann kann er das Boot finanzieren. 

Vater, du kannst nicht so viel Geld in ein altes Boot in- 

vestieren. 

Warum denn nicht? 

Das Geschdft geht nicht sehr gut. Ich brauche dein 

Geld. 

Ich denke an Thomas. 

Ich denke auch an Thomas. Was glaubst du, warum 

ich Tag und Nacht im Laden stehe? Er ist alles fur 

mich. Sein Vater ist nicht mehr da. Ich muss ihn versor- 

gen. Ich brauche das Geld. 

Antiquitdten! Antiquitdten! Mochten Sie Antiquitdten 
kaufen? Antiquitdten . . . Riesen-Ausverkauf! Bitte sehr. 
Antiquitdten. Riesen-Ausverkauf! Bitte kaufen Sie, kau- 
fen Sie ... Nein, nein, ach was. Ah, hier, Antiquitdten. 
Eh, was kostet dieser Kompass? 
Der ist nicht zu verkaufen. 

Aber auf dem Werbezettel steht, ihr verkauft Antiquitd- 
ten. 

Moderne Antiquitdten. 
Das meiste hier ist doch Schrott. 
Ich hab' dir ja schon vor Tagen gesagt, dass das nicht 
funktioniert. 
Hallo, Frau Brendler. 
Na, wie Iduft es? 
Nicht so gut. 

Andi sagt, ihr verkauft nicht viel. 
Och, es geht. 

Ich brauche ein sauberes Bootshaus. In zwei Wochen 
muss alles weg sein, ob ihr verkauft oder nicht. 
Zwei Wochen. In zwei Wochen ist die Regatta. 



Frau: Was kostet diese hier? 

Monika: Alle Platten kosten eine Mark. Ich kann sie fur Sie spie- 

len, wenn Sie wollen. 

Frau: Nein! 

Mann: Ich mochte diese hier, bitte. 

Frau: Entschuldigen Sie bitte, ich wollte diese Platte gerade 

bezahlen. 

Mann: Zu spat. Ich nehme sie. Hier. eine Mark. 

Frau: Warte. Ich gebe dir zehn! 

Mann: Funfzig Mark! 

Frau: Hundert! 

Mann: Zweihundert! Nein, funfhundert! 

Frau: Ich habe sie zuerst gesehen. 

Mann: Haben Sie nicht! Ich habe sie zuerst gesehen. Ich zah- 

le tausend Mark. 

Andi: Fur eine alte Platte? Monika, nimm das Geld! 

Sonja: Funftausend! 

Thomas: Mama! 

Monika: Eh! 

Sonja: Die Platte kostet funftausend Mark. Wer zahlt diesen 

Preis? 

Frau: Ja, ich muss die Platte haben. Die erste Aufnahme, 

und von den Beatles signiert. Ich zahle funftausend 
Mark. 

Sonja: Dein Vater hat sie 1962 gesehen und sie gebeten, die 

Platte zu signieren. Die Beatles haben oft hier in Ham- 
burg gespielt, bevor sie beruhmt wurden. 

Andi: In Hamburg? 

Sonja: Ja, im Star Club in St. Pauli. Da hab' ich deinen Vater 

kennengelernt - zehn Jahre spdter. Und zur Verlobung 

gab er mir diese Platte, von den Beatles signiert. 
Thomas: Du bist genau wie GroBvater mit deinen Erinnerungen. 

Kathrin: Ah, jetzt seh' ich's ... das ist John, George, Paul und ... 

das ist nicht Ringo. 
Sonja: Das ist Peter. Der war Schlagzeuger. Vor Ringo. Pete 

Best. 
Thomas: Und warum hast du die Platte hier verstaut? Wegen ... 

Papa? 
Sonja: Na ja. Als ich alter wurde, habe ich eine Menge Sa- 

chen hier im Bootshaus untergebracht. Man vergisst 

viele Dinge. 
Frau: Ich habe das Geld in bar. Funftausend Mark. 

Sonja: Danke. 

Frau: Danke. 

Thomas: Also los. Wir haben eine Menge zu tun. 

Monika: Ich mag dein neues Fahrrad. 

Andi: Es ist gut, ne? 

Monika: Hier. 

Thomas: So. Das war's. 

Andi: Thomds, dds ist erst die erste Schicht. Was ist mit der 

zweiten? 
Thomas: Da verlasse ich mich ganz auf dich, Andi. 

Monika: Und die Kabine mussen wir auch noch renovieren. 

Thomas: O.K. Dann war's dds eben noch nicht ganz. Aber wir 

sind ganz nah dran. Und wenn wir alle vier hart arbei- 

ten, konnen wir es schaffen. 
Andi: Papa? 

Andis Vater: Das ist also das Bootshaus? 

Andi: Ja, Thomas kennst du ja. Das sind Monika und Kathrin. 

Monika: Tag, 

Kathrin: Hallo. 

Andi: Und Susanne. Das ist das Boot. 

Andis Vater: Gute Nachrichten, mein Sohn. Vom FC St. Pauli, Du 

spielst bei der Vorauswahl fur die Jugendmannschaft, 

in zwei Wochen, 
Andi: Supertoll! 

Thomas: Gratuliere, Andi! 

Andis Vater: In zwei Wochen. Also, pack deine Sachen. Das ist dein 

letzter Abend mit dem Boot. 
Andi: Was? 

Thomas: Was? 

Andis Vater: Ich war in deiner Schule. Dein Lehrer sagt, du arbeitest 

nicht genug. Du arbeitest zu viel an dem Boot und zu 

wenig in der Schule. Du kannst nicht alles tun, 
Andi: Aber ich hab' es Thomas versprochen. 

Andis Vater: Und du hast mir versprochen, ddss du alles tust, um in 

der Jugendmannschaft fur den FC St. Pauli zu spielen. 



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Susanne 



F i I m d i 

aller 10 Folgen der 



a I og e 

Filmserie "Susanne" 



Susanne 



j 



Alles kannst du nicht machen, mein Sohn, 

Aber Herr Kaner, wir brauchen Andi. Wir mussen das 

Boot ndchste Woche fertig haben. 

Tut mir Leid. Andi muss fur die Vorauswahl trainieren. 

Tut mir echt Leid. 

Danke. Alter, fur deine Hilfe. Und was machen wir jetzt? 



Thomas: 

Andis Vater: 

Andi: 

Thomas: 

F o I g e 7 

Sonja: Nichts fur mich? 

Thomas: Nein, beide fur mich. 

Hi, Andi. 

Andi: Hi. 

Thomas: Was hat dein Vater gesagt? 

Andi: Nach den Auswahlspielen darf ich wieder ins Boots- 

haus kommen. 
Thomas: Das ist nach der Regatta. 

Andi: Ich weiS. 

Thomas: Ich weiS nicht, ob wir die Susanne ohne dich flott ma- 

chen konnen. 
Andi: Papa hat immer zu mir gesagt, ich soil eine Sache 

hundertprozentig machen, Jetzt, wo ich die Susanne 

hundertprozentig machen will, Idsst er mich nicht. 
Thomas: Ich wunschte. ich hdtte deinen Vater. Dein Vater will 

wenigstens dein Bestes. Dein Vater spielt mit dir FuBball 

und trainiert mit dir. 
Monika: Hi. 

Thomas: Hallo. 

Andi: Hallo. 

Thomas: Mein Vater schickt mir nur Geld. 

Andi: Wieviel? Hundert Dollar! Guck mail 

Monika: Sehr schon. 

Thomas: Das ist nicht der Punkt! Geld schicken ist einfach. Ich 

bin meinem Vater egal! 
Monika: Du hast deine Mutter. 

Thomas: Meine Mutter hat keine Zeit fur mich. Sie kummert sich 

nur um ihren Laden. 
Monika: Thomas, sei nicht so egoistisch. Andi darf nicht mehr 

zum Boot kommen, nicht du. Schieb das mal 'n bis- 

schen hoher. 

Thomas: Sag es nicht. 

Monika: Sag was nicht? 

Thomas: Andi kann das aber besser.' 

Monika: Tut mir Leid. 

Kathnn: Wir sollten feiern. 

Monika: Was? 

Kathrin: Wir sind fast fertig fur die Regatta. Wir sollten eine Party 

feiern! 
Thomas: Das ware schon, aber ... wir haben nur eine kleine 

Wohnung. 
Kathrin: Wir brauchen keine Wohnung. Guck! Hier im Boots- 

haus. Das ist doch perfekt. 

Monika: Eine 60er-Jahre-Party! 

Andi: Toll. 

Monika: Jeder hat die Geschichte mit unserer Beatles-Platte 

gehort. Mit dem Geld fur die Eintrittskarten bringen wir 

die Susanne dann auf die Elbe. 
Andi: Ich kann nicht kommen. 

Thomas: Michael, Matthias ist der DJ, Der hat die beste Musik. 

Monika: Thomas. Thomas, Andi kommt nicht. 

Andi: Ich glaub' nicht, dass mein Vater das erlaubt. 

Thomas: Du musst kommen! 

Monika: Die Party ist nur gut, wenn du dabei bist. 

Thomas: Andi sollte beides durfen: FuBball spielen und zur Party 

kommen. 
Sonja: Ja, aber Andi hat so hart fur sein FuBballspiel gearbei- 

tet. 
Thomas: Ach, fur sein FuBballspiel! 

Sonja: Thomas, ich streite mich nicht mit dir. 

Thomas: Meinst du nicht, wir haben genauso hart im Bootshaus 

gearbeitet? 
Kathrin: Dieses Teil muss man sehr ordentlich polieren. 

Monika: Ich habe das schon mal gemacht. Ich war mit meinen 

Eltern segeln. 
Kathrin: Ja, aber das hier ist kein Spiel. 

Thomas: Fertig? 

Monika: Wohin geht ihr? 



Thomas: Zum Bootsbedarf. 

Monika: Konnt ihr nicht anrufen? 

Kathrin: Nee, wir mussen die Farben selbst sehen. 

Monika: Also, dann beeilt euch. Wir haben immer noch viel zu 

tun ohne Andi. 

Sonja: Das macht sechs Mark neunzig, bitte. 

Andis Vater: Bitte schon. 

Sonja: Danke. Sie sind doch Herr Kaner, Oder? 

Andis Vater: Das ist richtig, ja. 

Sonja: Ich bin Frau Brendler, Thomds' Mutter. 

Andis Vater: Ach so, ja. Also, das ist aber nett, Sie einmal kennenzu- 
lernen. 

Sonja: Ich hore, Andi hat sehr viel Erfolg mit seinem FuBball. 

Andis Vater: Ja, vielen Dank. 

Sonja: Sie sind sicher sehr stolz. 

Andis Vater: Na ja, er ist ja noch nicht im Team. Er muss noch viel 
trainieren, bis er es schafft. Ich hoffe, hier ist ein Bericht 
uber die St.-Pauli-Jugendmannschaft drin. 

Sonja: Ach, ubrigens, wissen Sie, was ich neulich gehort ha- 

be? Die Topsportler haben immer einen Tag vorher 
frei, bevor sie spielen. 

Andis Vater: Was? 

Thomas: Verstehst du dich noch gut mit Peter? 

Kathrin: Warum fragst du? 

Thomas: Ich habe gesehen, wie ihr euch gestritten habt. An 

dem Tag, als ich Andis Fahrrad kaputtgefahren habe. 
Kathrin: Menschen streiten sich. Das ist normal. 

Monika: Au! Mist! 

Thomas: Bist du immer noch mit ihm ... magst du ihn immer 

noch? 

Kathrin: Naturlich mag ich ihn. 

Thomas: Seht ihr euch oft? 

Kathrin: Wir sehen uns hier. Das ist Peters Boot. Komm. 

Thomas: Macht ihm das nichts? 

Kathrin: Er weiS es ja nicht. ... O.K. Thomas. Komm hierher. Du 

kannst steuern. ... So schwer ist es nicht. Guck. 

Thomas: Und jetzt? 

Kathrin: Siehst du die Boje dahinten? Dahinten. 

Thomas: Jetzt sehe ich sie. 

Kathrin: Dorthin musst du steuern. 

Thomas: Kathrin! Wir sind fast an der Boje. Was mach' ich jetzt? 

Kathrin: Ich ubernehme das Steuer. 

Thomas: Ich muss dir etwas sagen. 

Kathrin: Ja? 

Thomas: Danke fur diesen Abend, 

Kathrin: Du musst Peter danken. 

Thomas: Danke, Peter. 

Kathrin: Und ich muss dir was sagen. 

Thomas: SchieS los. 

Kathrin: Klar zur Halse! ... O.K. Jetzt! ...Hallo. 

Monika: Aah! 

Kathrin: Hey, Vorsicht, was machst du denn? 

Thomas: Was ist denn mit dir passiert? 

Monika: Ich hab' mich geschnitten. Ist nicht so schlimm. 

Thomas: Musst du damit nicht zum Arzt? 

Monika: Geht nicht. Nicht bevor die Susanne fertig ist. 

Thomas: Du hast toll gearbeitet. Danke. 

Monika: Und was ist mit euch passiert? Ihr wart stundenlang 

weg. 

Thomas: Wir waren segeln. 

Monika: Segeln!? 

Kathrin: Auf Peters Boot. Thomas braucht Training. 

Monika: Und ich? 

Kathrin: Was heiBt 'und ich?' 

Monika: Ich habe gearbeitet wie eine Sklavin! 

Thomas: Ich habe mich am Kopf verletzt, 

Monika: Ich will auch gem segeln. 

Kathrin: Komm, reg dich nicht auf, Monika. 

Thomas: Es hat SpaB gemacht. 

Monika: Das war's! 

Thomas: Monika! 

Kathrin: Warte. Sie ist jetzt sauer, aber sie wird wieder vernunf- 

tig. 

Thomas: Aber wir schaffen es nicht ohne Monika. Wir brauchen 

sie. 

Kathrin: Wir schaffen es. 



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61 



Susanne 



L 



Filmd 

aller 10 Folgen der 



i a I o g e 

Filmserie "Susanne" 



Susanne 



Thomas: 



Kathrin: 
Thomas: 



Nur wenn wir Tag und Nacht arbeiten. Das Segel, der 

Lack. Ich fange mit dem Lack an. Und du? 

Tut mir Leid, ich muss gehen. Habe noch viel zu tun. 

Kathrin! 



F o I g e 8 



Monika: 
Andi: 



Monika: 
Andi: 



Monika: 
Andi: 

Monika: 

Peter: 

Monika: 

Peter: 

Monika: 

Peter: 

Monika: 

Sonja: 
Thomas: 
Sonja: 
Thomas: 

Sonja: 
Thomas: 

Sonja: 



Thomas: 
Sonja: 



Thomas: 

Sonja 
Thomas: 

Kathrin: 
Thomas: 
Kathrin: 
Thomas: 
Kathrin: 
Thomas: 
Peter: 

Kathrin: 
Peter: 
Thomas: 
Peter: 

Thomas: 
Peter: 

Thomas: 
Peter: 

Thomas: 
Peter: 

Kathrin 

Thomas: 

Peter: 

Thomas: 

Monika: 

Thomas: 

Andi: 

62 



Tor! Hey, super! 

Jetzt muss ich das nur noch mit Torwart drin schaffen. 
In drei Tagen ist die Vorauswahl. Am Morgen nach Tho- 
mas' Party. 
Nervos? 

Na klar bin ich nervos. Das Spiel ist echt wichtig. Tho- 
mas hat echt Nerven, nachdem er dich so schlecht 
behandelt hat. 

Es ist nicht Thomas. Sie ist das. Sie ist das Problem. 
Du kannst nichts dagegen machen. 

Peter? 

Ja? 

Wartest du auf Kathrin? 

Ja.Warum? 

Ach, nichts. Ich wusste nicht, dass ihr immer noch zu- 

sammen seid. 

Was? Klar sind wir noch zusammen. Was soil das ei- 

gentlich? 

Wusstest du, dass Kathrin und Thomas mit deinem Boot 

segeln waren? 

Thomas? Thomas? WeiBt du, wie spat es ist? 
Nein, ich ... ich musste die Susanne fertig machen. 
Aber doch nicht allein? 

Doch, Monika hat vor ein paar Tagen aufgehort. Mei- 
ne Schuld - ich war nicht sehr nett zu ihr. 
Kannst du dich nicht entschuldigen? 
Ich weiB nicht. Andi und Monika haben so hart gear- 
beitet ... Und die Party wird ohne sie ein Flop. 
Ich glaube, ich bin ein schlechtes Vorbild. Ich habe so 
viel fur das Geschdft gearbeitet und hatte nie Zeit fur 
dich. 
Stimmt. 

Aber das wird sich dndern. Wenn das Bootshaus ver- 
kauft ist, ist das Geschaft nicht mehr so ein groBes Pro- 
blem. 

Das Bootshaus ist so toll. Musst du es wirklich verkau- 
fen? 

Ja, tut mir sehr Leid. Aber wir sehen mal, wieviel es ko- 
stet, die Susanne in den Jachthafen zu legen. 
Das ist wirklich teuer. Mama. Absolut ausgeschlossen. 
Na. 

Na. 

Sie sieht toll aus, ne? 
Super, 

Glaubst du, dass wir gewinnen? 
Ich bin immer auf der Seite des Gewinners, Thomas. 
Klasse. Das ist Klasse. 

Das ist also das Wrack, an dem du gearbeitet hast. Ka- 
thrin. 

Die Susanne! Ist sie nicht wunderschon? 
Ganz nett. fur ein Museum vielleicht. 
Sie ist ganz sicher kein Wrack. 

Ich wette, sie hat seit funfzig Jahren kein Wasser gese- 
hen. 

Wir haben sie repariert, 

Ein Boot kann jeder bauen. Kannst du es segeln, Tho- 
mas? Kannst du um die Wette segeln? 
Naturlich. Mit etwas Training. 

Ich hore. du hottest schon dein erstes Training. Stimm- 
t's, Thomas? 
Ja. Mit Kathrin. 

Dann lass uns doch mal sehen, wie gut ihr seid, du und 
dein tolles Boot. Lass uns um die Wette segeln. 
Phantastisch! Ein Wettsegeln! 
Jederzeit. 

Dann am Sonntag. Vor der Regatta. 
Ich bin da. 
Thomas. 

Monika! Andi! Ich hatte nie gedacht, dass ihr kommt. 
Bedank dich bei deiner Mutter. 



Thomas: 

Andi: 

Monika: 

Thomas: 

Monika: 

Thomas: 

Andi: 

Thomas: 

Andi/Monika 
Andi: 
Monika: 
Andi: 

Monika: 

Andi: 

Monika: 

Andi: 

Monika 

Thomas: 

Peter: 

Thomas: 

Kathrin: 

Peter: 

Thomas: 
Kathrin: 
Thomas: 



Bei meiner Mutter? 

Sie hat mit meinem Vater gesprochen. 

Und sie hat mit mir gesprochen. 

Ich bin so froh, dass ihr hier seid. 

Die Susanne sieht wirklich toll aus. 

Dank eurer Arbeit. Und wie geht's beim FuBball? 

Die Vorauswahl ist morgen. Ich kann also heute nicht 

lange bleiben. 

Toll! Nein, ich meine, dann konnt ihr beide am Sonntag 

zu der Regdtta kommen. Ihr kommt doch, Oder? 

James Bond! 

Na, amusierst du dich? 

Ja. 

Du kannst ruhig ehrlich sein. Ich weiB, dass du lieber 

mit Thomas tanzen wurdest. 

Tut mir Leid. 

Er ist verruckt. Du bist echt Klasse. Monika. 

Das kannst du ihm sagen. 

Hab' ich. Er hort einfach nicht zu. 

Typisch Thomas. 

Oh. 

Ja? 

Ich muss Kathrin etwas sagen. 

Hier bin ich. 

Morgen beim Wettsegeln kannst du sagen, was du zu 

sagen hast. 

Es ist wegen dem Wettsegeln ... 

Was ist los, Thomas? 

Also, ich ... ich wollte nur sagen, dass ich am Sonntag 

nicht ohne Monika und Andi kommen kann. Es ist mir 

egal, ob wir gewinnen. Mir ist nur wichtig, dass sie da 

sind. Auf der Susanne. 

Das ist deine Sache, Thomas. 

Wie bitte? 

Peter hat mich gebeten, mit ihm zu segeln. Und ich 

habe ja gesagt. Du kannst machen, was du wiilst, 

Und das Wettsegeln? 

Sonntag, um zwolf. 

Ich bin immer auf der Seite des Gewinners, Thomas. 



Kathrin: 
Thomas: 
Kathrin: 

Thomas: 

Peter: 

Kathrin: 

F o I g e 9 

Hoffmann: Ich hatte gehofft, dass Sie beide heute unterschreiben 
konnen. 

Sonja: Das geht nicht, tut mir Leid. Wie war's mit morgen? 

Hoffmann: Aber morgen ist Sonntag. 

Sonja: Mein Vater kommt morgen nach Hamburg. Wir kon- 
nen uns um zehn Uhr am Bootshaus treffen. 

Hoffmann: Und Sie sind sicher, dass Ihr Vater kommen kann? 

Sonja: Ja, absolut sicher. 

Andi: Also, das ist's, Leute. Der Moment der Wahrheit, 

Thomas: Du meinst, ob die Susanne den Pokal gewinnt? 

Andi: Nein, ich meine, ob die Susanne uberhaupt schwimmt, 

Thomas: Klar schwimmt sie! Sie schwimmt doch, oder? 

Peter: Um zwolf. Bei der Insel. 

Monika: Wettsegeln? 

Andi: Was denn fOr 'n Wettsegeln? 

Monika: Du wilist mit Peter wettsegeln? 

Andi: Peter, der Segelchampion! Und Kathrin! 

Thomas: Also, jetzt konnen wir nicht mehr zuruck. 

Andi: Wir?! 

Thomas: Ihr kommt doch, Oder? 

Andi: Ich bin nicht zu bremsen! 

Thomas: Sieht echt gut aus! 

Monika: Also, los dann. Oder wir kommen morgen nicht aus 
dem Bett. 

Hans: Sonja! Was machst du denn hier? 

Sonja: Ist alles in Ordnung? 

Kathrin: Danke. 

Andi: Viel Gluck! 

Peter: Danke. 

Monika: Wo steckt er nur? 

Sonja: Komm, deinen Mantel wirst du brauchen. 

Hans: Wenn du mich angerufen hottest, ware ich jetzt fertig. 

Sonja: Aber dann ware es keine Uberraschung. 

Andi: Thomas. Thomas. Thomas. WeiBt du eigentlich, wie spat 
es ist? 

Thomas: Ich weiB nicht, wo Mama ist. Sie sollte mich wecken. 

Hans: Deine Mutter hat diesen Ort geliebt. wir haben Stun- 



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Susanne 



F i I m d i a I o g e 

aller 10 Folgen der Filmserie "Susanne" 



Susanne 



den hier verbracht - wir zwei ganz allein. Wir haben 
geschrubbt, lackiert und poliert, bis die Susanne ge- 
gldnzt hat. Sie hat hart gearbeitet, deine Mutter. 

Sonja: Thomas ist genau wie sie. 

Thomas: Monika, es tut mir so Leid. Aber es ist nicht meine 

Schuid. 

Monika: Dafur haben wir jetzt keine Zeit. Kathrin und Peter sind 

schon losgesegelt. Wir mussen aufbrechen. Der Wind 
kommt von Nordwesten. Wir mussen nah am Ufer blei- 
ben. Andi, du mdchst dds Boot los. Ich ubernehme dds 
Steuer. 

Thomos: Ich wusste gar nicht, dass du so viel vom Segeln weiSt. 

Moniko: Es gibt eine gdnze Menge, dds du noch nicht von mir 

weiSt, Thomas. 

Thomas: Aye, aye, Cdptdin. Der Komposs! 

Monika: Was? 

Thomas: Wir haben GroSvaters Kompass vergessen, Der ist 

noch im Bootshaus. 

Monika: Wir brauchen keinen Kompass fur das Wettsegeln. 

Thomas: Wir brauchen ihn fur die Jury. 

Andi: Wo ist er? 

Thomas: Er ist in der Kiste dn der Treppe. 

Andi: In der Kiste an der Treppe. 

Thomos: Aber wenn du jetzt gehst, verpasst du das Rennen. 

Das kann ich doch nicht machen. 

Andi: Wenn ich nicht gehe, hast du keinen Kompass fur die 

Regattd. AuBerdem kommt ihr ouch ohne mich klar. 
Viel Gluck. 

Monika: Danke, Andi. 

Hans: Was sagt Thomas denn, dass wir das Bootshaus ver- 

kaufen? 

Sonja: Er ist traurig. Er wurde es gerne behalten. 

Hans: Gibt es denn keine andere Moglichkeit, Geld in dein 

Geschdft zu investieren? Dann unterschreiben wir 
wohl besser die wichtigen Papiere von Herrn Hoff- 
mann. 

Monika: Da ist Peters Boot. 

Sonja: Hier. Und hier unten. 

Andi: Hallo! Entschuldigung, ich muss nur den Kompass ho- 

len. 

Peter: Da kommen die Wochenendsegler. 

Kathrin: Bravo! 

Thomas: Viel Gluck! 

Kathrin: Wir brauchen kein Gluck. 

Hans: Ja, der ist sehr wichtig. Thomas sollte ihn auf der Susan- 

ne haben. Die Jury findet solche Dinge wichtig. 

Sonja: Schade um die Uberraschung. Ich wollte meinen Vater 

zur Regatta bringen. ddmit er Thomas auf der Susanne 
sehen kann. 

Andi: Toll! Nur ...Thomos ist jetzt nicht bei der Regatta. Er ist 

auf der Elbe. 

Sonja: Auf der Elbe? Was um Himmels willen macht Thomas 

auf der Elbe? Zwischen all den groBen Schiffen? 

Andi: Ein Wettsegeln. 

Sonja: Ein Wettsegeln? 

Hans: Ein Wettsegeln. Wo muss ich unterschreiben, Mensch? 

Ein Wettsegeln! 

F o I g e 10 

Hans: Ha! Ich weiB, wo wir sind. Da wo deine Mutter und ich 

immer gesegelt haben. 

Sonja: Ja, ich weiB, ich habe euch gesehen. 

Hans: Nein, Sonja, dds wdr, bevor du geboren wurdest. 

Sonja: Thomas hat deinen alten Film auf Video kopiert. 

Hans: Wirklich? Das wurde ich gerne sehen. 

Sonja: Schau dir erst das hier an. 

Hans: Die Susanne! 

Andi: Ich sehe sie. Was macht sie? 

Hans: Sie liegt zuruck. Das Boot vor ihr ist viel schneller. Das ist 

ja komisch. Das Mddchen im vorderen Boot. Das ist 
Kathrin, Oder? Dds ist Thomos' Freundin. 

Andi: Das ist eine lange Geschichte. 

Monika: O.K. wenn wir die orangene Boje erreichen, dann se- 

geln wir auf die rechte Seite. 

Thomos: Kathrin und Peter sind fast da. 

Peter: O.K. Hier kommt die Boje. Ich ubernehme jetzt. 

Kathrin: Ich komme schon klar. 

Peter: Komm schon, Kathrin. 



Kathrin: Ich hab' keine Probleme. 

Peter: Gib mir die Pinne! Es ist mein Boot! 

Kathrin: Ich bin der Segelchampion. 

Peter: Du bist der Windsurfing-Champion. Also gib mir die Pin- 

ne! 

Hans: Sie haben die Boje gerammt. Nein, nicht die Susanne. 

Das dndere Boot. 

Sonja: Was heiBt denn das? 

Hans: Sie mussen wenden und noch einmal kreissegeln. Die 

Susanne hat eine Chance. 

Thomas: Was machen sie denn? 

Monika: Sie wenden. Sie haben die Boje verpasst. 

Kathrin: Wenn du mich geldssen hdttest, hdtten wir jetzt ge- 

wonnen. 

Peter: Du kannst doch nicht immer hoben, was du willst. 

Kathrin: Guck! 

Thomas: Wir sehen uns am Ziel! 

Andi: Komm schon, Susanne! 

Peter: Die gewinnen. 

Kathrin: Nein. 

Hans: Die schaffen es, Ich glaube, die schaffen es. Komm 

schon, Susanne! Komm schon! 

Monika: Thomas! 

Thomas: Wir haben verloren. GroBvater ist extra gekommen, um 

uns zu sehen, und wir hdben verloren. Warum mache 
ich immer alles falsch? 

Monika: Ist doch nicht so schlimm. Komm, die Jury wartet. Tho- 

mas, du bist kein Verlierer. 

Hdns: Kein Geld mehr drin. 

Juror 1 : So, und hier hdben wir jetzt die Mathilde. 

Hans: Thomas. 

Andi: Ich hab' den Kompass. 

Hans: Herzlichen Gluckwunsch! 

Thomas: Gluckwunsch? Wir haben das Rennen verloren, Opa. 

Tut mir Leid. 

Sonjo: Vdter, dds ist Moniko, eine Freundin von Thomas. 

Hans: Das habe ich schon gesehen. War die Jury schon 

hier? 

Monika: Noch nicht. 

Juror 1 : Wo ist denn dds ndchste Boot? 

Juror 2: Da druben. 

Hans: Dann solltet ihr das hier ganz schnell einbauen. 

Ansager: Und die Gewinner in der Drei-Meter-Kldsse sind dieses 

Jahr Herr und Frau Busch. Und nun kommen wir zur Ka- 
tegorie der Drachenkldsse. Dieses Jdhr sind die Gewin- 
ner Herr und Frau ... 

Hans: Thomas? 

Thomas: Es ist so schade, ddss ich nicht gewonnen habe. 

Hans: Ehrlich gesagt, Thomas - die Susdnne wdr noch nie 

besonders gut im Wettsegeln. 

Andi: Thomas! Ich bin drin! Ich bin in der FuBballmannschaft! 

Ansager: Und jetzt der Preis fur dds besterhdltene Boot. Oldti- 

mer-KldSse. Der Gewinner des Pokals ist das Boot ... Su- 
sanne, Meine Damen und Herren, Appldus fur Thomas 
Brendler und die Susanne. Die Susanne hat diesen Po- 
kal schon einmal gewonnen, vor vierzig Jahren. 

Thomas: Um funf holt Andi uns zum Schwimmen db. 

Monika: Toll! 

Sonja: Hey, ihr beiden. Ihr sollt helfen, 

Thomas: Ist das noch nicht alles? 

Hans: Nein, im Auto sind noch ein poar Bucher. 

Sonjo: Ich glaube, Thomas hat besser gearbeitet, als er nicht 

so glucklich war. 

Hans: Ich bin ja so froh, dass ich bei euch bleiben kann, Son- 

ja. Bist du sicher, ddss das Hauptsegel richtig hdngt? 
Das war schon immer ein bisschen schwierig. 

Thomas: Alles tipptopp, GroBvater. 

Hans: Du bist der Kapitdn. 



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63 



Susanne 

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Internet-Adressen 



Susanne 



Deutschland 
Deutschlandkarte 

http://www.lib.utexas.edu/Libs/PCL/Map 
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Innenstadtpldne der wichtigsten Stddte 

http://www.falk-online.de 
http://www.tii.de/reisen/globus/land/german.html 
http://www.statistik-bund.de/ 
http://www.phil.uni-erlangen.de/~plges/vldtld.html 
http://www. 1 00deutschejahre.de 

Mobel/Haushalt/Kleidung 

http://www.quelle.de 

http://www.bundesbank.de 

http://hinundmit.de 

http://www.hausgeraete.de 

Essen/Trinken 

http://www.hagemann.de/def 

http://www.bier.de/ 

Jugendszene 

http://www.kidnet.de/kartei/shlO.html 

http://www.kunstpark.de 

http://www.in-muenchen.de 

Kultur:Museen: http://WebMuseen.de 

http://www.bvdg.de/ 

http://www.deutsches-museum.de/ 

M u s i k : http://www.flyeronline.de/ 

siehe alle Musiktipps 

http://www.swbv.unikonstanz.de/links/jukebox.html 

http://www.arconet.net/~robokopp/Volksong.html 

http://www.frankenweb.de/DJMarcolino/ 

http://www.goethe.de. /sterne/. 

http://www.neubauten.de 

http://www.die prinzen.de 

http://www.SonyMusicEurope.com/CDetxtra 

http://www.imusic.com/showcase/modern/ 

ninahgen.html 

Theater: http://www.hfph.mwn.de/~chwolf/ 

Theaterparadies_Deutschland.htmlies 

Kino: http://www.movieline.de/ 

http://www.arthaus.de 

http://www.fwu.de/ 

Li te r a t u r 

http://www.lib.virginia.edu/wess/germtext.html 

http://www.lipsia.de/~hesse/ 

http://gutenberg.aol.de/ 

Comics: http://www.comic.ch/swisstrips 

M e d i e n 

http://www.gok.de/cgi-bin/home.pl7d 

http://user.cs.tu-berlin.de/~schwartz/news.html 

http://www.suedeutsche.de 

http://www.3. zeit.de/zeit/nacht/inderzeit.html 

http://www.spiegel.de/index.html 

http://www.stern.de 

http://www.tvtoday.de/nethome.hbs7PcOO 

http://www.dwelle.de/Welcome.html 

http://www.commed.de/sz-fernsehmagazin 

http://www.tagesschau.de 

http://www.heute-journal.de 



http://www.wdr.de 

http://www.amica.de/ 

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http://www.heise.de/tp/deutsch/default.html 

http://www.unicum.de 

Politik 

http://www.dino-online.de/seiten/go08x.htm 

http://www.fh-augsburg.de/~steidle/politdat/ 

basis/hm.htm 

http://www.mainz-online.de/internet/links/ 

parteien.html 

http://www.bundesregierung.de/ 

http://www.auswaertiges-amt.de/ 

http://www.bundesprdsident.de/ 

http://www.bundestag.de/ 

http://www.europa.eu.int/index.htm 

http://www.oneworldweb.de/welcome.html 

http://www.dgb.de 

Sport: http://www.sport.de/ 

Sprache, Schule, Beruf 

http://www.goethe.de 

http://www.schulweb.de/ 

http://www.uni-tuebingen.de/telos 

http://www.uncg. edu:80/~lixlpurc/GIP/ 

http://www.ualberta.ca/~german/ejournal/ 

ejounal.html 

http://www.job.de 

Sprachenlernen im Tandem: 

http://www.slf.ruhr-uni-bochum.de/ 

slf/ 1 lmedieo-def.html 

Jugendsprache: http://www.du.nw.schule.de/ 

geds/spr/dejsp.htm 

Dt Sprachprufung fur die Hochschule: 

http://www.unihohenheim.de/~spra/dsh/dsh.htm 

http://www.goethe.de/i/deitest.htm 

Suchmaschinen 

http://www.aladin.de/ 

http://fireball.de/ 

http://web.de 

http://www.paperball.de 

Technik / Wissenschaft 

http://www.wissenschaft.de/ 

http://www.siemens.de/index_d.htm 

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http://www.greenpeace.de 

http://www.umweltbundesamt.de/www- 

links/www.htm 

http://www.oneworld.de 

http://www.eurosolar.org 

http://lbs.hh.schule.de/umwelterz/nabu 

http://www.ipn.uni-kiel.de 

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http://www.jugend-forscht.de 

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http://www.dbu.de 

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64 



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Das Lehrerheft 

zum Magazin Susanne 

enthalt: 




"''WBIP^!**?!?!^^ 



Detaillierte Vorschlage 

zur Weiterarbeit mit dem Magazin 

nach dem Sehen der einzelnen Filmfolgen 

Arbeitsblatter, die thematisch auf die 
Folgen abgestimmt sind 



• Die Filmdialoge aller zehn Folgen 



■ 



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